Es war ein sehr großes Zimmer, so groß, das er sich ein Bad eingebaut hat. Schlau. Wenn man das Zimmer betrat,betrat man ein Art Flur. Gleich auf der linken Seite war ein Zimmer, also das Bad. Wenn man gerade aus ging sah man sein Doppelbett gleich an der Wand. Um die Kurve (also hinter dem Badezimmer) ging es noch weiter geradeaus. Mein Blick viel auf eine große Couch, davor ein Flachbildschirm mit einer Playstation. Was sonst? An der Wand hingen schwarze Schallplatten, welche ich auf anhieb länger anstarrte. "Hoffentlich kommst du auch mal drauf, dich mir vorzustellen.",sagte Carlo hinter mir. "Och nöö, die Schallplatten sind da interessanter.",gab ich gelassen zu. Erster Eindruck hast du dir schon mal versaut, Marie.
Danke,liebes Gewissen, das weis ich sehr zu schätzen! "Und mein Oberkörper nicht?", fragte Carlo und ich konnte spüren, wie meine Wangen rot anliefen. Gut, dass er das nicht sehen kann! Langsam trat er näher. "Joa, es wird hier alles immer interessanter in deinem Umfeld.",sagte ich. Andere Mädchen hätten so was wie 'Ähm nein,doch ich meine nein...' ,gesagt, aber so bin ich nicht. Er war jetzt genau hinter mir, ich schaute aber mehr interessiert auf die Schallplatten. Er kam näher an mein Ohr heran und sagte dann" Es gibt noch mehr, was in meinem Umfeld interessant ist!", und das klang wirklich sexy. Okay, dachte ich, dann Spiel ich eben mit. Ich drehte mich zu ihm und sah in seine verlockenden grünen Augen. Mit meiner rechten Hand fuhr ich die Konturen seines Oberkörpers nach, was ihn, so wie ich es bemerkte eine Gänsehaut verpasste. Bingo. Danach lehnte ich mich zu ihm nach vorne und es waren nur noch Millimeter bis unsere Lippen uns trafen, und sagte dann in einer sexy rauen Stimme "Okay, dann heiße mir diese Dinge willkommen. Ich freue mich sehr sie kennenzulernen und ihnen die Hand zu geben.". Ich ließ unsere Lippen streifen und lehnte mich wieder etwas nach hinten. Dann spürte ich, wie sich vor meinem Hüftbereich was regte.
Siegessicher lächelte ich und schaute ihm noch einmal tief in die Augen. Er kam langsam auf mich zu. Ich wandte mich schnell ab, lief wieder zu meinem Koffer, öffnete ihn und sagte" Wann kann ich deine Freundin denn kennenlernen?". Er schaute mich erst fragend an, dann checkte er die Situation und sagte "Ich geh mal kurz ins Bad....", und ging mit roten Backen. "Du kannst ruhig hier bleiben, dann hab ich Blick auf dein Six-Pack!",rief ich zurück. Ich hörte ihn nur noch etwas sagen, bevor das Wasser anlief.Ich holte mein Handy aus der Tasche. Ich mag ihn, dachte ich und lächelte zufrieden mein Handy an.
Nachdem ich es anschaltete und den Flugmodus ausschaltete, bekam ich sofort wieder Mengen von Nachrichten.
Ich schaute erst die 'wichtigen' an, also die vom Privatchat. Als ich gerade ein Chat öffnen wollte, bekam ich eine Nachricht von Tobias.
-Wo zur Hölle bist du???
Im Urlaub
-Es ist Schule?
Beurlaubung?
-Wo bist du im Urlaub?
Warum willst du das wissen?
-interessiert mich, sag jetzt!
Nö
-Marie! Hör auf!
Warum? Spiel ich etwa mit deinen Gefühlen?
-Das ist nicht witzig!
Denkst du deine Show ist witzig?
-wo bist du? Marie bitte!
Hat dich Ryan gefragt?
Lange kam keine Antwort, er war aber noch online.
-Nein
Lügner
-Nein
Du bist zu durchschaubar, Tobias. Sag Ryan schöne Grüße, er ist ein Arschloch, und dass er die Typen von mir fern halten soll!
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Never kiss me again
Teen FictionMarie, ein 16-jähriges Mädchen. Unsterblich geprägt auf ihren festen Freund Ryan. Ihre Liebe ist stark und unzerstörbar...Bis zu der einen Nacht. Die Nacht des Schmerzes, wie Marie sie bezeichnet. Ryan ist spurlos nach einer Krankenhausnacht verschw...