Chapter 6: Treffen Mit Dem Unbekannten

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Shadow und ich rennen jetzt schon mehrere Stunden zusammen ohne Schwierigkeiten und ich bekomme langsam Hunger.
Shadow? Weißt du wo man hier was zu essen bekommt?
Hm? Nein weiß ich nicht. Und ich glaube nicht das man im Wald was zu essen findet, was schon fertig vorbereitet ist.
Dann musst du Tiere töten und ich glaube nicht das du das möchtest.
Nein ich glaub das möchte ich wirklich nicht.
Dann musst du noch ein paar Stunden warten
Sagt er trocken.
Ernst jetzt. Wir sind ja nicht schon seit einigen Stunden unterwegs.
Pah.  Achtung Baum.
Waaahh. Ich wich dem Baum aus. Diese Ablenkung reichte Shadow um sich hinter seiner Mauer zu verkriechen.
Langsam aber sicher wird es dunkel und mein Magen knurrt wie ein Bär. Vor einer halben Stunde hab ich Rauch gesehen und bin darauf zugelaufen. Jetzt stehe ich vor einer kleinen Waldhütte.
Shadow? Soll ich Klopfen?
Klopf schon.
Ich zögerte. Ich bin mir nicht sicher ob ich es tun sollte.
Nun klopf schon.
Meine Hand stoppte vor der Tür.
Hast du etwa verlernt wie klopfen geht? Jetzt klopf.
Ich überwand die letzten Meter und kratze an die Tür.
Endlich. Ich hab schon gedacht du klopfst nie.
Erleichtert hocke ich mich hin. Vorsichtsthalber habe ich die Schatten entfernt.
Jetzt muss er denken du bist ein normaler Wolf der Freunde sucht.
Aus dem Haus höre ich einen Seufzer. "Was ist es denn diesmal?". Gespannt warte ich ab. Nach einer Ewigkeit öffnet sich die Tür und ich gucke in grüne Augen.
" Ein Wolf" kommt es aus dem erstaunten Jugendlichen. Ungefähr 17.
Seine Augen sind geweitet.
"Das habe ich ja noch nie erlebt." ruft er staunend und wendet sich zum Haus.
" Mutter, ich stehe einem waschechtem Wolf gegenüber. Ich gucke über seine Schulter und sehe ein Bild von einer älteren Dame.
Das ist also seine Mutter.
Die denkt sich wahrscheinlich auch nur, daß er zu viele gesoffen hat.
Können Tote überhaupt denken?
Eigentlich nicht. Aber man weiß ja nie. Guck mal wie creepy die uns anstarrt.
Ich will ja nichts sagen, aber das ist ein Bild!!!
Spielverderber!
Pah. "Willst du reinkommen, mein süßer?"unterbricht der Typ unseren kleinen Disput.
Seine Hand kommt in Richtung meines Kopfes. Ich ducke mich und schieße an ihm vorbei ins Hausinnere.
Dort angekommen bleibe ich irritiert stehen. Von außen sieht das Haus so klein aus. Aber das Haus von innen ist größer als man von außen denkt. "Oh, das ging ja schnell." sagt der Typ hinter uns. " Du bist nicht so scheu wie ich anfangs vermutet hatte." meint er noch und begibt sich in die kleine Küche. Mehrere Geräusche komme aus der Küche und dann kommt der verpeilte Junge aus der Küche mit einer Schale in der Hand wo rohes Fleisch drinn ist.
" Hier mein kleiner. Du siehst Hungrig aus. "Gierig sah ich das Fleisch an. Der Junge stellte es auf den Boden und ich fing an zu fressen.
" Nicht so schnell, mein kleiner Wolf. " Trotz seiner mahnenden Wort Schlinge ich das Fleisch runter. Dann bin ich fertig und setze mich hin. Der Typ sitzt auf einer Couch in seinem Wohnzimmer. Erwartungsvoll sehe ich ihn an. Als er merkt das er angestarrt wird, wendet er sich zu mir. " Oh nein, du bekommst nichts mehr." er krümmt sich vor Lachen.
" Das war doch mehr als genug". Er lacht nochmals bevor er sich wieder dem Fernseher zuwendet.
Luke.
Ich habe vergessen dir was wichtiges mitzuteilen
Hm? Was denn Shadow?
Plötzlich merke ich, wie ich mich zurückverwandle.
Nein, shadow. Bitte.
Scheiße zu spät.
Vor Frust schreie ich auf und erege so die Aufmerksamkeit des Jungen. Der reißt die Augen auf als er sieht wie ich blitzschnell von einem Wolf zu Menschen werde.
" OH MEIN GOTT!!!" schreit er und springt auf. "DU BIST GAR KEIN Wolf. DU BIST EIN MENSCH!!! schreit  lauter und geht langsam in die entgegengesetzte Richtung.
Jetzt wo ich satt bin, kann ich wieder denken. Aber ich bin so erschöpft das ich mich nicht mehr rühren kann.
" Bitte, Helf mir! Ich bin von meinen Verwandten weggerannt weil ich erfahren hab das meine Mum nicht meine Mum ist.
Außerdem bin ich kein Wolf.
Ich war zwar grad einer, aber bei uns im Dorf nennt man das einen Schatten. Diese können sich in alle Tiere verwandeln. Meiner ist selten und kann sich meines Körpers bedienen. Das ist sehr kräftezehrend. Ich bin Erschöpft. "erkläre ich und sinke schlapp in mich zusammen. Der Junge kommt vorsichtig und langsam näher." Also wirst du mir nichts tun? " fragt er und seine Stimme trieft vor Misstrauen. " Nein, werde ich nicht." verspreche ich ihm und Falle auf den Boden. Ich fühle mich erniedrigt. So auf dem Boden zu liegen und ihm schutzlos ausgeliefert zu sein. Aber ich habe keine andere Wahl. Mit langsamen Schritten kommt er zu mir und hebt mich hoch. Nun liege ich in seinen Armen mit meinem Kopf auf seiner Brust. Ich schnuppere an ihm. Er richt gut. Nicht nach Schweiß oder Deo. Er richt nach Natur und Wald was mich seltsamerweise Beruhigt. Mir fallen die Augen zu und ich schlafe in seinen Armen ein.

Ich hab heute schon das 2. Chapter rausgebracht und wir waren heute im Phantasialand. Aber die Geschichte fesselt mich so sehr. Vieleicht kommt noch ein 3. Aber macht euch nicht so viele Hoffnungen. 😅😅😅😅😅😅
Danke das ein paar Leute die Geschichte lesen. Ich hab sie sogar schon in meinem Wohnheim herumgezeigt.
Die fanden sie ganz gut. 😅😅😅

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