Lukes Sicht:
Ich wachte neben einer schlafenden Maddie auf. Sie hatte feuchte Augen, wahrscheinlich hatte sie geweint. Ich stand leise auf, um sie nicht zu wecken. ich schlich aus dem Zimmer und ging ins Bad, um mich anzuziehen und mich zu waschen. Plötzlich ging die Tür auf und Maddies Cousine Lilly trat herein. Sie schaute mich erstaunt an, weil ich nur in Boxershorts dort stand. Ich bat sie freundlich raus, doch sie grinste nur hämisch und trat auf mich zu. Ich sah sie verwundert und empört an. Sie kam noch einen Schritt näher und legte ihren Kopf auf meine Schulter, legte ihre Arme um meine Hüften und fing an mich von der Schulter weiter zum Hals und zu meinem Mund zu küssen. Erst als Maddie ins Bad trat, realisierte ich, was Lilly gerade tat. Ich stieß sie weg, aber Maddie drehte sich trotzdem enttäuscht weg und verließ das Bad. Ich war wütend auf mich selbst und natürlich auch auf Lilly. Diese kam erneut auf mich zu, doch ich schubste sie einfach weg und rannte Maddie nach. Lilly schrie mir noch hinterher:"Warte Süßer! Wieso rennst du denn weg? Ich bin doch viel besser als Becca!" Jetzt war ich vollkommen wütend auf sie, doch ich ignorierte die Wut, die in mir aufkochte.
Ich hörte wie draußen ein Motor aufheulte und wusste auch ohne nachzusehen, dass es Maddie war, die jetzt wahrscheinlich zu Becca fuhr und ihr wahrscheinlich alles berichtete und Becca würde so enttäuscht sein, dass sie sich von mir trennte. Okay Luke! Komm wieder runter und verhindere, dass du deine Freundin verlierst! Meine innere Stimme hatte recht. Ich musste verhindern, dass Maddie zu Becca fuhr. Ich rannte raus zur Einfahrt, doch Maddie hatte den Hof bereits verlassen. Ich versuchte sie auf dem Handy zu erreichen aber sie drückte mich weg. Ich schnappte mir das am Zaun lehnende Fahrrad und stieg auf. Ich radelte so schnell es ging in Richtung Krankenhaus. An einer Ampel meinte ich Maddies Auto zu sehen, doch ich radelte weiter und weiter, bis ich angekommen war. Ich rannte die Treppen rauf zu Beccas Zimmer. Ich atmete noch einmal tief durch und klopfte leise. Von drin hörte ich ein leises "Herein" und ich öffnete die Tür. Dort sah ich Becca in ihrem Bett liegen. Mit ihren vielen Verbänden und Gipsen (?)sah sie so einsam und verletztlich aus. Ich stürmte auf sie zu und umarmte sie. Maddie war noch nicht da. Glück gehabt! Sie nahm mich überrascht in den Arm und fragte was los sei. Da klopfte es erneut an der Tür. Becca bat herein und Maddie betrat den Raum. Mist! Ich versuchte so schnell es ging, mit reden anzufangen, doch erstens fehlten mir die Worte und zweitens unterbrach Maddie meine Gedanken. "Becca! Luke muss dir was sagen!" Dabei funkelte sie mich böse an. Becca schaute mich fragend an und ihr Blick schwenkte zwischen Maddie und mir hin und her. "Was ist los, Luke?" sie sah besort aus. Jetzt oder nie, Luke! "Bitte sei mir nicht böse, Becca!" Ihre Augen wurden immer größer und ihr Blick immer fragender. "Maddies Cousine. Lilly. Sie hat mich geküsst." Becca schaute empört und wollte etwas sagen, doch ich unterbrach sie. "Ich wollte das nicht. Ich war überrascht. Ich wollte sie wegstoßen, doch Maddie hat gereicht, was sie gesehen hat und ist sofort weggerannt. Ich... Ich... Becca du musst mir glauben! Ich liebe nur dich!" Becca wollte mit einem Kissen nach mir werfen, doch da stürmte Lilly rein. Sie schrie, dass es ihr leid täte. Das hätte ich nicht von ihr gedacht. Maddie anscheinend auch nicht. Wir schauten sie verdutzt an. "Becca es tut mir leid! Ich hab mich an Luke rangemacht. Er konnte nichts dafür! Wirklich du musst ihm glauben!" Keiner sagte ein Wort. Stille.
Als alles geklärt war, verabschiedeten wir, Maddie, Lilly und ich, uns von Becca und verließen das Krankenhaus, weil wir heute Schule hatten und wahrscheinlich sowieso schon zu spät waren. Ich hatte meine ganzen Sachen noch zu Hause, aber wir fuhren trotzdem schon zum altbekannten Gebäude. Wir traten ein und als wir den Klassenraum betraten, bekamen wir eine Standpauke. War ja nicht anders zu erwarten. Wir setzten uns und als die Glocke läutete fuhr ich mit der S-Bahn zum Krankenhaus.
Ich wollte Becca nochmal nach dem Stress besuchen und beim Heimweg das Fahrrad von Maddie wieder mitnehmen.
Ich ging zu Becca ans Bett und umarmte und küsste sie zärtlich. Der Arzt trat ein und teilte uns mit, dass Becca in zwei- drei Tagen, je nach Schmerzen, nach Hause konnte. Ich war glücklich darüber, denn so konnten wir wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Und hoffentlich auch erstmal ohne Stress.
Wir unterhielten uns noch eine Ewigkeit und bald war es schon zu spät und zu dunkel, um noch nach Hause zu fahren, also blieb ich bei Becca und schlief bei ihr im Krankenbett. Es war zwar eng, aber es ging. Ich schlief mit einem Lächeln ein, da ich so glücklich war, jemanden gefunden zu haben, auf den ich mich verlassen konnte und der mich liebte sowie ich ihn.
Hei Leute! Wer hätte gedacht, dass es so schnell geht? Ich nicht :D Jaja ich bin auch nicht damit zufrieden. Ist auch ziemlich kurz geworden aber ja. Kann ichs ändern ohne Ideen? Nee also großes sorry! Soooo das gewöhnliche gelaber lass ich mal weg. Ich wisst eh was ich will ;)
Also Wir sehen uns demnächst. Eure Laura <3
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Mein Bruder- Der tollkühne Held
RomanceBeccas Eltern sind vor ungefähr einem halben Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie lebt jetzt alleine mit ihrem Bruder Tyler zu Hause. Eines Tages kommt ein Brief mit der Post an, in dem steht, dass die Eltern ihnen Geld hinterlassen hab...
