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- no matter how difficult the path may be, it is usually the right one

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- no matter how difficult the path may be, it is usually the right one



























30.6.2016
New York, Broadway Theater (Galabereich)

Hell scheint die Sonne auf die Straßen New Yorks, keine Wolken waren zu sehen. Einzelne Sonnenstrahlen spiegelten sich in den endlosen Fenstern der Hochhäuser, strahlten durch ihre Gläser und erhellten. So auch im Theater am Braodway. Viele Menschen wuselten in den Räumlichkeiten herum und unterhielten sich, tranken Sekt, Scotch, Whiskey, Bourbon oder anderen Alkohol und sahen einfach wunderbar in ihren feinen Kleidern aus. Ein jeder von ihnen dachte an späteres Geschehen, wie es wohl endlich weiter gehen würde mit ihren allseits geliebten Helden. Doch ahnte nicht auch nur einer von ihnen was ihnen noch heute geschehen würde.

Wie kleine ahnungslosen Ameisen betrachtete sie die Menschenmasse, entdeckte einige Kinder die der Gelegenheit perfekt kamen, sah von dort oben auf sie herab, während sie dort verdeckt am Dachfenster hockte. Ein kleiner dekorativer Unterschlupf auf dem Dach des Theaters diente als Versteck für sie und ihre Männer. Sie alle waren nur hier um einen Auftrag auszufüllen, ihren Auftrag. Denn heute war es endlich so weit. Heute würde New York lernen was es heißt vor Angst zu zittern, sich klein und hilflos zu fühlen. Denn sie alle würden nun endlich das bekommen was ihnen Zustand.

Noch immer schweifte ihr Blick durch den Raum und hielt nach besonderen Personen Ausschau. Den ein oder anderen hatte sie schon lange entdeckt, wie König T'Challa, einen schwebenden Vision, Sam Wilson, Bruce Banner, Thor, Natasha Romanoff und Captain America. Doch auch nach einigen Sekunden der Suche fand sie dann auch den Rest der Truppe. Tony Stark, Clinton Barton, James Rhodes und Wanda Maximoff. Einzig und allein Fury, sein Schoßhündchen Maria Hill und Spiderboy fehlten, doch diese konnte sie sowie so nicht erwarten, abgesehen davon waren sie auch nicht von Belang. Wichtig waren die Avengers und die Nachrichtensender vor Ort.

Es waren alle da die sie brauchte, die heut einfach nur zusehen sollten. Sie waren alle dort, wo sie sie haben wollte. Vorsichtig um nicht entdeckt zu werden, man wusste ja nie wer das verlangen besaß nach oben zu schauen, stand sie auf und begab sich zu den ihr zur Verfügung gestellten Männern. Eigentlich war es vorgesehen das sie diesen Auftrag alleine ausführte, doch entschied es sich ihr Vater noch im letzten Moment anders. Zuerst war sie außer sich, glaubte das er ihr nicht genügend Vertrauen gegenüber brachte um dies allein zu schaffen, im Endeffekt akzeptierte sie es doch.

„Все они есть. У тебя есть вещи? (Sie sind alle da. Habt ihr euer Zeug?)", sprach sie den ersten der Männer auf Russisch an. Um ehrlich zu sein, kannte sie keinen ihrer Namen, selbst wenn hätte sie die Kerle eh nicht auseinander halten können aufgrund der gleichen schwarzen Kleidung und des schwarzen Mundschutzes, außerdem war es ihr schlicht und weg egal. Ein Nicken seinerseits folge.

Lydia selbst sah aber auch nicht anders gekleidet aus. Wie immer trug sie ihre 'normalen' Sachen. Eine mit Waffen vollgestopfte Cargohose, ein enges T-Shirt, Boots, die gepolsterte Jacke mit Kapuze und ihren Gürtel mit der Gürtelschnalle. Außer ihrer Grünen Augen und der zu Boxerbraids geflochtenen Erdbeerblonden Haare, wies ihr äußeres Erscheinungsbild nur schwarz auf.  Auch ihr Mund verdeckte ein schwarzer Mundschutz, doch nicht so einer wie die der Männer. Ihrer wurde wie die Maske des Wintersoldiers speziell angefertigt, doch anders als er besitzt sie keine Sichtschutzbrille unter welcher seine Augen mit schwarzer Farbe umrahmt worden waren, so auch ihre jetzt. Eine düstere und doch ruhige Erscheinung.

Lautes Gejubel ertönte aus dem unteren Raum. Die Menschen klatschten, lachten und grinsten in Richtung der Bühne. Die sogenannten Helden, die Avengers, haben soeben ihre Rede gehalten und ihren Standpunkt klar gemacht. Ein kurzer, überprüfender Blick und sie stellte mit Freude fest das alles nach Plan verlief. Auch die Familien mit ihren Kindern hatte ihr Kontakt von drinnen an ihre Plätze gebracht, direkt unter den Dachfenstern.

Nun war es Zeit. Zeit zum Angriff.

Auf ihr Handzeichen hin verteilten sich alle acht der Männer auf ihre Positionen, jeder stellte sich an eines der vorbereiteten Dachfenster, an welchen dicke starke Seile an einem elektrischen Aufziehapparat hingen. Ein letztes mal hob die junge Frau ihre Hand und ließ damit die Mission beginnen. Mit einem Ruck sprangen die acht Portionen Muskelmassen durch die Fenster und seilten sich nach unten ab. Das brechen der Gläser und die herunterfallenden Splitter versetzen die Masse in Aufschrei und Panik. Die, welche nicht vor Schreck fliehen wollten, blieben regungslos mit aufgerissenen Augen stehen. Innerhalb weniger Sekunden bemerkte man die verschlossenen Türen, keiner konnte mehr raus.

Wie vermutet wollten die ruhmreichen Avengers sofort einschreiten, wurden jedoch daran gehindert. „EINE BEWEGUNG UND DIE KINDER SIND TOT!", brüllte der stark russische Akzent einer der Maskierten. Acht vor Angst weinende Kinder befanden sich in der Gewalt der Angreifer, je eine 9 mm an ihren Köpfen. Vor Verzweiflung weinende und schreiende Mütter krallten sich an ihre Ehemänner. Würden die schwarzen Gestalten keinerlei Masken tragen, würde einjeder ihr gehässiges Grinsen erkennen.

Steve Rogers gebar sich als erstes aus seiner Starre, vorsichtig hob er seine Arme und schaute zu den Anwesenden Bürgern New Yorks. Langsam wurde es ruhiger, außer dem flennen und lauter zitternder Atem, ertönte keinerlei Geräusch mehr.

Einige Sekunden verstrichen in denen nicht auch nur einer einen Mucks von sich gab. Verwirrt tauschten die Avengers Blicke aus und rätselten um die Situation. Und in dem Moment als Steve Rogers Wort fassen wollte, krachte es erneut. Mit allerlei Kraft sprang Lydia durch das letzte der gläsernen Dachfenster und landete in der Mitte der Halle auf ihren Knien.



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Teil 1 der Offenbarung

I'm not the good one...        Avengers ffWo Geschichten leben. Entdecke jetzt