Wooyoung POV:
"Was nichts schlechtes sein muss"
Hing er dann noch hinten dran.Mingi bemerkte, wie ich nachdenklich wurde.
Er versuchte wieder Blickkontakt mit mir aufzunehmen."Sei ehrlich, was hat San mit dir angestellt?"
Ich haperte mit mir selbst und dachte daran, dass nicht einmal Yeosang, mein bester Freund, etwas von der ganzen Sache mit San wusste.
"Nicht der Rede wert. Wir kennen und nicht wirklich... Wie du schon sagtest... Er ist halt hübsch. Mehr nicht."
Einer seiner Mundwinkel hob sich leicht.
"Du bist so durchschaubar, Wooyoung."
Meinte er dann mit seinem Rücken an die Mauer des Beckens gelehnt.Ich schmollte leicht und biss mir auf die Zunge.
War ich wirklich so durchschaubar, wie er sagte?Mein Blick fiel auf meine Schwester, die gerade aus dem Wasser herauskam.
Sie lächelte bis über beide Ohren.
"Das hat Spaß gemacht."Ich lächelte auch und wollte gerade ein Stück auf sie zukommen, als sich schlagartig ihr Gesichtsausdruck änderte und sie plötzlich zu dem Eimer neben sich griff.
Sie rannte ein Stück damit und kippte das ganze Wasser dann über mich.Ich sprang aus Reflex ein Stück zurück, doch es war schon zu spät, denn ich war nass von Kopf bis Fuß.
Meine Haare hingen mir im Gesicht und ich tropfte vom ganzen Körper."Mei... Was zur Hölle sollte das bitte?!"
Ich war genervt und das nicht nur ein bisschen. Meine Stimme wurde hörbar lauter, als Mei mir ein Zeichen gab, dass ich leise sein sollte.
"Unsere Eltern kommen."
Zischte Sie mir zu.
"Wenn Sie sehen, dass du nicht nass bist, dann werden sie ja auf der Stelle merken, dass du nicht im Wasser warst."Ich fuhr mir durch die Haare um mein Sichtfeld wieder frei zu machen und mit einem Blick hinter mich, stellte ich fest, dass unsere Eltern tatsächlich auf dem Weg hierhin waren.
Sie waren noch weit genug weg, dass sie die Aktion von gerade nicht gesehen hatten, aber trotzdem war es knapp.Schnell stellte meine Schwester den Eimer zur Seite und Mingi sah immernoch geschockt zwischen uns beiden hin und her, fing aber nur einen Moment später an zu lachen.
"Nicht schlecht" meinte er dann auf einmal, woraufhin ich ihn verwirrt ansah.
Als ich seinem Blick aber folgte, merkte ich, dass durch das Wasser mein Shirt durchsichtig geworden war und auf der Stelle hielt ich mir die Hände vors Gesicht, als ich verstand, worauf er sich bezogen hatte.
"Mingi!"
"Was denn? Ich bin schwul ich darf das sagen..."
Verteidigte er sich dann.Ich zog meine Augenbrauen ungläubig zusammen.
"Das ist doch keine Ausrede!"Wir beide hatten wohl komplett vergessen, dass meine Schwester immernoch neben uns Stand, welche uns verstört ansah.
"Könnt ihr alles weitere bitte auf woanders verschieben, wo ich nicht zugucken muss?"Ich wurde noch mehr rot, als ich es eh schon war und seufzte.
Meine Eltern kamen gerade die Treppe zum Becken heruntergelaufen und Mei rannte bereits für eine Umarmung auf sie zu.
"Das hat Spaß gemacht. Danke Mama, danke Papa.""Und wie hat es dir gefallen Wooyoung, Schatz?"
Fragte meine Mutter neugierig.Ich nickte.
"Ja es hat Spaß gemacht... Sehr sogar."
Rief ich mehr, da sie immernoch weiter weg standen.
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ℍ𝕠𝕝𝕚𝕕𝕒𝕪 | Woosan
Fanfiction°Wooyoung, der gezwungenermaßen mit seiner Familie in den Urlaub muss, ist genervt von allem und vorallem ist er verzweifelt. Anders als Erwartet, scheint der Urlaub recht schnell zum positiven gewendet, als er einen Hotelangestellten mit dem Namen...