Drogen, Krankenhaus und die große Liebe (2.Teil)

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Sherlock lag in einem weißen Krankenhausbett, seine Haut war fast so weiss wie die Decke, welche seinen dünnen Körper bedeckte. Unter seinen Augen waren dunkle Ringe und er war an mehreren Maschienen angeschlossen.

Langsam ging ich auf Sherlock zu. Als ich bei seinem Bett angekommen war, nahm ich seine Hand in meine, Sie war kalt.

Langsam liefen mir Tränen über die Wangen, ich hatte jedoch keine Kraft, diese weg zu wischen. Kurze Zeit später spürte ich auch schon, wie Mycroft und Greg sich hinter mich stellten und mir jeweils eine Hand auf die Schulter legten. Ich spürte, das auch sie zitterten.

Kurze Zeit später hörte ich, wie die beiden den Raum verließen, wofür ich ihnen sehr dankbar war.

Sie wussten, dass ich gerade etwas Zeit mit Sherlock alleine brauchte.

Ich atmete tief ein, dann fing ich an zu reden:,,Ich weiss nicht, ob du mich hören kannst, aber ich muss dir trotzdem einiges sagen Sherlock.

Als ich dich das erste mal gesehen habe, habe ich mich sofort in dich verliebt. In deine wunderschönen Augen, deine Art und deinen Charakter. Ich weiss, dass du nicht viel von dir selbst hälst, aber du bedeutest mir die Welt.

Ich könnte nicht ohne dich leben Sherlock, denn ich habe mich in dich verliebt. Ich weiss, dass du meine Gefühle nie erwiedern wirst und du auch nicht viel von der Liebe hälst, geschweige denn, dass du dich in mich verliebt.

Deshalb sage ich es dir erst jetzt, ich hatte Angst, dass ich damit unsere Freundschaft zerstöre und ich dich verliere. Aber bitte Sherlock, versprich mir, dass du nicht stirbst. Hör auf damit, hör auf damit, nicht mehr ganz lebendig zu sein. Ich halte das nicht aus."

Während ich redete weinte ich ununterbrochen. Ich schloss meine Augen und legte meinen Kopf auf Sherlock's Brust. So verharrte ich eine ganze Weile, bis ich hörte, wie die Tür aufging, weshalb ich mich wieder aufsetzte. Sherlock's Hand ließ ich jedoch sie ganze Zeit nicht los.

Ich sah über meine Schulter und sah, dass es Greg und Mycroft waren. Auch die beiden hatten Tränen in den Augen. Mycroft kam auf mich zu und nahm mich kurz in den Arm.

Dann blickte er auf Sherlock hinab, bevor er anfing zu reden:,,Ich weiss Bruderherz, dass wir uns nie gut verstanden haben. Doch tief in mir drinn habe Ich dich immer sehr geliebt und werde es auch immer tun. Egal wie nervig ich dich immer fand, werde ich trotzdem alles an dir vermissen.

Deine Ignoranz gegenüber mir, dein Blick wenn du Violine spielst um mich zu nerven, dein gelangweilter Blick wenn ich dir von einem neuen Klienten oder Fall erzähle. All diese kleinen Dinge bedeuten mir in Wirklichkeit sehr viel. Auch wenn ich es dir nie gezeigt habe. Denn du bist mir so unendlich wichtig"

Ich sah ihn mit Tränen in den Augen an. Wie viel ich dafür geben würde dass Sherlock uns gehört hatte und wieder aufwachen würde, sodass ich ihm wieder in seine wunderschönen und einzigartigen Augen schauen kann und jede Minute mit ihm verbringen könnte.

Plötzlich verkrampfte sie Sherlock's Hand in meiner und er begann zu husten. Sofort kamen Ärzte und Krankenschwestern herbei gelaufen und wir mussten den Raum verlassen.

Wieder im Wartezimmer liefen Greg, Mycroft und mir wieder Tränen die Wangen hinunter. Wir brauchten nichts sagen, wir wussten alle, dass jeder einzelne in uns gerade vor Angst und Verzweiflung fast zusammenbrach.

Doch wir mussten stark bleiben, für einander und vor allem für Sherlock. Stumm saßen wir neben einander und weinten leise.

Dann kam endlich eine Krankenschwester ins Wartezimmer, weshalb wir alle aufspringen. Gespannt und ängstlich sahen wir drei sie an.

,,Mr Holmes geht es soweit gut. Er ist gerade wach geworden. Die dürfen zu ihm, jedoch sollten sie sehr vorsichtig und rücksichtsvoll sein, er ist immer noch etwas schwach", berichtete sie uns.

Erleichtert liefen wir zusammen zu Sherlock's Zimmer und betraten es. Sherlock saß aufrecht in seinen Bett und sah an die Wand gegenüber von ihm.

Als er uns sah helltem sich seine Augen auf und begannen zu strahlen. Gott wie ich dieses funkeln seiner Augen vermisst hatte. Schnell ging ich zu ihm und umarmte ihn sanft.

,,John, Mycroft, Gavin. Was ist passiert, wieso bin ich im Krankenhaus umd warum sein ihr hier", fragte er mir etwas kratziger Stimme.

Schell erklärte ich ihm alles und machte Platz, sodass sich Mycroft und Greg ihn umarmen konnten.

Als ich fertig war mit der Erklärung nickte er nur. ,,Wieso hast du das getan Sherlock, du hättest sterben können?", fragte ich den Consulting Dedektiv und sah ihn abwartend an.

Der sonst so starke und schlagfertige Sherlock schien nun unter meinem Blick zu schrumpfen. Nach einiger Zeit hob er den Kopf. Erschrocken starrte ich ihn an, in seinen Augen glitzerten Tränen.

,,Ich habe mich verliebt John. Das hätte mir nicht passieren dürfen, Gefühle sind ein chemischer Defekt. Doch trotzdem habe ich mich in diesen einen Mann verliebt. Als ich ihn zum ersten mal sah, war mir sofort klar, dass er die Person ist, mit der ich mein restliches Leben verbringen will. Doch er liebt mich nicht und er wird niemals meine Gefühle erwiesen. Deshalb war ich so verzweifelt, dass ich wieder rückfällig geworden bin."

Traurig sah er mich an. Ich legte meine Hand an seine Wange umd fragte ihn eindringlich:,,Wer ist es Sherlock, wer ist Es? Sag es mir, bitte!"

,,Du bist es", flüsterte Sherlock leise. ,,Es tut mir so leid, bitte Verlass mich nicht, ich kann nicht ohne dich leben." Ich erstarrte. Hatte sich meine große Liebe tatsächlich in mich verliebt?! Ein kleines Lächeln Stahl sich auf mein Gesicht, Welches immer breiter wurde.

Verwundert sah Sherlock mich an. ,,Was ist los John?", fragte er mich unsicher. ,,Ich liebe auch dich Sherlock. Ich liebe dich so sehr", erwiderte ich und legte meine Lippen auf die seinen.

Kurz erstarrte er vor Überraschung, dann erwiderte er den Kuss sanft. Wir lösten uns nach einer Weile und schauten uns verliebt an, bis sich Mycroft hinter uns räusperte.

,,Also wir freuen uns ja für euch und ich bin auch froh John, dass du das Herz meines Bruders schmelzen konntest. Aber könntet ihr damit bitte warten, bis Greg und ich wieder draußen sind?"

Peinlich berührt sah ich auf den Boden und nickte nur. Schnell verabschiedeten sich Greg und Mycroft und verließen den Raum.

,,Wir kommen in den nächsten Tagen nochmal vorbei", ließ Lestrade uns wissen, bevor er schüchtern Mycrofts Hand nahm und diesen hinter sich her aus dem Zimmer zog.

Grinsend sah ich den beiden hinterher, konzentrierte mich jedoch gleich wieder auf meinen geliebten Sherlock und vereinte unsere Lippen wieder mit einander.

Die nächsten Tage verbrachte ich bei Sherlock im Krankenhaus. Er sollte noch ein paar Nächte zur Überwachung dort bleiben, und weil wir uns nicht von einander trennen wollten, blieb ich Tag und Nacht bei ihm.

Wir kuschelten fast die ganze Zeit und küssten uns immer wieder. Wir waren so glücklich, dem jeweils anderen unsere Liebe auch zu zeigen.

Ab und zu kamen Greg und Mycroft zu Besuch, fast jedes mal Händchen haltend, was Sherlock und ich nur mit einem wissendem Lächeln kommentierten.

Wer hätte gedacht, dass Mycroft und Lestrade nach Jahren versteckter Liebe, doch noch zu einander finden würden und sich gegenseitig ihre Liebe gestehen würden.

Nach 5 Tagen wurde Sherlock noch einmal untersucht, dann durfte er das Krankenhaus verlassen.

Ich freute mich schon, wieder zurück in die Bakerstreet zu kommen, aber diesmal mit Sherlock als mein fester Freund...

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Ja, das ist der zweite Teil von dem Oneshot

Ich hoffe, dass es euch gefallen hat

Bis zum nächsten mal

Bye 🤗

Johnlock Oneshots Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt