Kapitel 10

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Als fertig war mit duschen, stieg ich aus der Dusche und trat auf den Teppich, der vor der Dusche lag. Ich bemerkte, dass im Bad kein Duschhandtuch vorhanden war. Ich schrie Luke zu: "Luke? Hast du irgendwo Handtücher?" Doch Luke verstand mich anscheinend nicht und kam ohne zu klopfen hinein. Ich erstarrte als er mich nackt sah und er schaute auf die Stelle, die sich knapp unter meinem Hals befand. Ich hielt mir die Hände vor diese bestimmte Stelle und war immernoch geschockt. Als er sich wieder gefangen hatte, kam er einen Schritt auf mich zu und ich ging einen Schritt zurück. So ging es die ganze Zeit bis ich die kalte Wand hinter mir spürte. Er lächelte verführerisch und ich schaute ihn erschrocken an. Er kam näher und als er direkt vor mir stand, nahm er mein Gesicht in seine Hände und küsste mich zart auf meine Lippen. Ich schloss die Augen und genoss den Kuss. Als wir uns voneinander lösten, flüsterte er mir "Wir wollten doch noch etwas fortsetzen" ins Ohr und zog mich mit sich in sein Zimmer. Er hatte mich fest umschlungen und hob mich hoch. Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und er trug mit zu seinem Bett. Er legte mich behutsam auf das weiche Kopfkissen und stützte sich mit seinen Händen neben mir ab. Er küsste mich am Hals entlang und ich vergrub mein Gesicht in seinem Nacken. Ich öffnete seine Hose und strich sie im von seinen Beinen. Er küsste mich und ich erwiderte seinen Kuss. Nun kamen unsere Zungen ins Spiel. Wir kamen uns immer näher und so ging es weiter.

Plötzlich klingelte es an der Haustür. Er seufzte genervt auf und nahm sich seine Boxershort, die auf dem Boden lag. Ich zog mir einfach sein T-Shirt über und gemeinsam gingen wir zur Tür. Luke öffnete und ich schaute über seine Schulter, um zu sehen wer dort an der Tür stand und unsere wunderschöne Zeit zerstört hatte. Ich staunte nicht schlecht, als ich James Gesicht sah. Er schaute mich irgendwie komisch an und ich lächelte ihm zu. Luke sah mich an und fragte mich, ob ich ihn kenne. Er hatte meinen Blick bemerkt und ich antwortete, dass er der beste Freund von Tyler war. Luke ging sofort einen Schritt zurück. Ich trat vor ihn und James sah, dass ich nur ein Shirt an hatte und sah dann überrascht und abwechselnd von mir zu Luke. Ich unterbrach die Stille und fragte ihn, was er wollte und ob Tyler ihn geschickt hatte. "Tyler hat mich nicht geschickt. Und ich bin hier, weil ich dich fragen wollte, ob du mit mir ins Kino gehen willst. Ich wollte dich einladen. Also... Ähm... ich wollte auch nicht stören oder so. Ja... Also du kannst dich ja mal melden. Meine... Ähm... Nummer hast du ja. Also... Ähm... Ja. Dann Tschüss..." Er hob noch kurz seine Hand und ging dann um die Ecke des Apartments. Ich war vollkommen perplex. Der "Bad-Boy" (wenn man es so nennen kann) James hatte gerade wegen einem Date gestottert. Aber obwohl das voll süß war musste ich ihm absagen. Erstens: ich war mit Luke zusammen (glaub ich) und zweitens: Ich hatte zu viel Angst, dass Tyler doch dahinter stecken könnte. Ich wollte Luke nicht in Gefahr bringen. Ich fühlte einen starken Arm um mich liegen und fing an zu grinsen. Ich drehte mich um und sah in diese wunderbaren Augen. Luke sah mir ebenfalls in die Augen und küsste mich kurz darauf wieder und hob mich hoch. Ich klammerte mich an ihn wie ein Äffchen und zusammen gingen wir in die Küche. Dort kochten wir gemeinsam. Es gab Spiegeleier mit Spinat und Kartoffeln. Wir setzten uns auf die große Couch und aßen unser Mittagessen. Ich war unglaublich glücklich mit ihm.

Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen. Tut mir leid, dass es so kurz ist. Lasst wie immer Kommis und Likes da. Eure Laura♡

Mein Bruder- Der tollkühne HeldGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt