Spuck den Kaktus aus

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Ruhig wehte der Wind über das Feld. Still und einsam flatterte ein Schmetterling über das Grass welches bald mit Blut getränkt werden sollte. Das Grass würde sich bald rot färben, aber davon spürte man noch nichts. Noch nichts. Der Fluss floss vor sich hin wie ein nicht endender Kreislauf. Das einzige was auf den Kampf hindeuten könnte war das Verhalten der Zeltlager etwa fünfzig Kilometer links und rechts von dem einsamen Gewässer. Alle bereiteten sich auf den Krieg vor.

Toyama und Shi waren schon vor einigen Stunden aufgebrochen. Auch wenn sie keine Ahnung hatte, wei sie den Weg für den sie 3 Tage gebraucht hatten in 7 Stunden schaffen sollten. Aber Toyama beeilte sich auch wirklich stark.

Shi hatte einfach ein Markierung an Madara und Toyama angebracht zur Sicherheit konnte sie ja auch die Zeit anhalten und Toyama mit rüberschleppen.

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„SHI, SPUCK DEN KAKTUS AUS!" ein wütender Zetsu rannte Klein-Shi hinterher, welche überglücklich mit dem Kaktus im Mund vor ihm wegrannte.
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Shi stellte sich in die Mitte der Kriegsreihe. Toyama legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Dir wird nichts passieren." sein Blick war stur geradeaus gerichtet. „Dafür sorge ich.". Sie zog die Augenbraue hoch und musterte ihn. Eigentlich war sie ja diejenige die vorhatte die Clans zu retten. Aber wenn er so überzeugt von sich war.

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„Mamaaaaa, an Hidan trinkt wieder! " das kleine Mädchen sah den Oranghaarigen an.
Er namen sie auf den Arm. „Dan machen wir jetzt mal was dagegen."

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Auf der gegenüberliegenden Seite starrten Hishirama und Tobirama rüber. Tobirama starrte Shi wütend ins Gesicht. Wütend auf sich selbst, da er seinem Bruder nicht gesagt hatte das er sie rausschmeißen oder töten sollte. Und wütend auf das Biest welches ihm Fröhlich zuwank. Shi.

Lachen stand sie auf der anderen Seite und zeigte Daumen nach oben. Auf der Seite der Feinde. Er musste selbst eingestehen das er viel geben würde um sie auf seiner Seite zu sehen. Ein wenig zu viel um ehrlich zu sein.

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„Und wenn sie nicht gestorben sind dann Leben sie noch heute... " Itachi klappte das Kinderbuch zu und betrachtete Shi. Leise schnarchen kämpfte sie mit ihrem Kissen. Bis es von Bett viel.

Kopfschüttelnd legte er das Kissen wieder aufs Bett und verließ das Zimmer so leise wie ein Wiesel.

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Laut schreiend stürmten die Gegner auf einander los. Tobirama hatte dabei jemand ganz bestimmtes im Blickfeld. Shi. Jedoch nur für wenige Sekunden. Shi setzte sofort auf ihr stärkstes Jutzu und fing an die ersten Opfer zu rekrutieren. Sie hatte sich eine Höhle mit Bankreis ausgesucht damit die Geretteten sich nicht wieder aus dem Staub machten. Ein wenig anstrengend war das ganze. Es beanspruchte hundert, wenn nicht hundertzwanzig Prozent ihrer Kraft.

Der sonst so faulen Shi, bekam der ganze Kraftaufwand nicht wirklich gut. Nach geschlagenen 10 Minuten war sie an ihrem Limit angekommen. Normalerweise hätte sie ohne Probleme den ganzen Tag aushalten können. Wenn nicht länger. Dann Bankreis aufrecht zu erhalten, die Blut Doppelgänger zu schaffen und auch noch sekündlich das Zeitjutzu einsetzen. So etwas hatte sie noch nie gemacht und hoffte innerlich das sie sowas niewieder machen müsste.

Keuchend stand sie in der Mitte der Feldes. Mit verschwommenem Blick erkannte sie die Stillstehenden um sich herum. Etwas abseits standen Izumi und Tobirama, zweiter wollte soebeb seinen finalen Schlag ausführen. Madara stand hundert Meter weiter und betrachtete das Abbild seines Bruders welcher offiziell ab dieser Sekunde zum Scheitern verurteilt war. Inoffiziellen hatte Shi jedoch mit ihrer letzten Kraft das Jutzu ausgeführt und ihn in die Höhle geschickt. Sie ließ die Zeit weiterlaufen. Panisch rannte Madara zu der fast-Leiche seines Bruders. Ab da wurde um Shi alles schwarz. Alles was sie stumpf wahrnahm war ihre eigene Atmung und ihr bebender Brustkorb welcher krampfhaft versuchte seine Bewegung fortzusetzen. Jegliches Zeitgefühl, auch wenn ihr nicht das beste war, war verschwunden und hatte wohl nicht vor so schnell wieder zurückzukommen. Und so schwamm sie benommen im dunklen Meer gefüllt mit nichts und ließ sich vom strom der Zeit treiben.

Bis sie ihren Brustkorb nichtmehr fühlte.

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Langsam öffnete sie ihre Augen und Blickte ins Licht.

„Ist es wirklich schon so weit? " Sie streckte ihre Hand in Richtung des Lichts aus. „Na dann hoffe ich mal ich komme in die Hölle." Plötzlich fühlte sie wie ihr Frühstück darüber nachdachte, sich genauso zu verabschieden wie es gekommen war. War das normal? Hatte ihr Frühstück vielleicht auch ein Leben? Auch wenn sie stark bezweifelte das in ihrem Spiegelei noch Leben hauste. Es müsste sich eigentlich heute morgen hier gelandet sein und nicht grade jetzt.

Oder doch?

„Freut mich für dich." Toyama stand neben ihr. „Du auch?" Leicht lächelnd sah Shi ihn an. „Und ich dachte ich hätte alle.''

Sie legte ihren Kopf zurück auf... wo auch immer man in der Hölle liegt. Madara stand ungeduldig neben ihn. „Hallo." Sie drehte ihren Kopf Weg nur um ihn wieder in Blitzgeschwindigkeit in Madaras Richtung zu bewegen. „Was machst du hier?"

„Was wohl? Ich warte bis du aufwachst!" Shi starrte ihn an. Wollte das Schicksal das Madara stirbt nur weil sie die Hälfte der Clans gerettet hatte? Eigentlich glaubte sich nicht an sowas wie Schicksal. Plötzlich nahm sie ihre Umgebung war. Um sie herum standen Tobi, Hishi und Madara. Fragend hob sie die Augenbrauen. „Was genau verschafft mir die Ehre Sie wieder zu Gesicht zu bekommen?" Ein wenig skeptisch Blickte sie in die Runde, anscheinend war dies nicht der Tot und auch nicht die Hölle. Einige Sekunden später bekam sie ihre Antwort. „Mein Geburtstag." Fassungslos starrte Shi Tobirama an. Ihr fassungsloser Gesichtsausdruck wechselte zu dem einer stolzen Mutter. Sie wischte sich eine imaginäre Träne aus dem Augenwinkel. „Ich dachte nicht das ich diesen Augenblick mal erlebe..." Sie schniefte dramatisch. „Sein erster Witz... Ich bin so stolz auf den kleinen. Schon so groß geworden... Auch wenn es kein guter war, es ist ein Anfang." Tobirama verdrehte die Augen.

Und uhrplötzlich Sprang Shi von ihrer Liege auf. Ein „Ich muss nicht was erledigen!" war das letzte was sie von ihr hörten. Auch wenn Hishirama ihr bis zum Zelt Eingang gefolgt war merkte er bald das es keinen Sinn machte ihr nachzurennen.

Shi machte sich auf den Weg zur versiegelten Höhle.

Der Weg war ein Kurzer da sie Konoha glücklicherweise in der Nähe der Höhle gabaut hatte. Aber in der Höhle war die Hölle los.

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Das ging aber schnell :)

Plötzlich NarutoWo Geschichten leben. Entdecke jetzt