Kontakt mit der Aussenwelt

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POV. Tony

Als ich am nächsten Morgen aufwachte und das Gewicht von Peter auf mir spüre scheint sich die ganze Welt ein Stück zu erhellen. Es mag absurd klingen aber dieser Junge war in so kurzer Zeit alles für mich geworden und ich konnte kaum glauben das wir uns seit vier knappen Tagen kennen. Ich öffne die Augen und schaue zu ihm hinunter. Sein Kopf lag noch immer auf meiner Brust und unsere Hände ineinander verwoben. Seine Nähe machte mich so verrückt, wie sie mich beruhigte und mir wurde bewusst wie sehr mir jemand während den letzten Jahren gefehlt hatte. Das hier konnte nichts auf der Welt ersetzten und ich beobachtete ihn nur wie er schlief und langsam anfing aufzuwachen.
Er blinzelte leicht und lächelte verschlafen als er mich sah.
Morgen Dornröschen, auch schon wach? Neckte ich ihn und er antwortete nur. Erst wenn mein Prinz mir einen Kuss gibt.
Ich muss zugeben das mich seine Erwiderung etwas überraschte kam aber seiner Bitte nach und zog seine Lippen an meine. Wieder spürte ich dieses kribbeln und musste mich echt zusammenreissen nicht weiterzumachen und von seinen Lippen abzulassen.

Nachdem wir es endlich geschafft haben aus dem Bett zu kommen, uns anzuziehen und ich die Küche liefen fiel mir wieder ein was ich James versprochen habe und seufze beim Gedanken daran wieder Kontakt zu den anderen zu haben.
Er schien das zu bemerken und ich antwortete auf seine Blick: keine Sorgen, ich habe nur keine Lust auf sozialen Kontakt mit andere Menschen wenn es nicht du bist.
Unser Kontakt geht über sozial hinaus. Murmelt Peter leise und ich verschlucke mich fasst an meinem Kaffe weil ich lachen muss. Mir fällt aber auch auf das Peter irgendwie seltsam drauf ist heute Morgen. Als ich ihn darauf anspreche antwortet er nach einigem Zögern: nun ja ich bin ja drei Jahre älter geworden und dachte das ich mich erwachsener verhalten sollte. Er errötete leicht und ich musste mir ein auflachen verkneifen.
Hör zu Kid, wenn du versuchst mich zu imitieren, dann lass dir etwas gesagt sein, ich bin kein gutes Vorbild wenn es um das Thema Erwachsenwerden geht.
Nun muss auch er lachen und ich schliesse ihn in die Arme.

Am Frühstückstisch nippt Peter an der Tasse Kaffee und verzieht das Gesicht.warum ist das so bitter? Fragt er mich und ich schiebe ihm lachend ein Glas Orangensaft rüber.
Wenig später fahren wir zusammen ins Labor hinunter und fangen an das Radau von vorletzter Nacht aufzuräumen.
Danach sind wir mehrere Stunden damit beschäftigt Jarvis wieder zum laufen zu bringen bis er endlich wieder zum Leben erwacht und uns mitteilt was ich im letzten Jahr alles so auf der Erde verpasst habe. Vieles ist nicht so wichtig und ich höre es mir nur für Peter an, damit er so ungefähr weiss wie es momentan um die Erde steht. Immer wieder hört man das New York als absoluter ground Zero gilt und wir beide schauen uns nur schultern Zuckend an.
Mit der Zeit haben wir uns sitzend auf einem Bürostuhl wiedergefunden, er auf meinem Schoss wohlverstanden und ich hörte Jarvis nur noch mit halbem Ohr zu. Der Rest meiner Aufmerksamkeit schenke ich Peter indem ich ihn an seinem Nacken mit küssen übersehe.
Als Jarvis dann endlich schweigt dreht sich Peter auf meinem Schoss um und wir küssen uns hitzig. Der Bürostuhl quietschte unter unserem Gewicht als ich mich nach hinten lehnte.
Ich unterbrach den Kuss, auch wenn ungern und lege eine Hand auf seine Lippen damit er mich nicht sofort wieder küsst.
Hör zu, ich muss heute noch James anrufen und ihm sagen das alles ok ist, nachher können wir alles machen was immer du willst, aber wenn ich dieses Telefonat jetzt nicht mache, nun ja du hast ihn gehört.
Peter nickt und ich nehme meine Hand von seinem Mund.
Jarvis ruf die Zentrale an. Rufe ich ihm zu und nach dreimal klingeln wurde das Telefonat angenommen, nur anstatt die James Stimme zu hören nahm eine weibliche Stimme ab die ich ohne Probleme als Natascha Romanoff identifizierte.
James ist momentan nicht erreichbar, von wem soll ich was ausrichten?
Ich grinste und antwortete gelassen: hier ist Tony, sag James er soll den Raketenangriff auf NY abblassen, ich lebe noch.
Am anderen Ende der Leitung blieb es kurz still und es kam ein fragendes: Tony?, das kann doch nicht sein.
Ich grinse Peter an und erwidere: hast du wirklich gedacht das ich bei den Zombies draufgehe? Als ob ich mir nach meinem glorreichen Leben so einen Abgang erlauben würde.
An dem anderen Ende der Leitung fing sie an zu lachen und ich und Peter stimmten mit ein.
Nach einiger Zeit bemerkte sie das und fragte leicht schockiert: ist da jemand bei dir?
Jarvis schallte auf Kamera. Wies ich die künstliche Intelligenz an.
Tony warte. Zischte Peter doch es war zu spät.
Natascha Romanoff hatte ein Bild von mir und Peter auf ihrem Handy, das uns in einer sagen wir mal seltsamen Position zeigte. Ich dankte Gott innerlich das ich beim Kuss gestoppt habe, dennoch war die Szenarie definitiv zum falsch denken angebracht.
Auf Nataschas Gesicht spiegelte sich eine Mischung aus Erstaunen, Besorgnis und Belustigung wieder.
Peter hatte sich wieder mal in eine Tomate verwandelt und ich, ich versuchte von aussen hin cool zu wirken während ich innerlich starb.
Peter versuchte aufzustehen aber ich hielt ihn fest und zischte ihm ins Ohr, du kannst mich doch jetzt nicht alleine lassen. Als Antwort vergrub er sein Gesicht an meiner Schulter um nicht mehr so gut auf der Kamera sichtbar zu sein.
Ich seufze und Natascha zog fragend die Augenbraue hoch. Ich zuckte hilflos mit meiner Schulter an der Peter nicht lehnte.
Wir haben zwei Möglichkeiten, entweder du erklärst mir jetzt auf der Stelle was hier los ist oder nicht James sondern ich ordnet den Raketenangriff an. Sprach Natascha.
Er hilft mir, er will mir helfen ein Gegenmittel zu finden, James weiss von ihm, er war vor drei Tagen noch halb mutiert.
Sie schaute mich immer noch etwas skeptisch an und ich hörte im Hintergrund jemand bei ihr reinkommen. Das Meeting ist zu Ende, war das Tonys Stimme? James erschien auf dem Bildschirm.
Sein Augen weiteten sich als er mich und Peter sah und er donnerte los: Stark was soll den das bitte!?
Es ist nicht wonach es aussieht. Versuchte ich die Situation etwas zu entschärfen bekam aber nur ein Gebrülles: ach nein! Zu hören.
Ich hörte Natascha ihm ins Ohr flüstern: soll ich den Befehl geben oder du?
Ich seufze und fragte dann: was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn ich mit einem Jungen etwas habe?
Das Schlimme daran ist, das der Junge minderjährig ist! Brüllte James zurück und ich schüttelte den Kopf.
Peter ist achtzehn und somit volljährig, sonst noch irgendwas. James kniff sich mit Zeigefinger und Daumen an den Nasenrücken und murmelte etwas von, das ich ihn noch ins Grab treiben würde.
Natascha fasste sich als erste wieder und sprach dann: Hallo Peter, mein Name ist Natascha Romanoff.
Peter schaute auf und antwortete schüchtern: ich heisse Peter, Peter Parker.
Mehr war von ihm heute wohl nicht mehr zu erwarten und so schenkte Natascha ihm noch ein Lächeln und meinte dann,: am besten bereden wir das irgendwann später weiter, behandle ihn gut Tony, hörst du. Ich wollte gerade etwas erwidern, da hatte sie schon aufgehängt.
Langsam erhob ich mich von meinem Stuhl und trug Peter zum Fahrstuhl.
Genug für heute, jetzt zu uns. Hauchte ich ihm ins Ohr und sah wie er eine Gänsehaut bekam.
Die Fahrstuhl Tür sprang auf und ich liess Peter auf dem Sofa runter.
Ich lege mich neben ihn und wieder platziert er seinen Kopf auf meiner Brust.
Was willst du? Frage ich ihn leise und streich durch seine Locken.
Er sah müde zu mir hoch und ich verstand wie geschaffen er war, auch wenn nicht warum und so ziehe ich ihn näher an mich und küsse seinen Kopf.
Gib mir eine Stunde und wir sehen ja? Fragt er mich leise und ich gebe ein bestätigtes Geräusch von mir.
Peter schliesst die Augen und bald ist er auf mir eingeschlafen.

Ich jedoch konnte nicht einschlafen, die schreie der Monster hielten mich wach und ich wollte Peter nicht wecken um mir eine Schlaftablette zu holen.
Nach einer Stunde stupste ich ihn an und haselnussbraunen Augen schauen mich an.
Er war so unbeschreiblich süss das ich ihn nur anstarren konnte und dann langsam küsste.
Er erwiderte den Kuss wenn auch zaghaft und ich bemerkte das wir beide heute Abend nicht in Stimmung waren. Also etwas romantisches. Wir küssten uns immer wieder und ich strich ihm durch seine Haare.

POV. Peter

Sein dreitage Bart kitzelte mich und ich liebe es und streiche mit den Händen über seine Schulterblätter.
Mir wurde bewusst das ich erstaunlicherweise nicht irgendwie erregt war sondern einfach seine Lippen auf meiner genoss, mehr wollte ich nicht, nicht heute und so küssten wir uns einfach nur weiter auch wenn es für mich nicht einfach nur ein Kuss war.
Ich spürte alles wegen meinen Spinnen Sinnen besser und deutlicher und wusste was jedes kleine Detail ausmachte und mir wurde bewusst wie sehr ich ihn liebte.
Luft holen war Nebensache und so lösten wir uns erst nach mehreren Minuten.
Wir atmen leicht und Tony setzt sich auf und hält mich an der Hüfte fest.
Morgen kannst du ausschlafen, ich muss Jarvis noch etwas verbessern und da kannst du mir nicht helfen. Flüstert er mir sachte ins Ohr.
Ich nicke als Bestätigung und küsse ihn erneut.
So ging das weiter und weiter, eine ganze Stunde lang schwebten wir auf einer Wolke der Liebe bis er dann plötzlich gähnen musste.
Gute Nacht. Brummte er und liess sich nach hinten fallen.
Auch ich schloss die Augen und wünschte ihm das selbe.

So ich hoffe ihr seid nicht allzu verstört wegen dem letzten Kapitel und konntet diese hier geniessen.
Ich gebe zu das ich fürchte nur einmal pro Woche etwas hochzuladen da mir die Zeit hierzu fehlt und entschuldige mich dafür.
Wenn ihr Ideen hättet einfach wieder in die Komentare schreiben und ich schaue was ich machen kann.
Macht's gut und bleibt gesund
Eure Ruestli.

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