Endlich kamen wir in Hogwarts an. Vielleicht würde ich Harry hier sehen. Ich hielt Ausschau nach ihm, während Fred und George ihre Schwester fürs erste verabschiedeten. Immerhin musste sie dieses Jahr zu Boden und würde dieses Jahr eingeteilt werden. Wenn sie war wie ihre Geschwister dann würde sie aufjedenfall nach Gryffindor kommen. Aber wer wusste schon wo genau sie hinkam, vielleicht war sie anders. Harry war ja auch ein Gryffindor und ich eine Slytherin. Kurz abgelenkt von der Suche nach Harry, entdeckte ich nur Hermine, auf die ich sofort zu ging. „Hallo Hermine, hast du Harry und Ron gesehen?", fragte ich. Immerhin war auch Ron nirgends zu sehen und die drei hingen ja ständig zusammen herum. Hermine sah mich an und runzelte die Stirn. „Nein, ich habe mich auch schon gefragt wo sie sind. Percy meinte, sie müssten im Zug sein. Immerhin waren Mum und Dad ja direkt hinter ihm. Und vor der Wand hatte er di beiden noch gesehen. Nur wo sie jetzt sind, weiß irgendwie keiner.", meinte sie und stieg dann auf die Kutsch. Ich nickte nur. Es war schon merkwürdig. Immerhin waren sie weg. Aber vielleicht saßen sie auch nur in einem anderem Abteil und waren bereits zum Schloss hoch gefahren.
Ich wartete noch kurz auf Lilly, Fred und George, ehe wir auch zu viert in eine Kutsche stiegen. Lilly hatte sich gerade noch mit Draco unterhalten. Fred sah Lilly misstrauisch an. „Sag mal Lilly, was läuft da eigentlich zwischen dir und Draco? Immerhin habt ihr euch immer nur gestritten und plötzlich führt er sich auf, als wäre er dein Bruder?", fragte er verwirrt. Und auch George und ich sahen sofort zu Lilly. Immerhin war es wirklich merkwürdig. Lilly sah auf und sah uns alle an. „Dieses Jahr sind sie irgendwie nett zu mir, ich musste dafür nicht mal was tun.", meinte sie. Aber irgendwie versuchte sich um irgendwas herum zu reden. „Du musstest nichts dafür tun?", fragte ich. Das sah den Malfoys aber überhaupt nicht ähnlich. Lilly schüttelte den Kopf und sah dann zum Kutschenboden.
George sah mich kurz an und ich warf den Blick zurück, ehe ich dann wieder zu Lilly sah. „Du kannst jederzeit zu uns kommen, wenn irgendwas ist. Immerhin sind wir deine besten Freunde und wir wissen ja das deine Familie keine schönen Dinge getan hat. Genau wie mein Dad. Aber wir sind dennoch Freunde.", meinte ich schluckend und hatte echt Angst das die Malfoys was planten. Lilly sah dann auf. „Warum soll es immer was schwarz magisches sein? Vielleicht haben sie mich nur endlich gerne. Immerhin bin ich die Nichte von Tante Narzissa. Und sie und Mum standen sich sehr nahe.", meinte sie. Fred versuchte sie zu beruhigen. „Lilly es geht nicht darum, ob es was schwarz magisches ist, aber die Malfoys waren nie wirklich nett zu dir, und aufeinmal sind sie es. Das ist merkwürdig, auch wenn Mrs. Malfoy deine Tante ist und deiner Mum sehr nahe stand. Warum behandelt sie dich dann erst jetzt gut?", meinte er. Und ehrlich gesagt hatte er damit auch recht. Lilly sollte vorsichtig sein und es nicht so leicht sehen. Aber helfen konnten wir ihr dabei nicht. Und schon gar nicht, wenn sie es nicht wollte. Sie sah uns alle wütend an. „Sie sind eben meine Familie und mehr brauche ich nicht zu wissen.", meinte sie. Und damit war das Gespräch beendet, wir waren aber auch fast am Schloss. Doch sicher würde ich das Gespräch nicht einfach so stehen lassen. Ich würde nochmal versuchen mit ihr zu reden ohne den Jungs, vielleicht kam dann was gutes dabei raus. Oder sie wollte mir dann dennoch nicht sagen was Sache war, dann konnte ich es auch nicht ändern.
Als die Kutschen dann ankamen, stiegen wir aus und Lilly schwieg. Aber auch wir wussten nicht genau was wir sagen sollten. Die Stimmung war echt angespannt. Wir kamen dann in der Halle an und ich verabschiedete mich von Fred und George, nicht mal dort sagte Lilly etwas. Dann gingen wir zum Slytherintisch und sie setzte sich sofort neben Draco. Während ich mich neben sie setzte, aber nichts sagte. Mit Draco wollte ich nun wirklich nicht reden und schon gar nicht über seine Eltern.
Ich warf nochmal einen Blick zum Gryffindortisch und versuchte Harry ausfindig zu machen, aber dieser war immer noch nicht da. Mittlerweile machte ich mir wirklich sorgen. Immerhin sollte er nun da sein. Aber wer wusste was passiert war. Heute würde ich es nicht heraus finden. Aber Dad saß auch nicht auf seinem Platz. Schon komisch. Hoffentlich hatte er nicht wieder irgendwas angestellt. Ich würde dann aber abgelenkt, als die große Tür aufging und McGonagall mit den Erstklässlern rein kam. Ginny hatte sich gleich zu einem blonden Mädchen gesellt und auch ein Junge mit einer Kamera war in ihrer Nähe. Ich hörte nicht sehr viel zu, bei der Einteilung, außer bei Ginny die nach Gryffindor kam. Bei dem blonden Jungen, mit der Kamera, dessen Name Colin Creevey war, dieser kam auch nach Gryffindor und bei dem blonden Mädchen, dessen Name Luna Lovegood war und nach Ravenclaw kam.
Danach begann das Festessen und auch hier tauchten Ron und Harry nicht auf. Während des Essens verschwanden noch Professor Dumbledore und Professor McGonagall. Aber Dad tauchte nicht auf. Irgendwann wurde das Essen dann beendet und wir sollten in den Schlafsaal gehen. Dann musste ich wohl morgen fragen, wo Harry war.
DU LIEST GERADE
Kiara Snape: The Halfbloodprincess
FanfictionWie würde Snape's Leben wohl aussehen, wenn sein Leben durch eine Tochter aufgeheitert werden würde? Lest selbst, wie Kiara Snape das Leben unseres Lieblingszaubertrankmeisters aussehen würde. (Diese Geschichte gibt es auch auf Fanfiktion)
