Kapitel 11

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Tylers Sicht:

Ich wurde morgens von einer Bewegung neben mir im Bett geweckt. Ich schlug die Augen auf und blickte in ein mit Schminke verschmiertes Gesicht. Ich versuchte mich an gestern Abend zu erinnern, doch als ich nachdachte, musste sich mein Kopf anstrengen und erst da bemerkte ich, dass ich einen ganz schönen Kater hatte. Ich versuchte das Mädchen neben mir nicht zu wecken und stand auf, um in die Küche zu gehen. Ich schaffte es tatsächlich lautlos und machte mir dann ein Wasser mit einer Aspirin Tablette. Ich schluckte das Zeug schnell runter und ging danach ins Bad, damit ich mich duschen konnte. Ich stank echt erbärmlich nach dem ganzen Alkohol, den ich gestern getrunken hatte. Ein Wunder, dass das Mädchen mit mir nach Hause ins Bett gegangen war. Naja ihr Problem. Ich stieg unter die Dusche und ließ das kalte Wasser auf meinen Kopf prasseln. Es tat gut und langsam wirkte auch die Tablette. Ich wusch den ganzen Alkohol und Schweiß von mir runter und trocknete mich schnell ab. Ich zog mir eine frische Boxershort an und schlich dann in mein Zimmer, um mir eine Hose und ein T-Shirt zu holen. Ich trat aber irgendwie auf eine lockere Planke und sie knarrte laut. Das Mädchen schreckte hoch und schaute mich an. Ich erschrak auch, denn sie sah aus wie aus einem Horrorfilm gesprungen. Und das war nicht übertrieben. Das ganze Gesicht war schwarz. "Vielleicht solltest du dich mal waschen gehen."  "Wieso?"  "Du bist da so ein bisschen schwarz." Ich machte eine leichte Bewegung um die Augen. (Große Untertreibung) Sie schaute mich mit großen Augen an. Das war ihr glaub ein bisschen peinlich. Schnell huschte sie an mir vorbei ins Bad. Ich glaub ihr fiel nicht mal auf, dass sie obenrum nichts anhatte. Ich schaute auf ihren knackigen Arsch und schon wusste ich warum ich sie mit nach Hause genommen hatte. Ich zog mir nun meine Jogginghose an und schnappte mir noch ein frisches T-Shirt aus dem Schrank und ging dann, während ich mir das besagte T-Shirt anzog, in die Küche, damit ich dem Mädchen auch ein Wasser mit Aspirin Tablette machen konnte. Als ich in die Küche kam, seufzte ich. Alles war voll mit Müll. Wenn Becca da war, war immer alles sauber. Sie machte normal immer den Haushalt. Ich vermisste sie ein bisschen. Ich hatte echt Angst, dass Luke ihr was antut. Meine Gedanken wurden von dem Mädchen unterbrochen. Sie hatte sich von hinten angeschlichen, sodass ich sie nicht hören konnte. Sie strich mir sanft über den Rücken und kam dann nach vorne zu mir. Sie sah schon ein bisschen weniger schaurig aus, doch ihr Make-Up hatte doch so einiges abgedeckt. Sie war ohne gar nicht so hübsch. Aber das war mir egal. Ich brauchte jetzt erstmal Ablenkung, um nicht als an Becca zu denken. Ich hätte mich echt nicht duschen brauchen, denn schon bald lagen wir auf der Couch und gingen das ganze Programm durch. Dabei versuchte ich nicht in ihr Gesicht zu schauen, denn irgendwie war ich hübschere Mädchen gewohnt...

Als wir erschöpft nebeneinander lagen, fragte ich das Mädchen, wie sie eigentlich heiße. Sie schaute mich empört an, schlang die Decke um ihren nackten Körper und ging in mein Zimmer, um ihre Klamotten zu holen. Ich fragte mich, warum es im Moment nicht so gut mit den Mädchen lief, kam aber auf keine Antwort. Ich grübelte noch ein bisschen über alles nach und hörte dann nur noch die Stimme des Mädchens. "Ich heiße Nelly." Danach fiel die Tür ins Schloss und ich blieb auf dem Sofa liegen.

Nach zwei Stunden wachte ich wieder auf. Ich blickte auf die Uhr. Es war 13:00 Uhr. Also war jetzt Mittagspause in der Schule. Im Moment ging ich gar nicht hin. Ich hätte mich sowieso nicht konzentrieren können. Ich dachte momentan viel zu viel nach. Es ging mir einfach nicht gut bei dem Gedanken, dass Becca etwas zustoßen könnte. Mein Nachdenken wurde von einem Klingeln gestoppt. Wahrscheinlich war das Nelly. Sie hatte vielleicht etwas vergessen oder so. Ich stand vom Sofa auf und zog mir noch mein T-Shirt an. Dann lief ich zur Tür und öffnete diese. Es stand aber nicht Nelly vor der Tür, sondern Maddie. Bestimmt im Auftrag von Becca. "Hei Maddie."  "Hei Tyler." Sie wurde leicht rot. Ich wusste schon länger, dass sie in mich verknallt war. Sie dachte zwar, dass ich es nicht wusste, aber naja. Man merkt es eben, wenn ein Mädchen einen anhimmelt. Besonders bei einem so gut aussehenden Typen wie mir. Komm mal wieder von deinem Ego-Trip runter Mann! Meine innere Stimme hatte recht. Vielleicht wollte Maddie ja was wegen Becca sagen oder so. Sofort schaute ich sie freundlich an und bat sie rein. Sie folgte mir wachsam und ich ging mit ihr ins  Wohnzimmer. Sie schaute mich geschockt an, als sie die Unordnung sah. "Ich wollte aufräumen, aber ich hatte keine Zeit."  "Ja würde ich auch sagen. Tyler ich weiß, dass das Becca normal machen würde." Sie schaute mich streng an. So kannte ich sie gar nicht. "Hat Becca dich geschickt? Sie soll endlich wieder nach Hause kommen. Ich wollte mich doch gar nicht mit ihr streiten."  "Ich glaube Becca wird so schnell nicht wieder kommen. Sie wohnt jetzt bei Luke. Aber ich dachte das wusstest du. James war nämlich bei mir und hat mich gefragt, ob Becca bei mir wäre. Ich hab ihm dann die Adresse von Luke gegeben. Ich dachte du hast ihn geschickt und wolltest nochmal mit ihr reden." Ich schüttelte den Kopf. "James war doch gestern Abend da. Er hat irgendwas von Kino gesagt und dass er jemanden eingeladen hat. Ich hab ihm nicht richtig zugehört, weil wir nebenbei GTA 5 gezockt haben. Meinst du er könnte Becca damit gemeint haben?" Maddie überlegte kurz und nickte. "Ja könnte sein. Ich fahr nachher zu Becca, weil sie meinen Haustürschlüssel noch hat. Wenn du willst, kann ich sie ganz nebenbei mal fragen."  "Ja gerne." Sie wand sich zum Gehen. "Warte!" Sie drehte sich erstaunt um. "Danke Maddie."  "Wofür denn?"  "Dass du Becca für mich ausfragst." Sie wurde schon wieder rot. Sie war so süß. Das war jetzt strange! "Ich möchte es doch genauso wissen wie du!" Sie lächelte mich an und ging den Flur entlang. "Ich bring dich noch schnell zur Tür." Ich lief ihr hinterher und umarmte sie kurz zur Verabschiedung. Machst du doch sonst auch nicht! Stimmt! Sie wunderte sich genauso wie ich und schaute mich mit großen Augen an. Ihre Wangen färbten sich langsam zu einem Tomatenrot. Ich lächelte sie an und sie lächelte zurück. "Tschüss Tyler. Ich melde mich bei dir."  "Tschüss Maddie. Du hast ja meine Nummer." Sie nickte und lief die Treppe runter zu ihrem Auto. (Ja die können in meiner Fantasiewelt mit 16 Auto fahren.) Ich hob noch kurz meine Hand und schloss danach die Tür. Oh Mann! Hoffentlich verliebte ich mich nicht! Ich war noch nie verliebt. Bist ja auch ein 'Bad Boy'. Ich ging in die Küche und räumte endlich mal ein bisschen auf. Ich hoffte Becca würde bald wieder kommen. 

Hei Leute! Das ist mein neues Kapitel. Ich hoffe es hat euch gefallen und die Länge, sowie der Inhalt hat euch gefallen. Wenn ja, zeigt es mir doch durch ein paar Likes oder Kommis. Bis zum nächsten Kapitel ♡ Eure Laura :)

Mein Bruder- Der tollkühne HeldGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt