(Empfohlen: Hör dir die Musik im
Hintergrund an:)
Ich wachte auf, als ich einen kurzen ruck unter meinen Füßen spürte. Unser Auto hielt vor dem riesigen Haus der Malfoys an. Auch wenn ich dieses Haus schon zum 6. mal sah, war ich immer und immer wieder überrascht davon wie groß es ist. Meine müden Beine stiegen aus dem Auto und meine braunen, schulterlangen Haare waren zerzaust in einen lockeren Zopf gebunden. Ich half meiner Mutter den Koffer aus dem Kofferraum zu tragen und als ich in dieses prachtvolle Haus- nein, es war schon fast ein Palast, eintrat, roch es nach Kuchen, frischgekochtem Essen und nach Pfefferminz. Schnell stellte ich den Koffer ab und sofort viel mir Narcissa um den Hals. ,, Schön das du wieder da bist!" sagte sie und drückte mich fester. Ich muss sagen, ich mag Dracos Eltern. Sie sind immer nett zu mir, besonders Narcissa, sie behandelt mich wie ihre eigene Tochter. Als sie sich von mir löste, lächelte sie mich an und nahm mir meinen Koffer ab. Ich drehte ich mich langsam um und da stand Lucius neben mir. Er lächelte ebenfalls und gab mir die Hand.,, Draco! Kommst du bitte!" rief er in Richtung des langen Flures, der zu den Treppen führte. Ein lautes Fußgetrampel war zu hören und kurze Zeit später stand er vor mir. Draco Malfoy. Der Junge, der mich über alles hasste und dem ich am liebsten mein ganzes Leben lang aus dem Weg gehen würde. Er schaute mich durchdringend an und brachte ein genervt- gezwungenes ,,hallo" hervor. Ich verdrehte die Augen und alle zusammen gingen wir in das allbekannte Esszimmer. Narcissa bot uns Kuchen und Obst an. Ich bediente mich und wir unterhielten uns über Sachen wie Schule oder sonstiges. Draco der vor mir saß starrte mich hin und wieder angeekelt an. Aber das interessierte mich nicht, im Gegenteil, ich machte mich eher darüber lustig.
Als wir fertig waren, ging ich die Treppen hoch um meinen Koffer auszuräumen. Draco folgte mir und ich konnte seinen warmen Atem in meinem Nacken spüren der meiner Haut eine unangenehme Gänsehaut verpasste. Kaum hatte ich meinen Fuß auf der letzten Stufe abgesetzt, fing er an mich zu beleidigen.,, Hätte deine Mutter dich nicht zuhause lassen können? Keiner will dich sehen!" ,, Glaub mir , Draco , ich wäre liebend gern zuhause geblieben." sagte ich mit genervter Stimme. ,,Ja dann kannst du dich ja aus dem Staub machen!" flüsterte er provozierend in mein Ohr sodass ich die Gänsehaut nur weiter verbreitete. ,, Lass mich einfach in Ruhe, Malfoy" Ich war genervt. Er kam näher an mich ran und strich mir mit seinen kalten Fingern über meine Wange. ,,wärst du hübsch und hättest nicht so einen ekelhaften Charakter... würde ich ja nichts gegen dich haben."
Wow, das saß.
Er lächelte arrogant und ich merkte wie meine Augen brannten und sich nach und nach mit Tränen füllten. Die Wut in mir stieg enorm und den Hass, den ich verspürte wurde immer größer. Ich schaute ihm tief in die grau aufblitzenden Augen und verpasste ihm eine Ohrfeige. Die Tränen liefen mit einem Zug die Wange runter und ich rannte in mein Zimmer. Eine weitere Träne lief mir über die Wange. Was ein Arschloch! So ein verdammtes Arschloch! Ich nahm ein Klopfen wahr.
Ich sagte nichts. mein Gesicht vergrub sich nur weiter in meiner Decke.
Ich wusste wer es war aber es war mir egal.
,,Ella?" hörte ich die leise Stimme sagen. Ich zog meine Nase hoch und wischte mir die tränen ab.,,Was willst du von mir?" ,,Ich.." Draco verstummte. Was wollte er? Solange auf mir rumhacken bis ich nichts anderes mehr kann, als heulen? ,,Es, tut mir leid. " Ich schlug die Decke weg. Was hatte er gerade gesagt? Es tut ihm leid? Draco Malfoy, der eine Junge der sich sein ganzes Leben noch keinmal entschuldigt hat will mir sagen, ES TUT IHM LEID?!?! Die Tür öffnete sich und ich hörte wie er sie danach wieder schloss ,,Warte was?" fragte ich ihn und schaute ihn mit meinen verheulten Augen an. ,,Ist es wirklich so ungewöhnlich, dass ich mich entschuldigen will?" Nun guckte er nicht mehr auf den Boden, sondern direkt in meine Augen. ,, Nun, du bist halt Draco.. und du hast dich noch nie bei mir entschuldigt.." Ich spielte mit meiner Kette. Ich wollte ihm nicht in die Augen sehen. Er räusperte sich und kam zu mir. Er hob mein Kinn hoch, damit ich ihn wieder anschaute. ,,Es tut mir leid, Ella. Ich weiß nicht was mit mir los war ich war einfach wütend.. und was ich zu dir gesagt habe meinte ich nicht so.. es ist mir einfach so rausgerutscht. Nimmst du die Entschuldigung an?" Er schaute mich mit einem blick an, den ich noch nie bei ihm gesehen hatte. Er hatte ein kleines lächeln auf dem Gesicht aber sein Blick zeigte mir, dass es ihm wirklich leid tat. ,,Ist schon ok." Ich lächelte ihn an und auf einmal fingen wir beide lauthals an zu lachen.Auf seinem Gesicht breitete sich ein großes Lächeln aus und er sagte:,, Wie wärs wenn wir beide einfach neu anfangen?" Ich nickte und lächelte wieder. Vielleicht wurden wir ja doch irgendwann mal Freunde.
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,,I still hate you..." ( Draco x Reader )
Fanfic[ ʟᴀɴɢsᴀᴍᴇ ᴜᴘᴅᴀᴛᴇs ] Ella, ein recht aufgedrehtes Slytherin Mädchen, kämpft sich mit ihrem Gefühls-Chaos durch ihr Leben. Nach den wirklich außergewöhnlichen Ferien bei ihrem Erzfeind Draco Malfoy, beginnt sie für einige Personen mehr, oder auch we...
