"Glaubst du wir sollten sie wecken?"
"Na spätestens wenn Mikko hier ist wird er sie aufwecken"
"Wird er wütend sein?"
"Deffinitiv....dabei sehen die beiden doch so süß aus"
Ich hielt die Augen geschlossen und krallte mich an Samu fest. Ich vernahm verschiedene Stimmen, einer konnte ich auf jeden Fall Riku und Sami zuordnen.
Gerade wollte ich weiter schlafen, als schwungvoll die Tür aufflog und mit einem lauten Knall zuflog.
"SAMUEL ALEKSI HABER!!!!!" Jemand brüllte seinen Namen. Ruckartig und erschrocken zugleich setzte ich mich kerzengerade hin. Mit aufgerissenen Augen sah ich einen wütenden Mann an, der böse schnaupte.
Bei seinem zum töten bereiten Blick zog sich mein Körper zusammen. Eine Gänsehaut breitete sich auf meinen Körper aus, welcher nun zitternd sich auf das Sofa zusammen kauerte.
Riku "Man Mikko....muss das sein?"
Mikko "HALT DICH DARAUS!!!!"
Der Mann, der Mikko hieß, zog Samu ruckartig die Decke weg. Jetzt schlug auch er die Augen auf. So wie er aber guckte, musste er einen gewaltigen Hangover haben.
Mikko packte ihn am Arm und brüllte ihn an. Bei jedem seiner Worte zuckte ich zusammen
Samu "Mikko reg dich ab! Was ist überhaupt los?"
Mikko "WAS LOS IST? WAS LOS IST? DAAAAAAS IST LOS"
Er knallte ihm auf den Schoß eine Zeitung hin, bevor er mich ansah und einen Schritt auf mich zu kam. Tränen stiegen in meine Augen. Der gleiche Blick. Es war der gleiche Blick, wie Samu mich gestern Abend angesehen hatte.
Kurz bevor Mikko noch einen Schritt auf mich zumachen konnte, sprang ich unter Tränen auf, riss die Tür auf und rannte. Ich hörte von weitem, wie jemand meinen Namen rief, aber meine Beine trugen mich weit. Weit weg von all dem.
Seitdem diese Finnen und diese Band in mein Leben gekommen waren, steht mein Leben auf dem Kopf. Ich wusste auch nicht, wie lange ich gelaufen war. Ich wusste nur, dass ich nicht zurück wollte.
Meine Schritte verlangsamten sich. Als ich mich umdrehte, entdeckte ich Büsche, Bäume und Schnee. Die Kälte bohrte sich langsam durch meinen Körper und machten meinen Kopf frei.
Ich war irgendwo, mitten in der Wildnis. Die Sonne ging mittlerweile unter und ich realisierte, dass ich nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit durch die Gegend irrte.
Keine Chance. Ich hatte mich hoffnungslos verlaufen. An einem Bach trank ich etwas,um nicht in der Wildnis zu verdursten. Eine Höhle in einem Berg gab mir Unterschlupf vor der Kälte.
Erschöpft ließ ich mich an der Steinwand sinken, zog meine Beine an meinen Körper, schlang meine Arme um sie und schlief ein. Zum ersten Mal fiel mir auf, wie sehr mir Samus Nähe fehlte.
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Sweet Symphony ~Sunrise Avenue~
FanfictionEine bezaubernde Geschichte über die Band und ganz besonderen Fans. Berühmtheit hat nicht nur seine Vorteile, was die Mädchen in ihrer Zeit mit der Band am eigenen Leib erfahren werden. Was genau passiert, wird nicht verraten ;) Lasst euch überrasch...