Drogen, Krankenhaus und die große Liebe (1.Teil)

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Trigger Warnung: es werden Themen wie Selbstverletzendes Verhalten und Drogenkonsum vorkommen!

PoV: John

Ich schloss erschöpft die Tür der 221b Bakerstreet auf. Heute war es, wie in den letzten Tagen auch, ein sehr anstrengender Arbeitstag. Deshalb freute ich mich schon darauf, mich in meinen Sessel fallen zu lassen, einen Tee zu trinken und einfach nur entspannen zu können.

Doch als ich die Treppe zu Sherlock's und meiner Wohnung hochging, spürte ich, dass etwas anders war als sonst. Ich wurde unbewusst schneller, als ich die Treppe hinauf lief.

Als ich die Tür öffnete, blieb mein Herz stehen. Sherlock lag regungslos auf dem Boden, neben ihn eine Spritze und ein blutverschmiertes Messer.

Mir wurde vor Angst schwarz vor Augen, doch ich kämpfte dagegen an und lief auf Sherlock zu. Ich kniete mich neben ihn auf den Boden und fühlte nach seinem Puls. Er ging nur noch schwach umd sein Atem war unregelmäßig.

,,Mrs. Hudson!", rief ich, während ich Sherlocks Kopf auf meinen Schoß legte um ihm sanft eine schwarze Locke aus dem Gesicht Strich.

Ich hörte Mrs Hudson die Treppe herauf kommen, dann öffnete sie die Tür. Als sie Sherlock erblickte, sah sie mich geschockt an. ,,Mrs Hudson, rufen sie bitte schnell einen Rettungswagen, beeilen sie sich!", sagte ich aufgeregt zu ihr.

Sie nickte nur verschreckt, griff dann nach dem Telefon umd wählte die Nummer. Während sie einen Rettungswagen rief, zog ich Sherlocks Mantel auf der linken Seite hoch.

Entgeistert schaute ich auf die frischen Wunden, die Sherlock sich offensichtlich mit dem Messer neben sich zugefügt hatte.

Ohne nach zu denken zog ich mir meinen Schal aus und 'verbant' damit Sherlock's Arm. Dann nahm ich die Spritze in Augenschein. Ich wollte sie aufheben, doch erste jetzt merkte ich, dass meine Hände stark zitterten.

Mrs Hudson rief mir zu, dass der Rettungswagen unterwegs wäre, dann fragte sie mich, ob sie noch etwas tun könnte. Ich schüttelte nur den Kopf und hoffte, dass der Retzunsgwagen bald da sein würde.

Nach ein paar Minuten hörte ich die Sirenen des Rettungswagens und atmete etwas erleichtert auf. Die Notärzte kamen die Treppe hoch und standen kurz darauf auch schon im Zimmer.

Sie hatten eine Trage dabei, auf die sie Sherlock legten. Doch als sie ihn aus unserer Wohnung tragen wollten, fiel mir auf, dass ich die ganze Zeit Sherlock's Hand gehalten habe.

Schweren Herzens ließ ich sie los, lief aber dicht hinter den Notärzten her. Doch als ich in den Rettungswagen steigen wollte, wurde ich zurückgehalten. ,,Sind sie ein Angehöriger des Patienten?" Fragte der Arzt, welcher mich zurück hielt. ,,Nein, aber ich bin sein bester Freund, bitte, sie müssen mich mitfahren lassen!", flehte ich.

Der Gedanke Sherlock allein zu lassen trieb mir Tränen in die Augen. Geschlafen nickte der Arzt und schnell stieg ich in den Rettungswagen. Wärend der Fahrt hielt ich die ganze Zeit Sherlock's Hand und flüsterte ihm zu, dass wir das gemeinsam schaffen würden.

Als wir endlich beim Krankenhaus angekommen waren, wurde Sherlock sofort auf eine Liege gelegt und auf die Intensivstation gebracht, wo man sich wohl um ihn kümmern würde.

Die Dame im Empfangsbereich sagte zu mir, dass sich mich noch in den Wartebereicht setzen soll. Also ging ich mit gesenktem Kopf dorthin und setzte mich in die letzte Ecke. Glücklicherweise saßen keine weiteren Leute im Wartebereich, sodass ich meine Ruhe hatte.

Als die Tür aufging, sah ich kurz desinteressiert auf, doch stoppte dann mitten in der Bewegung. Es waren Mycroft und Greg.

,,Was macht ihr denn hier", fragte ich mit belegter Stimme. Mycroft antwortete für beide:,,Ich wurde vom Krankenhaus angerufen, und da Greg gerade bei mir war, ist er mit gekommen."

Ich nickte nur, dann senkte ich meinen Blick wieder. Ich merkte, wie Mycroft und Greg sich neben mich setzen.,,John, kannst du uns erzählen, was passiert ist?", fragte Greg vorsichtig.

Wieder nickte ich, dann holte ich tief Luft und begann zu erzählen:,,Ich weiss auch nicht genau, was passiert ist. Ich kam gerade von der Arbeit und ging hoch in unsere Wohnung, als ich Sherlock entdeckte. Mrs Hudson hat einen Rettungswagen gerufen, der uns ins Krankenhaus gebracht hatte.

Neben Sherlock auf dem Boden lag ein blutverschmiertes Messer und eine leere Spritze. Außerdem hatte er am linken Arm viele Wunden, ich glaube, er hat sich selbst verletzt. Und in der Spritze waren wohlmöglich Drogen."

Bei der Schilderung des Geschenden traten mir schon wieder die Tränen in die Augen und rollten meine Wangen hinunter. Ich schluchzte auf, woraufhin Greg mich in den Arm nahm.

,,Ich will ihn nicht verlieren, er bedeutet mir doch so viel. Er ist so ein toller Mensch und der beste Freund, den man haben kann. Wenn er stirbt würde ich mir das nur verzeihen", flüsterte ich leise. ,,Ich weiss John, aber Sherlock wird das schaffen. Er hat bis jetzt alles geschafft, er wird nicht sterben, glaub mir", redete Lestrade mir gut zu, doch die Angst, die ich hatte, konnte er nicht verdrängen.

Sie schien mich zu lähmen und mir den Brustkorb zuzuschnüren. Ich hatte das Gefühl zu ersticken, obwohl genug Sauerstoff im Raum vorhanden war. Ich hatte schreckliche Angst, dass ich meinen besten Freund verlieren könnte.

Zudem es nicht nur mein bester Freund, sondern auch noch die Person war, in die Ich mich unsterblich verliebt hatte. Der Gedanke, dass Sherlock starb, ohne zu wissen dass ich ihm liebte, war unmöglich.

Ich weinte immer stärker und schluchzte immer wieder auf. Ich war inzwischen so erschöpft, dass ich mich an Gregs Schulter anlehnte.

Mach einiger Zeit war ich wohl vor Erschöpfung und Verzweiflung eingeschlafen, denn das nächste, was ich mitbekam war, dass Greg mich versuchte auf zu wecken. ,,John, wach auf, wenn wir Glück haben, dürfen wir gleich zu Sherlock."

Sofort war ich hell wach. Ich setze mich auf, als auch schon ein Mann in einem langen, weißen Kittel und einem Stetoskop um den Hals in den Warteraum kam.

,,Sind sie die Familie von William Sherlock Scott Holmes?", fragte er uns. Mycroft erklärte ihm, dass er der Bruder sei Und Greg und ich Sherlock's Freunde.

Der Arzt nickte, dann meinte er:,,Mr Holmes hat eine Überdosis von den Drogen genommen, dass hat seinem Körper sehr geschadet. Auch die Verletztungen an seinem Arm trugen ihren Teil zu seinem kritischen Zustand bei. Er wurde jetzt gesundheitlich stabilisiert, er ist an mehreren Maschienen angeschlossen. Er liegt zur Zeit noch im Koma, ob er wieder aufwachen wird, ist noch nicht sicher.

Sie dürfen jetzt zu Mr Holmes ins Zimmer gehen, jedoch müssen sie sehr vorsichtig und leise sein."

Wir nickten, dann folgern wir dem Arzt, der uns zu Sherlock's Zimmer brachte. Mycroft öffnete die Tür und betrat als erstes das Zimmer. Danach ging Greg ins Zimmer und ich ging als letztes. Leise schloss ich die Tür hinter mir und drehte mich um, wo mich ein schrecklicher Anblick erwartete.

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So, das war jetzt der erste Teil von diesem Oneshot, ich habe ihn aufgeteilt, weil er doch schon ziemlich lang war

Ich hoffe euch hat dieser Oneshot gefallen
Und sonst, wie immer bis zum nächsten mal

Bye 🤗

Johnlock Oneshots Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt