„Seid ihr zusammen hier?", fragte Jimin an Yoongi gerichtet, aber seine Augen... blieben auf mir.
Oh Gott... das kann jetzt kompliziert werden...
Ich stand nur da – kein Wort kam raus. Ich wollte etwas sagen, aber meine Stimme versagte. Jimins Blick brannte förmlich durch mich hindurch.
Plötzlich sprach Yoongi:
„Ja, wir waren eben noch zusammen trainieren."
Er versuchte, Jimins Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Als Jimin dann endlich den Augenkontakt mit mir löste und sich Yoongi zuwandte, holte ich tief Luft – ich fühlte mich, als wäre ich gerade erlöst worden.
„Woher kennt ihr euch denn?", fragte Jimin mit einem kleinen Lächeln.
Aber es war nicht echt. Er war genauso ein Lächel-Faker wie ich...
„Ich bin einer der Bodyguards in ihrer Familie", antwortete Yoongi nüchtern.
„Kennt ihr euch?" – Jetzt stellte Yoongi die Frage.
Scheiße... bitte, Jimin... sag jetzt bloß nichts Falsches!
Ich sah ihn flehend an – und anscheinend verstand er meinen Blick.
„Nein...", sagte er. OMG, Gott sei Dank...
„Aber ich muss sagen...", fuhr er fort,
„...sie ist echt hübsch."
Er schaute mich an – und grinste.
Wofür war DAS denn jetzt?! Mein Herz rast wieder... das ist echt nicht mehr normal.
Ich spürte Yoongis Blick auf mir. Also sammelte ich mich und schaute zu ihm.
Er sah nur fragend zwischen uns hin und her.
Nice... dann werde ich mir nachher noch mehr Fragen anhören dürfen. Super.
„Also... ich geh schon mal vor. Ich warte im Auto. Tschüss, Jimin. War schön, dich kennenzulernen", sagte ich und drehte mich mit einem Lächeln um.
Draußen angekommen, fiel mir auf...
Ich hab ja gar keinen Schlüssel für Yoongis Auto.
Zurückgehen? Auf gar keinen Fall.
Also lehnte ich mich ans Auto, verschränkte die Arme und wartete.
Wann kommt er endlich... und hoffentlich erzählt Jimin ihm NICHTS. Ich hab grad null Nerven für Drama.
Nach gefühlten zehn Minuten kam Yoongi angerannt.
„Sorry, dass du so lange warten musstest. Ich musste noch was mit ihm besprechen", sagte er und hielt mir die Tür auf.
„Kein Problem", erwiderte ich, als ich mich elegant auf den Sitz schwang.
Er startete den Motor, und wir fuhren los.
Es war still. Also fragte ich – halb neugierig, halb aus Langeweile:
„Worüber habt ihr denn noch geredet?"
Ich schaute weiter aus dem Fenster.
„Ich hab nur gefragt, ob Hoseok, er und ich uns später treffen", meinte Yoongi beiläufig.
„Ach so, okay", murmelte ich.
Dann kam plötzlich:
„Jimin scheint interessiert an dir zu sein."
Das traf mich. Ich versuchte, meine Reaktion zu verstecken:
„... Aha ..."
Aber man hörte die kleine Freude in meiner Stimme.
Verdammt.
Ich hoffte, Yoongi bemerkte es nicht.
Der Rest der Fahrt verlief schweigend.
Als wir ausstiegen, bedankte ich mich noch mit einem Lächeln:
„Danke für den Kaffee."
„Gerne! Das sollten wir wiederholen!", antwortete er aufgedreht.
Süß – und ein bisschen lustig.
„Klaro", grinste ich zurück und ging auf Jungkook zu, der mir höflich die Tür aufhielt.
Neben ihm angekommen, deutete ich auf seinen Hals:
„Du hast da was."
Er schaute runter – und ich schnappte mir sein (sehr kleines) Doppelkinn.
Während ich es hin und her bewegte, machte ich: „Balalala~"
Er schaute mich mega komisch an – ich brach in schallendes Lachen aus.
Tränen liefen mir die Wangen runter, und irgendwann lachte er einfach mit.
Dann riss ich mich zusammen, schaute ihn ernst an und sagte trocken:
„Schönen Tag noch."
Er musste lachen. „Haha, dir ebenfalls", meinte er mit einem Lächeln.
Später am Abend...
Ich aß allein zu Abend, dann ging ich auf mein Zimmer.
Im Badezimmer duschte ich, wickelte mich in ein Handtuch und zog mir einen gemütlichen Schlafanzug an.
Dann schmiss ich mich mit Anlauf aufs Bett.
„Ich bin wieder da, mein Ehemann... ich hab dich echt vermisst...", murmelte ich in meine Decke.
Ich war kurz vorm Einschlafen, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde.
„SCHMINK MICH! SOFORT!"
Vanessa. 🙄
„Frag die Maid...", nuschelte ich.
„NEIN! Die kann das nicht! STEH AUF, DU FAULE SAU!", schrie sie und begann, mich zu rütteln.
Ich hab starke Nerven... aber das ging zu weit.
Meine Handtasche lag neben dem Bett – ich griff hinein, tastete nach Metall.
Sie rüttelte weiter – bis sie erstarrte.
Ich hielt ihr meine Waffe ins Gesicht.
„Y-Y/N... nimm das Ding aus meinem wunderschönen Gesicht!", jammerte sie angewidert.
Ein Schmunzeln schlich sich auf meine Lippen.
Wie einfach ich das Leben dieser Nervensäge beenden könnte... und sie checkt's nicht mal.
„Verlass. Das. Zimmer", sagte ich eiskalt.
Mein Blick allein hätte gereicht, um sie zu zerstören.
„Ja, aber... du solltest mich schminken! Mama hat's gesagt!", quiekte sie gespielt süß.
„Mir. Scheiß. Egal. VERPISS DICH!", brüllte ich.
Mein Finger lag am Abzug.
Langsam dämmerte ihr, dass ich es ernst meinte. Sie zuckte mit den Schultern.
„Ich hasse dich!", zischte sie und verließ den Raum.
Ich legte die Pistole zurück in die Tasche, rollte mich zufrieden ein – und schlief endlich ein.
Ab in meine friedliche Traumwelt.
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Love? || Jimin
Fanfiction(German) Y/N ist ein sehr mysteriöses Mädchen, welches mal schnell unterschätzt wird, wegen ihrem unschuldigen Aussehen. Ihr Vater ist ein sehr reicher Mann, der in einer sehr speziellen Firma der Boss ist. Der einzige Weg aus dieser düsteren Welt i...
