Frohe Weihnachten alle zusammen!
Ich hoffe euch hat mein Adventskalender gefallen. Wie versprochen kommt heute meine eigene Weihnachtsgeschichte und ich hoffe sie gefällt euch.
Es wird noch ein Kapitel kommen, wo ihr eure Meinung zu allen Kapitel abgeben könnt und entscheiden könnt, welche Kapitel ihr gerne in eine eigene Geschichte oder Kurzgeschichte haben wollt.
Länger halte ich euch nicht mehr auf, viel Spaß beim lesen.
__________________
Es war der Weihnachtsmorgen angekommen. Die Familie Snow hatte bereits den gesamten Dezember über auf diesen Tag hingefiebert. Sie liebten alle das Weihnachgsfest und genossen die Zeit mit ihrer Familie sehr. Die Eltern, Lena und Julian, hatten bereits seit Tagen alles für das erste Weihnachtsfest ihrer jüngsten Tochter Marie vorbereitet. Marie war im Sommer zur Welt gekommen und würde nun in den üblichen Weihnachtszauber eingeweiht werden. Die Familie Snow hatte ein Ritual, dass bei dem ersten Weihnachtsfest eines jeden neuen Familienmitglieds durchgeführt wurde. Thomas Snow würde bereits an seinem siebten Weihnachtsfest teilnehmen und er liebte diese Zeit sehr. An Weihnachten kamen immer alle zusammen, Urgroßeltern und Großeltern mütterlicher- und väterlicherseits, Tanten und Onkel, Cousinen und Cousines. Ja sie waren eine große Familie, aber keiner von ihnen würde es gegen etwas eintauschen wollen.
Nachdem es Maries erstes Weihnachtsfest sein würde, gab man sich noch einmal mehr Mühe, denn dieses Weihnachtsfest war etwas Besonderes in der Familie Snow. Schon seit Tagen bereiteten die Erwachsenen der Familie alles vor. Angefangen beim schmücken des Hauses, bis hin zu den Vorbereitungen für das Essen. Alles sollte perfekt sein.
Als endlich der 24. Dezember gekommen war, war jeder sehr aufgeregt. Das erste Weihnachten war immer etwas Besonderes.
Bereits am frühen Morgen waren Lena und Julian mit den Essensvorbereitungen beschäftigt. Marie und Thomas schliefen noch tief und fest. Sie würden vor sieben Uhr morgens nicht aufstehen.
Lena war gerade dabei die Nachspeise in den Kühlschrank zu geben, als ihr Ehemann Julian mit einem Baum ins Haus kam. Den Baum hoben sie sich immer bis zum 24. Dezember auf, da er da frische war und noch nicht angefangen hatte kaputt zu werden. Julian hob, mit etwas Hilfe von Lena, den Baum in den Weihnachtsbaum Ständer. Kaum war der recht große Baum drinnen und stand von alleine, atmeten beide einmal tief durch. Dann gab Julian seiner Frau einen innigen Kuss und hielt sie danach einfach liebevoll in seinen Armen. "Wie weit bist du schon?", kam es von Julian als er sich zu lösen begann. "Die Nachspeise ist fertig und der Schweinebraten ist bereits seit einer Stunde im offen. Das einzige was ich jetzt noch vorbereiten muss, sind die Beilagen und die Vorspeise", gab seine Frau zurück und führte ihn in die Küche, wo er eine Tasse Kaffee in die Hand gedrückt bekam. Julian setzte sich an den kleinen Esstisch, der sich in der Küche befand und trank gemächlich sein Getränk, während seine Frau sich wieder um die Mahlzeiten kümmerte, die später benötigt wurden. Kaum war sein Kaffee leer, stand er auf, gab die Tasse in den Geschirrspüler und stellte sich hinter seine Frau. Dort umarmte er sie von hinten und küsste sie dann einmal auf die Stirn, bevor er ins Wohnzimmer ging und den Weihnachtsbaum schmückte.
Etwa zwei Stunden später, nämlich um acht Uhr, kam Thomas müde die Treppe hinunter. Er hatte ziemlich gut geschlafen und war nach dem Besuch beim Weihnachtsmarkt am Vorabend so müde gewesen, dass er länger geschlafen hatte als sonst. "Guten Morgen Schatz. Hast du gut geschlafen?", wurde er von seiner Mutter begrüßt. Die hob ihn auch auf, küsste ihn auf die Stirn und setzte ihn auf einen der Sessel beim Tisch. "Morgen Mami. .. mhm ich hab gut geschlafen", murmelte er und legte seinen Kopf auf seinen Armen ab, die er auf den Tisch legte. Lena konnte nur schmunzeln. Sie stellte eine Tasse warmen Kakao auf den Tisch und kümmerte sich dann wieder ums Essen. Bis in die Küche hörte man Julian herumwerkeln, was auch Thomas' Aufmerksamkeit von seiner Tasse Kakao ablenkte. Er sah einmal mit großen Augen seine Mutter an, bevor er zu seinem Vater stürmte. Kurz war es still, dann aber hörte man wieder herumwerkeln und das nun muntere Geplapper von kleinen Jungen.
Wenige Stunden später trafen dann auch die ersten Gäste ein. Urgroßeltern und Großeltern hatten es sich mit ihren beiden Enkelkindern im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Kurz danach tauchten Lenas Bruder und Schwester mit ihren Familien auf und zum Schluss kamen noch Julians zwei Schwestern mit ihren Familien. Als endlich alle eingetroffen waren, wurde das Essen serviert. Die gesamte Familie hat es sich im Esszimmer gemütlich gemacht. Jetzt gab es keine Stille mehr in dem Haus der Snows. Das Essen wurde, genau wie die Zeit davor, mit Gesprächen gefüllt und jeder hatte Spaß. Nach dem Essen gab es die Geschenke für die Kinder. Bis achtzehn Jahre bekamen die Kinder von jedem ein Geschenk, aber danach nur noch von ihren Eltern oder Geschwistern. Anschließend war es Zeit für das Ritual. Die Gespräche verstummten und jeder wartete gespannt auf das was folgen würde.
Das Oberhaupt der Familie wurde in seinem Rollstuhl in die Mitte des Raumes, vor den Weihnachtsbaum geschoben. Derek Snow war der älteste in der Familie mit seinen 98 Jahren und führte somit die Rituale durch. Ihm wurde die junge Marie in die Arme gelegt. Anschließend bekam er einen Mistelzweig, ein Stück den Baumes und ein Totem auf ein kleines Beistelltischchen gelegt. Zuerst führte er den Mistelzweig über das Kind, bevor er ihn in der Luft über dem kleinen Mädchen in geschwungenen Bewegungen herumführte. Danach nahm er das Stück vom Baum und machte die Bewegungen erneut. Diese Bewegungen waren so ähnlich wie Runen. Niemand wusste mehr wie sie wirklich funktionierten, außer die Familie Snow. Mit diesem Ritual wurde eine neue Beschützerin von Weihnachten und seiner Magie erschaffen. Zum Schluss nahm er das Toten in die Hand und legte es in ihre kleinen Händchen. Das Toten war das einer ehemaligen Snow, Dereks Frau Annie. Das Totem sollte ihr diese Kaft vermitteln und ihr die Stärke der Familie verdeutlichen. Kurz war es dann still, dann spürten die Anwesenden, wie die Magie stärker wurde. Marie war nun eine von ihnen. Alle holten ihre Totem heraus und flüsterten in einer alten Sprache, die Worte, die Weihnachten und seine Magie stärken würden. Alle spürten wie die Magie sich verstärkte und gingen mit fröhlichen Gesichtern zurück zum feiern. Marie wurde in ihr Bettchen im Wohnzimmer gelegt und von jedem Familienmitglied einmal gestreichelt, als Zeichen, dass sie immer für sie da sein würden, egal was auch kommen würde.
Ein weiteres geglücktes Weihnachtsfest im Hause Snow. Ein weiteres Ritual, das ein voller Erfolg war und die Magie von Weihnachten aufrecht hielt.
DU LIEST GERADE
Adventskalender 2021
FanfictionDieses Buch besteht aus 24 Kapiteln. Jeden Tag im Dezember werde ich ein Kapitel hochladen. Ich werde versuchen jeden morgen eines hochzuladen, aber ich habe auch Schule, also könnte es sein, dass sie manchmal auch erst am Nachmittag auftauchen Was...
