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Jisung PoV

"Fuck, fuck, fuck. Wir haben ein Problem, Jisung.", meinte Minho, der bis eben noch auf meinen Bett lag und nun zu meinem Schreibtisch kam.

"Ruhig, Babe. Was für eins denn?", versuchte ich ruhig zu bleiben, auch wenn sich gerade in mir vor Angst alles zusammen zog.

"So eins.", antwortete er und legte mir sein entsperrtes Handy vor die Nase. "Kim ist der Mädchenname meiner Mutter, nur damit es verständlicher ist."

Vater

Wag es nicht, mir noch einmal unter die Augen zu treten, Kim Minho.

Was ist den passiert?

Du und diese Göre haben mich einfach angelogen. Kannst sehen, wo du bleibst. Vielleicht nimmt dich ja dein kleiner Schwuchtel-Freund auf.

Ich habe keinen Freund

Wer ist dann das hier? Und wag es nicht auch nur zu behaupten, dass du ihn nicht küssen wolltest. Ich bin nicht blind!

(A/N: Das Bild ist nicht echt, was zwar offensichtlich sein sollte, aber ich schreibe es trotzdem nochmal dazu

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(A/N: Das Bild ist nicht echt, was zwar offensichtlich sein sollte, aber ich schreibe es trotzdem nochmal dazu. Außerdem entschuldige ich mich für die Toaster-Qualität.)

Er spielte das Video ab und man konnte genau erkennen, dass er derjenige war, der mich küsste. Wir hatten also eindeutig ein größeres Problem...

"Du bleibst bei mir, Minho. Ich lasse dich nicht zu diesem Spinner zurück, wenn er wütend auf dich ist. Außerdem wollten wir doch sowieso bald zu deiner Mutter, also wäre es nicht für immer. Eine Notlösung halt."

"Und du denkst, deine Mutter macht das mit?"

"Du wohnst sowieso schon fast bei uns. Du bist den ganzen Tag hier und gehst eigentlich nur zum Schlafen nach Hause. Und manchmal nicht mal das. Bis sie den Unterschied bemerkt, sind wir hier beide wieder weg."

Er lachte, legte einen Arm um mich und drückte mich vorsichtig an sich, weshalb ich ihn umarmte und mein Gesicht in seinem Hoodie vergrub.

"Das riecht so gut nach Minho.", stellte ich fest.

"Woran auch immer das liegen könnte, Baby.", erwiderte er belustigt. "Was machst du da eigentlich an deinem Laptop?"

"Ich hab ein neues Lied gemacht."

"Wie heißt es denn?"

"Es heißt 'Wish you back'. Willst du es hören?" 

"Da fragst du noch? Natürlich will ich es hören, Ji." 

Ein breites Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ich ließ ihn los, damit er sich auf meinen Schoß setzen konnte, was er auch tat. Dann gab ich ihm einen meiner Kopfhörer und spielte das Lied ab.

"Wow... Das ist wirklich schön, Jisung. Du bist so talentiert...", staunte er, als es vorbei war.

"Du sagst das so, als wärst du überrascht, dass ich Talent habe.", scherzte ich.

"Ich wusste es davor schon, aber dein Können überrascht mich jedes Mal aufs Neue."

"Ich kann noch ganz andere Dinge.", grinste ich und fuhr mit meiner Hand unter sein Shirt.

"Ach ja? Was denn für welche?"

"Das ist ganz schwierig zu erklären, aber ich kann es dir demonstrieren, wenn du willst."

"Ohh nur zu gerne." 

"Dann steh auf und ich zeige es dir." 

Er stand auf und ich stellte mich zu ihm, um ihn lustvoll zu küssen.

"Sagst du mir auch, was das wird?"

"Weißt du... Meine Blowjobs sind so schlecht, das muss man einfach erlebt haben.", antwortete ich und küsste ihn wieder, doch wurde vom Klopfen an der Tür unterbrochen. Und dabei waren wir noch nicht mal beim spaßigen Teil angekommen... 

"Das holen wir definitiv noch nach.", meinte ich leise und rief dann ein lautes "Herein?".

"Ich hoffe, ich hab euch nicht bei irgendwas unterbrochen.", sagte meine Mutter und kam ins Zimmer, weshalb Minho schützend einen Arm um mich legte.

"Doch hast du.", erwiderte ich ein wenig zickig. "Also? Was gibt es so wichtiges?"

"Jisung, ich habe realisiert, dass ich Fehler gemacht habe."

"Und davon eine ganze Menge."

"Baby, ich weiß, dass du sauer bist, aber lass sie zumindest erklären. Danach kannst du immer noch wütend auf sie sein, wenn du das willst." 

"Ja, eine ganze Menge Fehler. Ich habe dich nicht so behandelt, wie ich es eigentlich sollte und wie du es verdienst. Und dann zu sehen, wie es dein Freund hinbekommt, dich besser zu behandeln und sich um dich zu sorgen, hat mich einfach wütend gemacht. ich meine, wo kommen wir denn hin, wenn sich ein 19-Jähriger besser um dich kümmern kann als deine eigene Mutter? Es tut mir leid, dass ich das so an euch ausgelassen habe." 

"Das ist nicht der einzige Grund, warum du dich entschuldigst.", stellte ich fest. Ich war noch unsicher, was ich von ihrer Entschuldigung halten sollte.

"Das stimmt und dazu wollte ich auch gleich noch kommen. Solche Erkenntnisse kommen ja leider selten von alleine. Aber zuerst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich nie da war, wenn du es gebraucht hast. Du hattest es nie wirklich einfach und ich habe es nur noch schlimmer gemacht. Ich bereue es so sehr, Jisung... Wie du meintest, gab es noch einen Grund für diese Erkenntnis... Ich habe mich neu verliebt und da habe ich realisiert, dass... Naja, dass ich nicht von dir verlangen kann, eine neue Liebe in meinem Leben zu akzeptieren, wenn ich Minho in deinem nicht akzeptiere. Das hat alles ins Rollen gebracht und ich habe mich gefragt, warum es für mich so schwierig war, ihn an deiner Seite zu sehen... Natürlich war es da einfacher zu sagen, dass es daran liegt, dass ihr beide Männer seid, als sich seine eigenen Fehler einzugestehen. Und jetzt möchte ich mich bessern. Ich will dich so behandeln, wie du es verdienst und Minho an deiner Seite akzeptieren, weil er genau dort hingehört. So eine Liebe wie zwischen euch beiden ist selten und da sollte ich nicht versuchen, mich dazwischen zu drängen. Deshalb bekommt Aecha jetzt auch ihr eigenes Zimmer. Wir haben es gestern fertig eingerichtet, sodass ihr hier wieder eure Privatsphäre habt." 

"Beweis mir, dass du es ernst meinst."

"Werde ich. Sag mir nur wie."

"Lass Minho bei uns leben. Bis wir genug Geld haben und alt genug sind, um auszuziehen."

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The Boy in the bubble || MinsungWo Geschichten leben. Entdecke jetzt