Es war ein sonniger Morgen, das Licht schimmerte in Adens Schlafzimmer ein. Er lag auf einem Doppelbett, die Bettdecke der anderen hälfte deutet darauf hin, dass Alicia bei Aden übernachtet hatte. Aden lag auf seinem Kissen, sein Körper ausgestreckt und Regungslos wie im Krankenbett. Er schien Gesundheitlich immer noch mitgenommen zu sein. Er öffnete seine Augen und starrte ermüdet und erschöpft die hohe weiße Decke an. Einige Sekunden vergingen und Alicia trat aus der leicht offenen Türe hinein. Ihre Haare zusammengebunden, im hell pinken Unterhemd und dazu passenden schwarzen Boxershorts mit pinken Streifen. Sie trug ein Tablett ins Zimmer auf dem sich leichte Kost befand.
"Perfekt, du bist Wach...sonst hätte ich dich auf meine Weise wecken müssen." sagte sie mit einem leichten kichern.
Aden musste auch grinsen, als er sich daran erinnerte was für Methoden Alicia schon angewendet hatte, Aden liebte das lange ausschlafen. Auch wenn er Tagsüber sehr produktiv war, das aufwachen war immer eine Qual.
Alicia hatte Suppe und anderes leicht verdauliches Essen zubereitet. Sie setzte sich an Adens Seite des Bettes und fütterte Ihn mit rum spielereien wie mit einem Kleinkind.
Alicia fing an über die Zukunft von Alto zu reden, auch wenn sie es nicht mochte, es lag Aden auf dem Herzen und das wusste sie und Ihr höchstes Ziel war es gerade Aden wieder stabil auf den Beinen zu sehen. Sie war voller Freude, es ging Aden gut, Sie konnte sich um Ihn kümmern, die Mission war erfolgreich erledigt und Sie würden hiernach zu dem Urlaubsort reisen zu dem Sie schon immer wollte nach Südasien.
Zur selben Zeit war Jennifer am Arbeiten, in der Klinik von Alto. Sie war eine Krankenpflegerin, jedoch als Investorin aktiv an der Führung vom Krankenhaus beteiligt. Es gab nicht viele bedienstete in der Klinik und leider konnte man auch nicht allen Bewohnern Altos direkt helfen. Viele hatten aufgrund der extremen Umwelteinflüsse vom damaligen Deathzone zu leiden. Aber durch eine klare terminale Planung, kam es zu keiner Überflutung des Krankenhauses, welches von der größe einer kleinen Praxis glich.
Jay war derweil in seinem eigenen Waldgrundstück, welches ausserhalb des Grenzbereichs Altos lag. Trotz des hellen Lichts des Morgengrauens, war es relativ dunkel dort. Er hatte den Bereich zuvor selber unter Anto Quarantäne stellen lassen. Er versuchte die Verwandlung zum Hybridtalaria-Wesen zu perfektionieren, sodass gar keine Rückstände der jeweils anderen Form nach der Verwandlung übrig blieb, es sah nicht sehr ästhetisch aus, ein Aspekt auf den Jay viel Wert legte. Er nutzte auch die restliche Zeit seiner Tage um das umgehen mit dem Untum zu verbessern. In einem Punkt waren Aden und Jay J sehr ähnlich, wenn sie etwas neues entdeckt hatten, mussten sie es durch kauen, bis nichts mehr scheinbar übrig blieb was sie sonst noch davon lernen könnten. Er war überraschend talentiert beim Umgang mit dem Lapreara, jedoch ironischerweise nicht in den Kraft Ausmaßen wie bei seiner ersten Nutzung, die Kräfte die er damals benutzte schienen Affekt bedingt zu sein. Trotzdem hatte er inzwischen neue Fähigkeiten erlernt und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten seiner Kräfte gefunden. Er konnte inzwischen Gebilde erzeugen, die extrem viel Masse besaßen, komprimiert in kleine Gebilde die für Ihn leicht zu Handhaben waren. Er mochte es Kunai Gebilde zu erzeugen und damit auf die Bäume zu werfen, auf denen er Zielscheiben platzierte. Je nach Geschwindigkeit und der Masse, durchtrennten manche Kunai den Baum in der mitte und flogen weiter. Und in anderen Fällen brachen die Bäume bei Aufprall in zwei Hälften, und die entstandenen Reste wurden herangezogen wie bei einem Magnet, die in der realität nur Bereiche mit extremer Gravitation waren.
Er verbrachte Tag und Nacht damit die Gravitation zu erforschen, mit jedem Stück wissen jedoch, limitierte er sich selber unbewusst, denn der Stein war durchaus in der Lage mehr mit der Gravitation anzustellen als das menschliche Verständnis im stande war. Aber durch verbesserte Kontrolle, passte sich der Stein auch dem Intellekt des Benutzers an und beschränkte seine Funktionsweise auf die Vorstellungen dieser. Es war sehr ironisch, je mehr er herausfand und weiterentwickelte, desto weniger würde er in der Zukunft herausfinden können.
DU LIEST GERADE
Anima
FantasíaEine Maschine gebaut von den Anima-Engeln, die Ihnen erlauben sollte gottgegebene Gesetze zu verändern, jedoch am Ende für Ihre Verbannung verantwortlich wurde. Was Sie damit jedoch in die Welt gesetzt haben, könnte vielleicht die einzige Hoffnung s...
