Geistesabwesend rühre ich in meiner Suppe rum und versuche mir einen Reim daraus zumachen, was ich grad gehört hatte.
Sie haben über Waffen geredet. Und über Gekämpfe. Und über Feinde.
Sind sie in Wirklichkeit Kampfsportler und mit Feinden sind die Gegner gemeint? Aber dann würden die Waffen kein Sinn machen...
Was kann man bitte als Hobby oder Beruf haben wo man Waffen hat, kämpfen muss und Feinde bekommt?
"Tessibär?"
Erschrocken gucke ich hoch zu der Person die mich angesprochen hatte.
Aber nicht nur Jessy guckte mich an, sondern alle am Tisch anwesenden.
"Ja?" Ich versuchte mir nichts anmerken zulassen und widmete mich teilweise wieder meiner heißgeliebten Buchstabensuppe zu. Woow, die schmeckt echt besser als die anderen vielen male, ich hab mich echt selbstübertroffen.
"Du siehst so nachdenklich aus und vernachlässigst deine Suppe. Also, was ist los?"
Ich tat auf verwirrt: "Hääää, das stimmt doch gar nicht ich mein das ist schon meine dritte Schüssel."
Jessy verdrehte ihr Augen. "Ja Tess. Aber wir sitzen hier jetzt seit zwanzig Minuten und da schaffst du normalerweise viel VIEL mehr als nur drei mickrige Schüsseln."
Lachend senkten die anderen ihre Köpfe und stopften sich die Nudeln in den Mund. Was für Tiere... sollen die mal mit mehr Genüsslichkeit essen! Respektlos gegenüber den Nu-
Ich schüttelte mein Kopf um mich wieder auf Jessy konzentrieren zu können.
"Mir geht es gut keine Sorge, bin halt mir bisschen müde wegen dem Ausflug heute." Lässig winkte ich ab und löffelte weiter meine Suppe.
"Wenn du meinst." Auch sie widmete sich wieder ihrem Essen. Zwar skeptisch, aber immerhin.
Nach dem Essen setzten wir uns alle ins Wohnzimmer um uns irgendwelche Filme reinzuziehen. Mitbekommen welche es waren hab ich nicht. Adam und Charles hingegen hatten sich entschuldigt mit der Ausrede sie hätten noch was zubesprechen. Von wegen.
Gerade saß ich eingequetscht zwischen den Zwillingen auf eines der vielen Sofas. Wohlgemerkt gab es noch sehr viel Platz auf diesem Sofa, denn die restlichen von uns hatten es sich entweder auf dem Boden oder auf den anderen Sofas und Sessel gemütlich gemacht.
Deshalb verstehe ich auch nicht warum diese fetten Kinder mich beinahe zuerdrücken schienen. Von mir weg schubsen kann ich die beiden auch nicht, denn wer hätte es gedacht, die beiden pennen. Und ich bin ja kein Unmesch oderso, deshalb lasse ich es zu.
Bei dem dritten Film, welcher König der Löwen war wurde ich aber auch langsam müde. Genau deswegen machte ich es mir halb auf James und halb auf Ryan gemütlich. Wenn schon denn schon. Dann fiel ich in ein ruhigen Schlaf.
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Müde humpelte ich in die mit Menschen gefüllte Küche. Wie automatisch bereitete ich mir Cornflakes vor und setzte mich danach direkt an den Esstisch wo auch Jessy und die Zwillinge saßen. Die drei unterhielten sich über irgendetwas was ich nicht verstand, aber das war mir recht egal. Wie kann man am frühen morgen bitte so gesprächig sein?
"Ey Tessibär, guten morgen!" Total motiviert guckte Jessy mich an.
"Guten Morgen." Müde blickte ich sie an.
"Heute gehen wir ins Schwimmbad!" Freudig schaute sie mich an. "Und die Jungs werden auch mitkommen. Das wird richtig geil!"
Müde knallte ich mein Kopf an die Platte. Nein. Bitte nicht. Das wird ein Desaster. Das letzte mal im Schwimmbad mit Jessy hat fast genauso geendet wie der Vorfall im Cafe vor kurzem. Wir wurden gejagt und sind letztenendlich bei Jessy gelandet und hatten einen Filme Marathon. Der letzte Teil ist ja schön und gut aber ich hab keine Lust mehr auf rennen nach dem schwimmen.
Lachend sah Jessy mich an. "Keine Sorge, diesmal wird es anders enden als letztes mal ich meine die Jungs sind ja dabei. Da kann gar nichts schief laufen!"
Ryan beugte sich neugierig über dem Tisch und schaute Jessy an. "Wie hat es denn das letzte mal geendet?" Sofort fing Jessy an zu lachen und hielt sich die Hände vor dem Mund. Auch ich konnte mir kein Schmunzeln verkneifen, sah Jessy aber gleichzeitig mit einem Blick an, an dem sie hoffentlich versteht das sie den Mund zuhalten hatte. Die Jungs mussten ja auch nicht alles wissen, außerdem konnte ich nicht einschätzen wie sie reagieren würden.
Glücklicherweise verstand sie es und fing auch schon an über anderes Zeug zulabern. Ryan schaute uns nur abwechselnd misstrauisch an, ließ es aber sein nochmal nachzufragen.
Gut eine Stunde später versammelten wir uns alle vor dem Haus und stritten darüber wer mit wem zusammen in welchem Auto fahren wird. Jessy und ich waren ja der Meinung alleine in einen Auto fahren zu können. Genauer gesagt in dem schick und gleichzeitig teuer aussehenden Auto von James. Der aber wehrt sich vehement dagegen und will einfach nicht die Autoschlüssel rausrücken.
Die anderen sind uns aber auch keine große Hilfe, denn sie wollen uns anscheinend auch nicht alleine in einem Auto sehen.
"Tess verdammt, keiner von euch beiden hat überhaupt einen Führerschein! Wie wollt ihr denn da fahren?" Verständnislos schaute Ryan meine Beste Freundin und mich an und schüttelte dabei seinen Kopf. Sofort stimmten ihm die anderen zu.
Ich verderehte genervt meine Augen und massierte mir erschöpft vom Leben den Nasenrücken.
"Wie oft sollen wir euch noch sagen, dass wir trotzdem fahren können?! Man muss ja keinen Führerschein besitzen um sowas zukönnen!" Zustimmend fing ich an zu nicken.
"Es wurde uns beigebracht! Wir hatten halt nie die Möglichkeit den Führerschein zumachen, desha-". Ich wurde harsch von Josh unterbrochen. "Es ist mir egal! Entweder ihr fahrt bei jemanden von uns mit oder wir blasen das ganze einfach ab! Entscheidet!"
Völlig mit den Nerven am Ende schaute ich ihn mit einem Killerblick an. Jessy machte es mir nach und packte mich am Handgelenk. Sie hob ihre freie Hand hoch und zeigte dramatisch mit ihrem Finger auf die Jungs, welche sich im Halbkreis um uns versammelt hatten. Schnell hob auch ich meine freie Hand und machte es ihr nach, um dieser Geste etwas ernsthaftes zu verleihen. "Für heute ist es vielleicht zuende, aber das nächste mal gewinnen wir!"
"Und es wird dein Auto sein James, verlass dich drauf!" Fügte ich noch hinzu. Wir drehten uns beide zum besagten Auto um und stiegen elegant ein. Knallten natürlich beide die Autotüren zu um unsere Aussagen damit zubekräftigen. Im Auto schnallten wir uns schmollend an. Jessy drehte ihren Kopf zu mir.
"Wir müssen so schnell wie möglich diesen verfluchten Führerschein machen, sonst können wir nie irgendwohin!"
"Sowas von! Das ist ja nicht auszuhalten mit diesen Jungs! Haben die etwa kein Vertrauen? Die tun ja so als ob wir das Auto zu Schrott fahren würden!" Genervt taxierte ich James und Ryan, die gerade ins Auto stiegen, mit meinen Blicken. Warum nur kommt es mir so vor als würden die beiden vor Schadenfreude platzen?
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BEHIND HER #OnHold
Ficção AdolescenteWas würdest du tun wenn du herausfinden würdest, dass deine Mutter schon lange Zeit ein Geheimnis hat? Und dieses bezieht sich auf deinen Vater der dich nach gewissen Aussagen vor deiner Geburt mit deiner Mutter allein gelassen hat? Genau in so eine...
