Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge. Ich freundete mich immer mehr mit Luke an, was Tyler nicht sonderlich gefiel. Aber er hatte ja gesagt, dass wir den Streit erstmal zurückstellen und deshalb nutzte ich die Zeit aus.
Freitag bekam ich dann meine Checkkarte und wollte Samstag mit Luke und Maddie feiern gehen, doch weil ich eigentlich nicht so ein Partytyp bin und daher keine Partyklamotten hatte, musste ich mir erstmal ein Kleid kaufen. Obwohl, vielleicht sollte ich mir auch lieber eine Hose mit einem coolen Oberteil kaufen, damit ich besser tanzen konnte, doch Maddie überredete mich dann doch ein Kleid anzuziehen. Also gingen wir Samstagmorgen zum Einkaufszentrum in unserer Stadt und suchten in jedem Laden etwas für mich. Maddie hatte sich schon beim ersten Laden für ein schwarzes Kleid entschieden, dass ihr auch super stand. Ich jedoch brauchte immer ein bisschen länger um mich zu entscheiden. Doch schließlich fand ich ein Kleid ohne Träger in einer Lachsfarbe mit Spitze ab dem Brustkorb. Es fiel locker herunter und war auch nicht ganz so teuer, auch wenn wir es uns jetzt leisten könnten. Tyler hatte gesagt, dass ich nicht so teure Sachen kaufen sollte, damit es erstens nicht auffällt, dass wir ein bisschen mehr Geld hatten und zweitens wollten wir es uns aufheben, damit Tyler nicht mehr abends arbeiten gehen musste, denn so hatte er wenig Schlaf und konnte sich nicht gut in der Schule konzentrieren.
Als wir zu Hause ankamen, meinte Maddie, dass ich mich schonmal duschen sollte und sie sich kurz auf den Weg nach Hause macht, um ihrer Mutter einen Zettel zu hinterlassen und ihren Kosmetikkoffer mit allen möglichen Schmink- und Styleprodukten zu holen. Ich ging also unter die Dusche und ließ das lauwarme Wasser auf mich prasseln. Ich entspannte mich und ließ meine Musik laufen. Da klingelte es an der Haustür und ich wusste, dass es Maddie war. Da ich noch unter der Dusche stand, rief ich Tyler zu, dass er bitte die Tür aufmachen soll. Ich hörte wie Maddie sich mit ihm unterhielt, was sich warscheinlich total dumm anhörte, denn Maddie lachte die ganze Zeit so übertrieben gespielt, wenn Tyler irgendeine Bemerkung machte und deshalb rief ich sie zu mir. Sie kam sofort und fragte, was denn los sei. Ich antwortete ihr, dass ich meine Unterwäsche in meinem Zimmer habe liegen lassen und dass sie sie bitte holen soll. Sie ging in mein Zimmer und kam ohne Wäsche zurück. "Becca da lag gar nichts in deinem Zimmer!" "Ja ich weiß. Ich hab sie ja auch hier liegen." Ich stieg gerade aus der Dusche. "Und wieso hast du mich dann gefragt, ob ich sie dir hole?" "Ich wollte dich von meinem Bruder wegholen. Das war ja echt schon peinlich, wie du gelacht hast. Er weiß, dass das unecht war. Ich wollte nicht, dass du es noch schlimmer machst, als es schon war." "Oh Becca! Du bist so bescheuert! Du weißt ja gar nicht, wie du Luke immer anstarrst!" Ich starre ihn doch gar nicht an! Oder doch? Nein das sagt sie jetzt bestimmt nur, um mich zu necken. "Das stimmt ja gar nicht, du miese Ratte! Wie kannst du so was nur behaupten!" , sagte ich mit einem Lachen. "Doch es ist so! Du kannst mir auch mal was glauben. Aber er schaut dich genauso an." Wirklich tut er das? Oh mein Gott! Ob er wohl in mich verknallt ist? Ich werde ihn heute Abend fragen... Meine Gedanken wurden von Maddie unterbrochen:" Bist du fertig,Becca?" "Ja ich komme" und mit diesem Satz trat ich in den Flur und folgte Maddie in mein Zimmer. Dort standen schon ihre ganzen Sachen und sie zog mich auf meinen Schreibtischstuhl, um mich fertig zu machen. Sie schminkte mich total toll. Ich hatte smoky eyes und einen zarten Rosaton auf den Lippen. Es sah toll aus. Dann machte sie mir lockere Wellen in die Haare. Es sah wirklich toll aus. Ich fiel ihr um den Hals, weil ich mich so freute, dass ich eine so wundervolle Freundin hatte. Sie nahm mich überrascht in den Arm und fragte was los sei. Ich antwortete mit einem einfachen Danke. Sie lachte erfreut und erwiderte "Och Süße! Das ist doch kein Ding! Du bist doch meine beste Freundin. Das mache ich doch gerne für dich!!!" "Du bist die Beste Maddie!" "Das weiß ich doch." sagte sie mit Ironie und einem Lachen. Dann machte sie sich noch fertig und ich schrieb Luke eine SMS, ob er bald kommen würde, um uns abzuholen. Er antwortete mit einem "Bin schon auf dem Weg" und ich strahlte über das ganzes Gesicht. Maddie fragte, was los sei und ich antwortete mit einem schlichten "Nichts". Doch sie wusste genau, was es war. Ich war verliebt und wollte es mir bloß nicht eingestehen. Doch da klingelte es schon an der Tür und Maddie lief vor, um sie zu öffnen. Ich nahm mir noch meine zum Kleid passende Clutch und folgte ihr die Treppe hinunter. Luke stand an der Tür und schaute mich mit dem süßesten Lächeln, das ich je gesehen hab, an. Er sagte, dass ich toll aussah und ich wurde rot und antwortete mit einem "Danke". Maddie lachte und ich fragte sie wieso. Da antwortete sie doch ernsthaft "Weil ihr so süß zusammen seid". Was ich nicht bemerkte war, dass Tyler hinter uns stand und mich grimmig anschaute. Ich ignorierte seinen Blick und ging mit den anderen beiden raus zu Lukes Auto. Dann fuhren wir zur Party.
Hei Leute! Ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen und dass ihr wieder fleißig Kommis und Likes dalasst. Das Bild von Maddie zeigt nicht nur sie, sondern auch ihr Partykleid. Bis zu nächsten Mal Eure Laura <3
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Mein Bruder- Der tollkühne Held
RomanceBeccas Eltern sind vor ungefähr einem halben Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie lebt jetzt alleine mit ihrem Bruder Tyler zu Hause. Eines Tages kommt ein Brief mit der Post an, in dem steht, dass die Eltern ihnen Geld hinterlassen hab...
