Harry verführt mich nur wenig später in meinem Schlafzimmer nach allen Regeln der Kunst.
Seine Hände scheinen magisch zu sein, sind an jeder Stelle gleichzeitig, lassen meine Haut in Flammen aufgehen und mich zu einem stöhnenden Wrack werden.
Kaum ist unsere Kleidung von unseren Körpern verschwunden, legen sich nun auch Harrys Lippen auf jede erdenkliche Stelle meines Körpers. Wie hypnotisiert kralle ich mich in den Locken meines Freundes fest, bekomme meine Umgebung nicht mehr mit und öffne meine Lippen zu einem stummen Laut, als er mich auf das Kommende vorbereitet.
Seine Finger bewegen sich, reizen mich und lassen mich bereits Sterne sehen. Ich weiß nicht, wie lange ich es aushalten werde, bin ich doch jetzt schon gefährlich nahe am Abgrund.
"Bereit, Love?".
Ich nicke, lege meine Hand auf Harrys Wange und stehle mir einen Kuss. Einzelne Strähnen kleben ihm an der Stirn, lassen ihn noch heißer aussehen.
Ich küsse ihn erneut.
Heiß, hungrig und voller Gier presse ich mich gegen ihn, will ihn spüren, überall.
Ein leises Seufzen verlässt Harrys Lippen, während ich meine Augen zusammenkneife und versuche das leichte Ziehen zu ignorieren. Ich bin es noch immer nicht gewohnt, dennoch fühlt es sich jedes Mal einfach unglaublich an.
Erneut küssen wir uns, sanft und intensiv, bis das Ziehen ein wenig nachlässt. Kaum merklich nicke ich, geben Harry ein Zeichen. Langsam beginnt er sich in mir zu bewegen, treibt meinen Körper in Richtung Feuer, während meine Finger sich in seine Schultern krallen.
Er trifft genau den Richtigen Punkt, bringt mich laut zum Stöhnen. Ich ziehe ihn noch enger an mich heran, wenn das denn überhaupt noch möglich ist. Mein Unterleib zieht sich bereits verdächtig zusammen, meine Haut prickelt und der Raum schient sich immer weiter aufzuheizen. Schweiß bildet sich auf meiner Stirn, meine Hände beginnen zu schwitzen und auch bei Harry sieht es nicht besser aus. Seine Augen sind geschlossen, seine Lippen leicht geöffnet und dieser Anblick ist wahrlich das Heißeste, was ich jemals zu Gesicht bekommen habe. Wie kann ein Mensch nur so atemberaubend sein? Mit welchem Glück habe ich es verdient, diesen Mann meinen Freund nennen zu dürfen?
"Oh, Love", kommt es leise über seine Lippen, als seine Lippen sich auf meinen Hals legen, er sanft in die Haut unterhalb meines Ohres beißt und mir damit ebenfalls ein Stöhnen entlockt.
Ich halte es nicht mehr lange aus, kämpfe bereits, aber ich will das hier noch genießen. Ich will, dass es niemals endet, doch mein Lockenkopf hat anscheinend andere Pläne.
Seine Augen öffnen sich, durchdringen mich und schauen direkt in meine Seele. Heilige Mutter Maria, ist schonmal jemand nur durch einen Blick zum Orgasmus gekommen? Wenn nicht, dann bin ich gleich der Erste, denn unter diesem Blick beginnt mein Blut zu kochen.
Und als seine Hand dann meinen Bauch herunter wandert, sich um meine schmerzende Erektion legt, da braucht es nur diese eine, kleine Berührung und ich kapituliere. Ich gebe mich meinem Gefühl hin, stöhne laut seinen Namen und lasse es einfach geschehen, genieße meinen Höhepunkt und fühle mich wie auf Wolke Sieben. Auch Harry kann nicht mehr an sich halten, vergräbt sein Gesicht an meiner Schulter und gibt ein langgezogenes Stöhnen von sich, während wir beide unseren Orgasmus in voller Länge genießen.
"Happy Birthday, Love - nochmal", kichert Harry leise, nachdem er aus dem Bad kommt ist, uns sauber macht und mich anschließend in seine Arme zieht. Dümmlich lächelnd kuschele ich mich an seine Brust, hauche einen Kuss auf sein Schmetterlingstattoo und spüre das vollkommene Glück.
Sanfte Streicheleinheiten folgen, lullen mich ein, ehe ich im Land der Träume verschwinde.
Als ich am nächsten morgen wach werde, zucke ich erschrocken zusammen. Noch immer liege ich in Harrys Armen und das Erste was ich sehe, als ich meine Augen öffne ist ein stechendes Grün, welches mich mit einem lieblichen Lächeln auf den Lippen beobachtet.
"Hi", hauche ich leise, kann mein eigenes Lächeln nicht verhindern und das Kribbeln in meinem Bauch schon gar nicht. Ich glaube, ich hatte noch nie so einen schönen Geburtstag, wobei dieser erst wenige Stunden alt ist, aber ich denke, dass er jetzt schon der Beste aller Zeiten ist.
Ich bekomme einen sanften Kuss, genieße diesen in vollen Zügen, bis sich Harry, unter meinem Protest, von mir löst und mich angrinst.
"Zeit für dein Geschenk".
"Ich...Harry, du bist mein Geschenk". Er soll jetzt nicht aufstehen. Er soll neben mir bleiben, mich weiter küssen, doch mein Lockenkopf hat andere Pläne, steigt aus dem Bett und geht zu seinem Koffer, der in der Ecke neben meinem Kleiderschank steht.
Während Harry darin nach etwas sucht, habe ich einen perfekten Blick auf seinen nackten Hintern. Erregt beiße ich mir auf meine Lippe, versuche nicht zu sabbern, aber es ist ungemein schwer. Wieso ist er noch immer nackt? Will er mich in den Wahnsinn treiben? Vermutlich, ja.
"Okay, ich habe es".
Schmunzelnd kommt er zurück in das Bett, holt mich dadurch aus meiner Trance, doch die Erektion in meiner nicht vorhandenen Hose kann er nicht verschwinden lassen. Kurz gleitet sein Blick auf die Bettdecke, welche sich eindeutig wölbt und meinem Lockenkopf ein süffisantes Grinsen auf die Lippen zaubert.
"Darum kümmern wir uns später", haucht Harry leise, küsst kurz meine Lippen und richtet sich dann wieder auf. Er reicht mir ein Geschenk, grünes Seidenpapier umhüllt das Innere und sieht so edel aus, dass ich beschließe, dass Harry ab jetzt alle Geschenke einpacken muss. Ich kann sowas nicht. Bei mir sieht es immer aus, als wenn ein dreijähriger zum ersten Mal Klebestreifen benutzt hat.
"Du musst mir doch nichts schenken, Sun".
Wirklich, dass er hier ist, reicht mir vollkommen als Geschenk.
"Mach schon auf".
Ich rutsche etwas höher, lehne meinen Rücken gegen das Kopfende und betrachte das Geschenk in meinen Händen. Das Papier ist viel zu schön, um es kaputt zu machen, doch als ich Harrys auffordernden Blick sehe, beginne ich vorsichtig die Klebestellen zu öffnen.
Ein Bilderrahmen erscheint und als ich das gerahmte Foto in meinen Händen halte, macht mein Herz einen kräftigen Hüpfer.
Wow.
Meine Augen huschen über das Foto, welches aussieht, wie aus einer Zeitschrift. Es könnte auch direkt auf die Coverseite , denn es sieht eher nach einem Werbeshooting aus, als nach einem Foto, welches einfach so nebenbei geschossen wurde.
Auf dem Bild grinsen Harry und ich in die Kamera, wobei die Lichtverhältnisse auf diesem Bild so perfekt sind, dass dieses Bild eben nicht wie ein normales Foto aussieht.
Ich erinnere mich an den Tag zurück, merke wie mein Bauch kribbelt und unweigerlich ein Lächeln auf meinen Lippen erscheint. Das Foto ist wunderschön und findet direkt einen Weg auf meinen Nachtschrank. Doch dann fällt mir etwas in den Schoß, ein weiterer kleiner Gegenstand und mit großen Augen sehe ich meinen Freund an. Ich nehme den kleinen Schlüssel in meine Hand, betrachte den Schlüsselanhänger und sehe dann wieder zu meinem ihm.
"Ich dachte, dass es nur fair ist, wenn du auch einen Schlüssel zu meiner Wohnung bekommst."
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Amor manet.
FanfictionEin Assistent einer angesagten Modelagentur, die ausgerechnet seiner Mutter gehört, wird mit seinem besten Freund in den Zwangsurlaub gesteckt. Grund? Burnout. Zumindest wird es Louis so gesagt. Er sieht das allerdings ganz anders, kann sich aber ni...
