Den Auftrag, den ich für Jim erledigen sollte, war nun zwei Tage her. In diesen zwei Tagen, habe ich versucht John und Sherlock zu meiden, was nicht schwer war. Sherlock verschanzte sich in seiner Wohnung hing die ganze Zeit vor seinem Laptop. Woher ich das weiß? Ich habe seit einer Weile keine Schüsse mehr gehört und John schrie ihn jeden Abend an, dass er ihm doch seinen Laptop geben solle. Nun war aber der Tag gekommen, an dem ich meine Wohnung schweren Herzens verlassen müsste und zur Arbeit fahren würde. Ich zog mir einfach ein blaues Shirt an, eine schwarze Hose und meine Schuhe. Nachdem ich meinen Rucksack gepackt hatte, schlich ich mich die Treppen runter. Ich wollte auf keinen Fall auf einen der beiden stoßen, das würde die Sache noch komplizierter machen. Langsam ging ich die Treppen runter bis ganz nach unten. Keiner hatte mich bemerkt. Ich wollte grade aus der Tür, als mich jemand an der Schulter berührte. "Tessa, Liebes, denk dran, dass die Miete morgen fällig ist.", sagte Mrs. Hudson und lächelte sanft. "Kein Problem, sie kriegen das Geld.", flüsterte ich und ging weiter zum Auto. Ich startete den Motor und fuhr los. Ich war grade noch so davon gekommen.
Auf der Arbeit angekommen, stellte ich mich auf meinen typischen Parkplatz. Überraschenderweise stand Jim's schwarzer Porsche neben mir. Ich parkte das Auto und ging ins Gebäude. "Na sieh mal einer an...", rief Bea und sah mich an. "Morgen.", murmelte ich und ging zu ihr. "Daniels will mit dir reden. Sie hat irgendwas gesagt von wegen Stelle oder so." Ich sah Bea schockiert an. Wollte sie mich feuern? "Okay, danke fürs Bescheid geben.", sagte ich und rannte zum Aufzug. Auf meiner Etage angekommen, lief ich zu Mrs. Daniels Büro und klopfte an. Ich war vollkommen aus der Puste. Da wurde die Tür auch schon geöffnet. Mrs. Daniels lächelte mich an und im Hintergrund stand Jim. "Hallo Ms. Rutherford, kommen sie doch rein!" Ich nickte und setzte mich auf einen Stuhl und Jim sich neben mich. "Also, Mr. Moriarty hat mir eben erzählt, wie gut sie ihre Arbeit machen." Ich sah Jim an und dieser lächelte. Wow, wenn er "normal" war, war er komplett anders als wenn er der Mafia-Jim war. "Ich habe mir ihre Unterlagen angesehen. Sie sind ja jetzt schon eine Weile hier und ich habe sie beobachtet. Ich muss zugeben, sie sind eine der besten, die wir je hatten und ich finde, dass sie viel mehr zu bieten hätten! Ich habe eine Stelle frei, die der von Jim entspricht. Diese wird besser bezahlt, sie haben mehr Vorteile und sie können zeigen was in ihnen steckt. Was sagen sie?" Ich war komplett überfordert. Ich sah zu Jim und er nickte. Mrs. Daniels sah mich fordernd an und ich fing an zu grinsen. "Das wäre super!", sagte ich und Mrs. Daniels klatschte in die Hände. "Mega, dann wollen wir mal die Einzelheiten klären..."
Eine halbe Stunde später, hatte Mrs. Daniels mir alles erklärt. Ich verdiente nun viel mehr Geld, hatte einen besseren Computer und bessere Aufgaben. Jim und ich gingen aus dem Raum und ich sah ihn an. "Wow, ich äh-" "Alles gut. Ich halte mein Wort.", sagte er und strich sich durch die Haare. "Trotzdem Danke...", murmelte ich und er fing an zu lachen. "Süß. Man sollte nicht meinen, dass Sherlock Holmes und John Watson hinter dir her sind und du für den tollsten und hübschesten Verbrecher dieser Welt Aufträge erledigst!", sagte er in einem Sprechgesang und ich sah ihn überrascht an. "Du weißt von Sherlock?", fragte ich und er nickte. "Die Kameras haben Mikros. Ich konnte alles mithören, was sie über dich gesagt haben. Und ich kann sehen, dass Sherlock seit Tagen nur rumsitzt und dich im Internet sucht, aber nichts findet. Amateur...", murmelte Jim. Ein Stein fiel mir vom Herzen. "Zum Glück hat er noch nichts gefunden. Aber woher weißt du das alles?", fragte ich und wir gingen langsam den Flur entlang. "Glaub mir, wenn ich etwas finden will, dann finde ich das auch. Außerdem habe ich meine Augen und Ohren überall, ich weiß alles!" Ich guckte ihn leicht verstört an. "Und was soll ich als nächstes machen?" "Verhindern, dass Sherlock etwas über dich heraus findet. Wenn er das gefunden hat, was er sucht, sind sowohl du als auch ich in Schwierigkeiten. Halte deine Akten sauber und bau keinen Mist. Ich melde mich bei dir." Das war das letzte was er sagte, dann ging er. Nun stand ich alleine auf dem Flur. Wie sollte ich ein Superhirn wie Sherlock davon abhalten, meine Akten zu finden? Ich ging zu meinem Arbeitsplatz und startete den Computer. Vielleicht würde mir im Laufe des Tages ja noch was einfallen.
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Anders (Sherlock Fan Fiction)
Fanfiction"Lieber ein Leben als Engel, oder ein Leben als Teufel?" Die 24 jährige Tessa Rutherford führte ein einseitiges Leben. Sie hatte einen schlechten Job, eine anstrengende Familie und kaum Freunde. Doch als sie eines Tages durch ein Jobangebot nach Lon...
