Liliana wusste nicht, wie lang es her war, dass sie so tief und friedlich geschlafen hatte. Die Strahlen der aufgehenden Sonne kitzelten sie an der Nase, sie drehte sich schläfrig auf die Seite und war auf einen Schlag hellwach. Der Schmerz ließ sie aufschluchzen und sie musste sich kurz wider hinlegen, um ihren Kreislauf zu beruhigen. Sie atmete tief ein und aus, dann versuchte sie, sich aufzusetzen. Ein weiterer Morgen wie ein Tritt in die Magengrube, wann würde sie endlich entfliehen?
Sie sah sich im Zimmer um. Das geräumige Bett, auf dem sie hockte, stand an der Mitte der Wand, neben ihr eine gewaltige Fensterfront mit lichten, rötlichen Gardinen, die das Zimmer in warmem, goldenen rot colorierten. Sonst befand sich dort nicht mehr als ein Kleiderschrank, ein einzelnes Regal und ein großer Flachbildfernseher an der gegenüber liegenden Wand. Es war leer, nicht auf eine unfertige Weise, sondern mehr auf eine minimalistische, eine aparte.
Liliana stand vorsichtig auf und tapste zum Fenster, um nach draußen zu blicken. Sie hatte eine prächtige Sicht auf Yokohama, sogar ihr eigenes Hotel konnte sie sehen. Auch der Aussicht nach zu Urteilen war ihre Unterkunft alles andere als billig.
Sie machte ein paar Schritte durch den Raum und griff sich dann an die schmerzende Taille. Dabei bemerkte sie erst, dass das Blut durch ihre Kleidung siffte und dann, dass es definitiv nicht ihre Kleidung war. Ein großes, weißes Hemd aber darunter war sie, bis aufs Höschen, splitternackt. Sie drehte sich im Kreis und erblickte einen Spiegel, in dem sie ihre Verletzung betrachten konnte. Um ihren Körper war ein dicker Verband gewickelt, aber da er sowieso feucht von Blut war kam sie auf den Schluss, dass es nicht schlimm war, ihn abzunehmen. Die Wunde etwas an die Luft zu lassen bevor Liliana sich Sorgen machen musste, sie würde still und heimlich verwesen.
Unter den Lagen an Stoff erblickte sie eine frische Naht, die sich quer über die tätowierte Haut zog. Sie berührte sie mit den Fingerspitzen und verzog das Gesicht. Irgendwo musste sie einen neuen Verband herbekommen. Und je länger sie stand, desto mehr ging es mit ihrem Kreislauf berg ab, da musste sie sich beeilen.
Liliana riss die Tür auf und schaute einen geräumigen Flur hinunter. Die beste Möglichkeit sich zurecht zu finden war, es einfach irgendwie auszuprobieren, also riss sie die nächst beste Tür auf und stand in einem großen Bad mit Marmorboden und Regendusche. Das wäre ein viel versprechender Fund, wäre sie allein. Der Mann sah sie durch die Spiegelung an, während er seelenruhig weiter mit einer kleinen Schere an seinem Schnauzbart schnippelte. Seine Haare hingen in nassen Locken in seinem Gesicht und hinterließen nasse Tropfen auf seinem halb aufgeknöpften Hemd.
"Tut mir sehr leid.", Liliana senkte den Kopf ein Stück und trat einen Schritt zurück.
"Was willst du? Hast du Hunger oder was?"
"Ich brauche einen neuen Verband.", sie deutete auf den Blutfleck, der ihm aber schon aufgefallen sein dürfte, wenn er nicht auf beiden Augen blind und bescheuert war. Er legte die Schere sorgfältig auf den Waschbeckenrand und drehte sich zu Liliana, wobei ihr die lange goldene Kette auf seiner Brust auffiel. Er ging an ihr vorbei und sie folgte ihm durch den Flur in ein großes Wohnzimmer mit Wohnküche. Auf der Anrichte stand eine einzelne Tasche und daneben lag der silber glänzende Aktenkoffer.
Die Millionen.
Hinter dem Tresen stand der andere der beiden Männer am Herd und hantierte mit einer Pfanne. Liliana fielen zuerst die weißen Haarspitzen auf und die Ohrringe. Der mit dem Schnauzer trug auch einen. Vielleicht war das so ein Ding unter Partnern. Liliana hatte in ihren Jahren als Profi nie mit jemand anderem zusammen gearbeitet. Ihr Ruhm war ihr Ruhm.
"Madame braucht einen neuen Verband."
"Ist sie wach?"
"Ja, sieht fast so aus.", meinte Liliana schnippisch und das tat ihr fast ein bisschen leid, denn eigentlich musste sie den beiden danken, überhaupt nochmal die Sonne aufgehen sehen zu können.
Der Mann ließ von seiner Pfanne ab und drehte sich zu Liliana um. Er zog eine Augenbraue hoch.
"Hatte damit gerechnet, dass du es nicht schaffst."
"Na das ist ja beruhigend!", stammelte Liliana mit gerunzelter Stirn, ,,Trotzdem danke."
"Wofür?"
"Dass ihr nochmal zurück gekommen seid! Also, vielen Dank-...", Liliana wusste nicht einmal die Namen der Beiden.
"Er: Lemon, ich: Tangerine. Und freiwillig sind wir nicht umgedreht, das hast du deinem Freund da zu verdanken."
Liliana drehte sich um und sah Dmitriy, der weit ausgebreitet und laut schnarchend auf dem Sofa lag. Sie versuchte, sich auf ihn zu konzentrieren, aber sie schaffte es nicht lange, ihr Lachen zurück zu halten, ,,Lemon und Tangerine? Wie die Früchte?"
Lachen tat weh Liliana legte sich die Hände an den Bauch, während sie mit zusammen gepressten Lippen umher wippte.
"Ich hab doch gesagt die Decknamen sind kindisch!"
"Du beschwerst dich über kindische Decknamen? Wer schaut den bitte jeden verdammten Morgen Thomas, die kleine Lokomotive?"
"Halt Thomas da raus!", Lemon drehte sich wieder zu seiner Pfanne, ,,Ich mein ja nur. In Bolivien hatten wir auch keine Decknamen."
"Bolivien?", Liliana fand die Situation plötzlich nicht mehr so lustig. Ein dunkle Erinnerung flimmerte vor ihren Augen, ,,Ich war in Bolivien. Vor einem Monat ungefähr."
Lemon schob die Pfanne von der Platte und Tangerine hörte auf, in der Tasche vor sich zu kramen. Beide durchbohrten Liliana förmlich mit ihrem Blick. Dann fiel es ihr und Lemon gleichzeitig brennend heiß ein. Seine Hand wanderte langsam zu der Stelle in seiner Brust, in der Lilianas Messer gesteckt hatte.
"Ach du scheiße!", Liliana schüttelte langsam den Kopf, dann schneller. Sie ging an Tangerine vorbei auf etwas zu, was wie die Eingangstür aussah. Sie sah sich nicht um.
"Bleib stehen!", rief einer der beiden und sie hörte Schritte hinter sich, dann riss sie die Tür auf und sprintete auf den Flur und ins Treppenhaus. Sie hörte jemanden rufen und dann die Schritte hinter sich auf der Treppe.
Sie versuchte die unangenehme Kälte des Steins unter ihren nackten Füßen und den heißen brennenden Schmerz ihrer Verletzungen zu ignorieren und dann kam sie endlich unten in der Lobby an. Sie musste den Eingang ausfindig machen, schaute sich kurz panisch um und rannte weiter. Doch da meldete sich die Wunde zu Wort. Liliana sah Sternchen und sank zu Boden. Versuchte noch einmal, sich aufzurappeln aber die lange Zeit ohne Nahrung oder Flüssigkeit und der stechenden Schmerz zerrten sie zurück in die Knie.
Hinter ihr kamen die Schritte näher, sie wurde gepackt und hinter eine Ecke gezogen, kurz bevor 3 schick gekleidete Ladys mit Rollkoffern, die das Hotel betraten, sie sehen konnten.
"Shhh", Liliana atmete schwer unter der Hand auf ihrem Mund, Metall schlug gegen ihre Zähne, ,,Wehe dir du sagst auch nur ein Wort."
Selbst, wenn Liliana es versucht hätte, geklappt hätte es nicht. Sie ersparte sich den Scham.
Tangerine warf einen Blick in die, wieder leere, Halle und zog Liliana dann Richtung einer offenen Fahrstuhltür. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung und Liliana konnte endlich nach Luft schnappen, als die Hand über ihrem Mund verschwand. Doch sie fuhren höchstens ein einziges Stockwerk, bis sich die Tür öffnete und ein altes Ehepaar vor dem Fahrstuhl stand.
Vielleicht hatten sie das Blut bemerkt, oder der generelle Anblick der jungen Frau, mit zerzaustem blonden Haar und tief schwarz unterlaufenden Augen, die zusammengekauert in einer Ecke des Fahrstuhls stand wie ein Cracky auf Überdosis hatte sie irgendwie wissen lassen, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war, aber sie warteten bis die Fahrstuhltür sich schloss und ließen die beiden allein weiter fahren.
"Das ist eure Schuld.", gurgelte Liliana und fasste sich an ihr blutiges Hemd, ,,Ihr hättet mich fast umgebracht."
"Ich wünschte wir hätten dich umgebracht.", zischte Tangerine, da hielt der Fahrstuhl. Liliana versuchte noch ein letztes Mal davon zu laufen, als die Tür sich öffnete. Schneller als sie sich versehen konnte stand er wieder vor ihr, warf sie über die Schulter und trug sie zurück ins Zimmer. Liliana erschlaffte. Es hatte keinen Sinn.
"Das passiert, wenn man zu viel Mitleid hat, Lemon!", er schubste sie auf einen Stuhl und holte ein paar Kabelbinder aus der Reisetasche.
"Muss das sein?", keuchte Liliana.
"Wir können dich nicht gehen lassen."
"Okay, okay, ich bleib hier!"
"Natürlich.", er kniete neben ihr nieder und legte das erste Kabel um ihren Arm.
"Nein, wirklich! Bitte!"
Er zögerte kurz, stand wieder auf und trat seufzend ein paar Schritte zurück.
"Was sollen wir mit ihr machen, Lemon?"
"Was wir sowieso mit ihr vor hatten."
"Sie hat dich damals fast abgestochen!"
"Ihr habt mich auch fast abgestochen!", keifte Liliana.
"So ein Job ist eben nichts für Fliegengewichte wie dich."
"Ich hab auch immernoch keinen neuen Verband bekommen!"
"Wenn du so weiter machst, kannst du dir das auch abschminken!"
"Tangerine ..."
"Lemon?"
"Wir können Sie nicht nochmal fast verbluten lassen. Egal, was in Bolivien war, wir dürfen uns davon nicht aufhalten lassen. Wir erledigen unseren Job und dann sehen wir beide nie wieder.", Lemon deutete mit dem Kopf auf Liliana und Dmitriy.
"Hoff ich auch. Verwöhnte Miststücke."
Tangerine ging eine Runde im Kreis, dann schien er sich beruhigt zu haben, holte tief Luft und ließ sich auf das Sofa, neben Dmitriys Füße fallen.
"Du musst ein bisschen Platz machen, in drei Minuten fängt Thomas an.", Lemon leerte seine Pfanne auf drei Teller und trug sie zum Couchtisch.
"Jetzt hör doch ein verficktes Mal mit dieser beschissenen Serie auf!"
"Thomas ist alles Andere als bescheuert! Die Serie hat großen pädagogischen Wert!"
"Ja, für Kleinkinder."
"Kann ich duschen gehen?", mischte Liliana sich in das Gespräch ein.
"Ihr macht mich fertig!", Tangerine sprang auf, fuhr sich durch die Haare und verließ den Raum.
"Er hat schlecht geschlafen.", meinte Lemon schulterzuckend an Liliana gewandt, ,,Wenn du duschen willst, dusch. Wir haben sowieso noch viel zu viel Zeit. Handtücher sind im Bad und deine Kleidung auch. Hab versucht das ganze Blut raus zu bekommen, sieht aber echt schlecht aus."
"Danke.", Liliana stand vorsichtig auf und ging auf den Flur. Lemon schob Dmitriy zur Seite, schnappte sich einen Teller und schaltete den Fernseher ein.Unter der Dusche hatte Liliana viel Zeit darüber nachzudenken, wie sie es schon wieder geschafft hatte, sich in so eine Situation zu bringen. Sehr viel Zeit.
Nicht, dass sie lieber in einem Keller liegen oder als Luxusgut verkauft werden würde, da waren ihr die beiden Halb-Psychos schon lieber. Auch wenn sie sie fast umgebracht hatten, boten sie ihr nun ein Bett und eine warme Dusche. Aber für welchen Preis? Liliana konnte sich nicht vorstellen, dass die beiden aus reiner Selbstlosigkeit handelten und es wollte ebenfalls nicht in ihren Kopf, dass Dmitriy ihr Leben so wichtig war. Das war eine schöne Vorstellung, die sie die Blutergüsse an ihrem Körper für einen Moment vergessen ließen. Liliana konnte sie gut von den frischen unterscheiden, da sie verblasst und mehr grün-gelb statt rot-blau waren. Aber die Erinnerung verblasste nicht. Sie redete sich ein, dass es Knutflecken waren oder, dass sie zu fest umarmt wurde und dann fühlten sich die Schwellungen manchmal an wie eine Umarmung. Der Druck wie Fingerspitzen auf ihrer Haut. Die Überbleibsel unkontrollierter Liebe.
Und es war nur aus Liebe, oder? Liliana war ja auch kein Engel, manchmal musste sie wohl irgendjemand maßregeln. So war das in einer Beziehung. Da hatte Dmitriy wahrscheinlich Recht.
Eine Ewigkeit lang stand Liliana einfach nur da, mit dem Kopf gen Decke gewandt, und ließ sich das Wasser über die nackte Haut laufen. Die Wärme der Dusche lockerte ihre angespannten Muskeln und betäubte den Schmerz etwas. Sie kratzte sich verkrustete Blutreste von Körper und Gesicht, entknotete ihre Haare und spürte, wie ihre Augen von Sekunde zu Sekunde weniger verklebt waren. Nebenbei fiel ihr auf, dass mindestens einer ihrer Entführer eine ausgeprägte Obsession mit Zitrusfrüchten haben musste; jedes einzelne Duschgel roch nach Orange. Allerdings ein sehr viel angenehmerer Geruch als Schweiß und Blut, Liliana konnte sich nicht beschweren.
Sie harrte noch etwas aus und verlor sich in Gedanken und Grübeleien, da hämmerte es gegen die Tür.
"Bist du auch irgendwann mal fertig?", rief eine Stimme von draußen.
"Schneidest du dir irgendwann den Bart ab?", rief sie zurück während sie aus der Dusche tapste, sich entnervt abtrocknete und dann nach ihrer Kleidung griff, die über einer Heizung hing. Ihr Hemdchen war leicht rosa verfärbt mit ein paar braunen Blutflecken, die wohl schon etwas mehr Zeit zum trocknen gehabt hatten. Sie rubbelte sich kurz über die Haare, dann öffnete sie Tangerine die Tür.
"Was ist denn?
"Du stehst schon seit einer Stunde unter der Dusche."
"Und was ist das Problem damit?"
Er schob sie zur Seite und klaubte ein Arsenal an Ringen vom Waschbecken.
"Das solltest du weg machen.", bevor er den Raum verließ deutete er auf Lilianas Gesicht.
Hatte der Mistkerl gerade ihr Aussehen beleidigt? Mit gerunzelter Stirn lief sie zum Spiegel und betrachtete sich. Sie wischte sich die Mascara Fäden weg und kramte in ihrer Hosentasche. Eigentlich trug sie zumindest diesen Teil ihres MakeUps immer mit sich herum, sie musste nur beten, dass das Fläschen nicht ausgelaufen war. Sie hatte Glück. Und Tangerines Schweigsames Nicken war ihr Bestätigung genug, dass sie stückweise akzeptabler aussah. Auf die Meinung von einem solchen Beauty Guru, der seinen Bart wahrscheinlich mit Lineal stutzte, musste man schließlich hören.
Viel besser fühlen tat sie sich nun, wo die Wärme des Wassers nicht mehr ihren Körper liebkoste, aber nicht. Ihr Bauch tat weh und sie war sich sicher, dass sie Wunde schon wieder bluten fühlte.
"Könnte ich vielleicht noch den Verband haben?", jede weitere Bitte um irgendetwas kratzte gefährlich an Lilianas Ego. Sie war doch kein hilfloses Hauskätzchen.
Nur noch ein paar Stunden, sagte sie sich, dann geht alles wie gewohnt weiter.
Ihr wurde eine weiße Rolle zugeworfen und sie begann, ihren Körper einzuwickeln.
"Der sitzt nicht fest genug.", Tangerine tauchte hinter ihr auf und zog so kräftig an dem Verband, dass Liliana mit dem Rücken gegen ihn knallte. Er riss mit den Zähnen ein Stück Klebeband von einer Rolle ab und verschloss den Verband sorgfältig, ,,Wenn du nicht genug Druck aufbaust, ist die Wunde in nullkommanichts wieder offen. Willst du das?"
"Natürlich nicht."
"Gut.", dann warf er ihr ihre Schuhe und eine Jacke vor die Füße, ,,in 2 Stunden müssen wir in Tokio sein. Ich würde dir vorschlagen dich ausnahmsweise zu beeilen."
"Ja, Mommy."
"Hör mal,", mit einem langen Schritt stand er direkt vor ihr und musterte sie mit zusammen gekniffen Augen, ,,du kannst es dir hier nicht leisten frech zu sein, also lass es lieber."
"Oh, tut mir unfassbar leid", Liliana setzte ein Schmollen auf, "Daddy."
Sie zischte an Tangerine vorbei in die Küche und ließ sich mit angezogen Beinen neben Lemon auf dem Sofa nieder.
Kindisch.
Sie löste ihre Beine und überschlug sie, dann warf sie eitel ihre Haare zurück. Tangerine, der nun auf sie zu kam, würdigte sie keines Blickes.
"Luder.", er drückte ihr etwas in die Hand, dann packte er Dmitriy, der noch immer schlief und machte sich daran, ihn aus dem Zimmer und wahrscheinlich zum Auto zu tragen. Liliana öffnete die Hand und erblickte ihre Kette mit dem Silberkreuz. Die hatte sie beinahe vergessen. Dann schlüpfte sie in ihre Schuhe und zog sich die Jacke über.
Bevor sie ebenfalls das Hotelzimmer verließ, machte sie noch einen kleinen Abstecher in die Küche und ließ eines der Messer in ihrer Jackentasche verschwinden. Man konnte ja nie wissen. Ab jetzt ging Liliana lieber kein Risiko mehr ein.
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Kill Me Pretty [Bullet Train]
ActionSehe ich nicht hübsch aus mit dieser Haut aus Porzellan und Augen aus Glas? Dein kleines Püppchen. Deine Worte sind wie Zucker, Aber Verwesung riecht auch süß.