Bring mich zu ihm.

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Hellen
Ardy stand da vor mir. "Ardy?!", schrie ich. Er blickte auf und nahm meine Hand. Er zog mich weg von Taddl der auf dem Boden lag und von Marius in die Magengrube getreten wurde. Ich wollte mich von Ardy los reißen doch er war zu stark. Er zog mich hinter eine Ecke und ergriff beide meiner Handgelenke. Er drückte mich gegen die Wand und schaute mir in die Augen. "Was willst du?", fragte ich mit Tränen in den Augen. "Dir helfen." "WILLST DU MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?! WAS WILLST DU MIR DENN HELFEN?! DU KANNST MIR NICHT HELFEN! INDEM DU ZULÄSST DAS TADDL GRADE ZU TODE GEPRÜGELT WIRD MACHST DU ALLES NUR NOCH SCHLIMMER ALS ES OHNEHIN SCHON IST!", ich konnte mich nun nicht mehr zurück halten. Ich musste alles raus lassen. Ardy machte mich in diesem Moment so wütend. Er ließ geschockt meine Hände los und wies mir auf den Boden blickend zu gehen. Ich setzte mich in Bewegung und lief zu der Stelle an der Taddl eben noch auf dem Boden lag. Verzweifelt sah ich mich um und suchte nach Taddl. Ardy stand mittlerweile wieder hinter mir und beobachtete jeder meiner Bewegungen. "Wo ist er!",schrie ich Ardy an. Alle Leute am Flughafen schauten mich mit einem verstörten Blick an. "Weg", sagte Ardy nur knapp. "Wie weg?!" "Marius hat ihn verschleppt um ihn zu quälen und dann zu töten." Bei diesen Worten blieb Ardy ganz ruhig. "Bring mich dahin." Er schüttelte lachend den Kopf. "Willst du schon sterben?" Ich schüttelte den Kopf. "Aber ich würde für Taddl sterben. Also, bring mich dahin." Ardys Miene verfinserte sich. Da sind diese Stimmungsschwankungen ja wieder.... Er packte mein Handgelenk und zog mich aus dem Flughafen. Auf dem Parkplatz schob er mich in ein Auto und fuhr los. "Wohin fahren wir?", fragte ich kleinlaut. "Zu Taddl."

Thaddeus Tjarks.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt