6. Kapitel 2.0

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Ich hätte heute eigentlich für Physik und Bio lernen sollen, aber da oben passt nichts rein und deswegen gibt es jetzt eine Fortsetzung, ich habe mich tatsächlich für eine Version entschieden...

Ich hoffe sie gefällt euch und wenn nicht, dann selbst schuld.

~in der Bibliothek~

-POV: Erzähler*in- (ich frage mich gerade mal wieder, wieso ich Erzähler*in schreibe, immerhin ist ja bekannt, dass ich weiblich bin)

Die beiden Damen haben anscheinend ihr Ziel erreicht, denn sie setzen sich zu einem Jungen mit blauen Haaren in Hufflepuffuniform. Die Malfoy drückt ihm einem Kuss auf den Mund.

„Hi Lotus, was machst du da?", begrüßte die Granger den jungen Mann.

„Dir auch einen schönen Tag Spam", wünschte er ihr sarkastisch und strich ihr durch ihre Mähne.

„Du hast meine Frisur zerstört Bärchen", beschwerte sich Spam bei Lotus.

„Jaja, aber wie geht es Capricorn?", fragte er sie.

„Er hat zwar viel Blut verloren, aber Madame Pomfrey kriegt ihn schon wieder hin", antwortete sie ihm.

„Würde es dir etwas aus machen, wenn Teddy und ich dich jetzt alleine lassen würden?", erkundigte sich Rikki bei ihr.

„Untereiner Bedingungen, Bärchen leiht mir sein Buch", forderte sie.

„Aber natürlich Kätzchen", er legte ihr das Buch vor die Nase, wuschelte ihr zum Abschied nochmal durch die Haare und erntete einen mörderischen Blick.

Nachdem die beiden aus der Bibliothek verschwunden sind, stand das junge Mädchen auf, ging um eine Regale herum und blieb hinter einer, in schwarz gekleideten, Person stehen.

„Professor, Sie müssen uns nicht beobachten, verfolgen oder belauschen, Sie können uns auch ganz offen fragen, was Sie wissen wollen", flüsterte sie ihm zu, was ihn dazu veranlasste sich ruckartig umzudrehen.

Sie drehte sich wieder um und ging weg, nur um sich kurze Zeit umzudrehen und rückwärtszugehen.

„Professor, sind Sie jetzt ein neugieriger Doppelspion und wollen mich ausquetschen oder wollen Sie da lieber Wurzeln schlagen?", provozierte sie den Mann.

Er setze sich nun auch in Bewegung und folgte ihr hinter ein paar Regalen und setzte sich auf einen der Sessel, die dastanden. Der Professor ließ sich nicht lange bitten und setzte sich auf ihre stumme Geste hin.

„Meine Mutter hat mir oft von diesem Platz erzählt, an dem sie etliche Stunden ihrer Schullaufbahn verbracht hat, also bin ich hier auch oft", erklärte sie auf seine unausgesprochene Frage hin.

„Sie sind Ihrer Mutter sehr ähnlich. Ich hatte leider nicht die Ehre sie in ihrem letzten Schuljahr zu unterrichten, was hat sie wären dessen gemacht? Wieso kam sie nicht zurück?", lautete seine 1. Frage.

„Im Krieg ist viel geschehen, viele sind gefallen. Meine Mutter nicht, aber sie hat schreckliches in Malfoy Manor erlebt. Ihr Freund, der Vater, meiner großen Schwester starb im Krieg. Ja, meine Mutter war schwanger, mein Vater bot ihr damals Hilfe an, sie waren schon lange Freunde, seit der 3. Sie zogen in die Vereinigten Staaten von Amerika, Georgia um genau zu sein. Sie beide arbeiteten von da an als Ärzte", berichtete Spam.

„Wer ist Ihr Vater?", erkundigte er sich.

„Draconis Lucius Malfoy. Die beiden waren erst ein Jahr zusammen, als sie heirateten und zwei Jahre später wurden Capri und ich geboren", klärte sie ihn auf.

„Und die Spitznamen, was haben die zu bedeuten?", fragte er.

„Jeder Name hat eine besondere Bedeutung Professor Snape. Mum hat Sie immer Fledermaus oder Oberschlange genannt, sie hat uns auch oft erzählt, wie Sie sie Miss Neunmalklug oder Miss know-it-all genannt haben. Oder einfach nur Miss Granger so richtig schön geschnarrt. Aber um jetzt mal auf unsere Spitznamen zurück zu kommen...

Fangen wir mit meinen Namen an, zu erst sollten Sie wissen, mein voller Name ist Rose Lilia Aurora Azur Violet. Meine Eltern konnten sich anscheinend nicht entscheiden. Spitzname zu Rose ist Black, wegen Black Pink, keine Ahnung, meine Schwester feiert die. Lilia = Lie einfach nur, weil anscheinend so gut lügen aufdecken kann. Aurora = Dornröschen, Dornrösschen ist einfach nur der deutsche Name für das Märchen, der wird auch gerne wegen Rose benutz. Azur waren meine Geschwister sehr kreativ: Cote, wie bei Cote d'Azur. Und bei Violet Veilchen, die Ideen sind einfach ausgegangen und noch Spam wegen Rose => Dose => Spam und weil ich so viel rede.

Kommen wir zu Scorpius Draconis Hyperion, bei Scorpius einfach Capricorn, weil Steinböcke sind. Drache oder wie Oma sagt Schmusedrache wegen Draconis und Janeiro wegen Rio de Janeiro.

Bei meiner Schwester waren übelst unkreativ Rikki wegen Frederike und Tonic wegen Georgi(n)a wie bei Gin Tonic.

Bei Teddy war ich sehr kreativ Lotus wegen Lupin => Lupus und natürliche Wölfchen auch wieder wegen Lupus (Lupus ist das Sternbild der (Wer)Wolfes) und Bärchen wegen des Teddybären und Rainbow und Colour wegen seinen Haaren", antwortete sie voller Begeisterung.

„Sie zählen Mister Lupin zu ihrer Familie hinzu, warum?", fragte er sichtlich interessiert.

„1. Lotus und Tonic sind zusammen und 2. Kenne ich Bärchen schon mein ganzes Leben lang, er war oft bei uns und am liebsten waren wir im Meer", schweifte Spam in Gedanken. „Können Sie mir etwas über meine Eltern erzählen, ich kann mich kaum noch an sie erinnern?"

„Draco kenne ich schon seit vielen Jahren, ich bin sein Patenonkel, ich weiß noch genau den Tag, als mir deine Großeltern das erzählten, ich bin fast aus allen Wolken gefallen. Eines Tages, da war er ungefähr 6, er war mal wieder bei mir und wollte Kakao haben, jedenfalls sagte er „Sev, du als Tränkemeister solltest doch wissen, wie man einen anständigen Kakao zu bereitet!". Er liebte es mit meinem Umhang Vampir der Fledermaus zu spielen. Ihr Vater war vielleicht gerade ein Jahr, als ich über den Arbeiten der Schüler eingeschlafen bin, er saß eigentlich auf meinem Schoß, muss es aber geschafft haben das Tintenglas umzuwerfen und dann war auf jeder Arbeit mindestens eine Kinderhand drauf. Professor Dumbledor hatte warum auch immer eine Kamera dabei und fotografierte ein Kleinkind mit Tintenflecken und mich schlafend, deine Großeltern haben sich schlappgelacht, als Albus es ihnen erzählte. Bei deiner Mutter habe ich auch noch ein paar witzige Geschichten, aber ich muss jetzt wirklich los", damit sprang er auf und flüchtete aus der Bibliothek.

Das Strahlen aus ihren Augen erlosch und verwandelte sich in ein gefährliches Glitzern, was erst verschwand, als sie ihre Lieder schloss und ein kleiner Bach ihre glühenden Wangen hinunterlief.

Dramione - Vererbbar?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt