Kapitel 36: Ankunft beim Orden

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Kirishimas PoV

Am nächsten Morgen wachte ich mit einem Lächeln auf. Ich lag in Katsukis Armen, den Kopf auf seine Brust gelegt. Er wiederum hatte sein Gesicht in meinen langen roten Haaren vergraben. Bei jedem seiner Atemzüge fuhr ein warmer Luftzug über meine Kopfhaut und ich bekam eine Gänsehaut.

Ich seufzte. Anscheinend war ich der erste aus der Runde, der wach geworden war. Aber ich wusste, dass wir nicht lange mit unserem Aufbruch warten sollten. Durch unser kleines nächtliches Abenteuer und unsere anschließende Unterredung waren wir alle sehr müde gewesen. Dementsprechend hoch stand die Sonne inzwischen, als ich wach wurde.

Ich richtete mich auf und erntete sogleich ein unwilliges Murren von meinem Gefährten, als ich mich aus seinen Armen wand. Sanft strich ihm eine seiner blonden widerspenstigen Strähnen aus dem Gesicht, bevor ich mich zu ihm herunterbeugte. „Morgen, Kat.", hauchte ich gegen seine Lippen. Dann gab ich ihm einen sanften Kuss.

Kats Augenlider öffneten sich flatternd in einer Mischung aus Ärger, weil er geweckt wurde und Freude, wegen der Weise wie ich es tat. „Morgen.", erwiderte Drachentöter mit rauer Stimme. Er hob eine Hand und vergrub seine Finger in meinen Haaren, bevor er mich wieder zu sich herunterzog, um mir einen weiteren Kuss zu geben.

„Wir sollten aufbrechen.", murmelte ich schließlich, konnte aber noch immer nicht ganz von ihm ablassen. Ich zog sein Hemd ein wenig zur Seite und betrachtete die Male, die ich gestern auf seiner hellen Haut hinterlassen hatte. Zufrieden fuhr ich mit den Fingerspitzen herüber, bevor ich eine Rötung und einen Biss nach dem anderen küsste.

„Ich freue mich, wenn wir wieder zu Hause sind.", sagte ich, als ich mich widerwillig und endgültig hochstützte, um aufzustehen. Zuhause hätte diese kleine Session sicherlich zu mehr geführt. Aber jetzt waren wir mit drei anderen Personen im Lager und hatten außerdem eine Mission zu vollenden.

Katsuki erhob sich ebenfalls und streckte sich ausgiebig. „Ich auch.", brummte er. „Ich möchte endlich wieder in einem anständigen Bett schlafen. Dieser harte Boden bringt mich noch um."

„Aww Kat, wirst du etwa alt?", neckte ich ihn, ein Grinsen auf dem Gesicht.

„Tch.", erwiderte der Drachentöter augenrollend. „Als ob du besser schlafen konntest. Du hast mich doch als Kissen missbraucht."

Ich lachte nur und küsste ihn besänftigend, bevor ich mich zu den anderen umschaute. Todoroki und Midoriya waren von unserem Gespräch aufgewacht. Der andere Drachentöter hatte sich sofort aufgesetzt. Todoroki hatte einen Arm über die Augen gelegt, aber seine andere Hand ruhte an Midoriyas Hüfte und zeigte damit deutlich dass er wach, aber noch nicht ansprechbar war.

Mein Blick wanderte zu Kaminari, der etwas abseits zwischen unseren beiden Schlagstätten lag. Der Kneipenbesitzer schien noch tief zu schlafen. Er ließ sich auch nicht durch uns stören, als wir begannen unsere Decken zusammen zu packen und die Pferde zu beladen. Wir hatten vier Pferde und waren fünf Personen. Dazu kam, dass Kaminari durch den Verlust seiner vorherigen Mitreisenden keinen Proviant, keine Decken und auch sonst nichts besaß, was man für eine länger Reise bräuchte.

Ich war gerade dabei zusammen mit Midoriya unsere Sachen zu sortieren, um dem Kneipenbesitzer für seine Heimreise etwas Proviant zur Seite zu legen, als Katsukis Stimme die ruhige Morgenstimmung durchbrach.

„Wach auch Sparky!", brüllte mein Gefährte den selig schlafenden Kaminari an. Wie ein Blitz fuhr dieser hoch, die Augen geweitet und die blonden Haare in alle Richtungen abstehend. Als er realisierte, wo er war und dass keine Gefahr drohte (außer vielleicht von meinem Gefährten, der ihn mit glühendem Blick anstarrte), sank er wieder in sich zusammen und rieb sich müde die Augen.

DRACHENBRUT II (Kirishima x Bakugou)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt