Wie soll man sich verhalten, wenn man erfährt das man ein Leben lang belogen wurde. Was passiert, wenn einer der berühmtesten Rapper Deutschlands plötzlich dein Bruder ist? Und vor allem, wenn du Gefühle für einen seiner Kollegen entwickelst?
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Auf geht's ins Kapitel 3. Das erste treffen mit den richtigen Eltern steht an.
Wieder werde ich von den Sonnenstrahlen geweckt, die mir auf das Gesicht scheinen. Heute ist es soweit, ich lerne meine echten Eltern kennen. Ich bin echt aufgeregt. Nach 27 Jahren ist es dann soweit. Und meinen Bruder werde ich auch gleich kennenlernen. Werden sie mich mögen? Wie sind sie vom Charakter? So viele Fragen, die mir heute hoffentlich beantwortet werden. Ich stehe erstmal auf und gehe ins Bad. Erstmal muss ich duschen, danach putze ich meine Zähne und föhne meine Haare. Wieder im Zimmer angekommen, suche ich mir was zum anziehen raus. Ich entscheide mich für einen Trainingsanzug, mit Pullover.
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Fertig angezogen, und etwas geschminkt gehe ich runter zu meinen Eltern. Wir Frühstücken erstmal und dann fahre ich einkaufen. Meine Mutter hat mich darauf gebeten, damit sie schon mal zuhause alles fertig machen kann. Ich fahre grade mit meinem Auto in die Einfahrt, da sehe ich einen Mercedes stehen, Hamburger Kennzeichen. Sie sind da und ich werde immer nervöser. Die Einkäufe trage ich rein in die Küche und verstaue alles. Stimmen werden immer lauter und kommen immer näher. Ich erschaudere, als ich eine Stimme höre die mir bekannt vorkommt. Nein das kann nicht sein. Dann stehen sie vor mit, Lisa mit Bernd und bonez MC. Das ist doch jetzt ein Witz, nein das kann nicht sein denke ich mir. Lisa und Bernd kommen auf mich zu und umarmen mich, sagen immer wieder wie leid es ihnen tut. Dann kommt er und zieht mich auch in die Arme, stellt sich als John vor. Nach den ganzen Jahren wo ich ihn bewundert habe, soll er mein Bruder sein. Ich kann das nicht glauben. Auch er scheint zu merken das ich ihn kenne. "Du weist wer ich bin, oder?, fragt er mit diesem dicken Grinsen. Ich Nickel einfach nur, mir ist das alles zu viel. Wieder schließt mich John in die Arme. Olaf und Angelika machen das Essen und schicken uns schon mal in den Garten, damit wir über alles sprechen können.
"Marie, du bist echt eine wunderschöne Frau. Ich kann es immer noch nicht glauben, das wir uns endlich kennenlernen. Wir müssen dir das alles erklären, warum es so gekommen ist.", sagt Lisa. "Na da bin ich ja mal gespannt, was ihr zu sagen habt.", antworte ich kalt. Keiner sagt was, bis Lisa ihre Sprache findet. "Damals, als wir erfahren haben das ich schwanger bin, war es gar nicht so einfach. Wir haben es grade so geschafft uns 3 durch zu bekommen, wie sollte es dann noch mit einem baby werden. Wir haben lange überlegt und haben alles versucht, aber es hätte nicht gereicht. Wir konnten schon für John nicht das geben was er verdient hatte, das wollten wir dir nicht auch noch antun. Schweren herzens haben wir uns dann entschieden dich zur Adoption frei zugeben. Es ist uns nicht leicht gefallen.", sagt Lisa mit Tränen in den Augen. Auch mir kommen leicht die Tränen und ich seh die Frau an, die meine Mutter sein soll. Aus Reaktion gehe ich auf sie zu und nehme sie einfach in den Arm. Jetzt weinen wir beide um die Wette.
Als wir uns beruhigt haben, nimmt mich auch Bernd in den Arm. John sah mich mit einem ehrliche Lächeln an und ich glaube auch bei ihm ein bisschen Tränen in den Augen zu sehen. Jetzt kam John und nahm mich in den Arm. "Ich wollte schon immer eine kleine Schwester habe, ich musste dich einfach finden.", sagt er mir leise ins ohr und drückt mich fester an sich ran. 2 Stunden sitzen wir schon im Garten und erzählen uns aus unserem Leben. John erzählte seine Geschichte mit den 187ern und ich erzähl alles was passiert ist in meinem Leben, auch die Sache mit max erzähle ich. Das ist ja einer der Gründe warum sie jetzt hier sitzen. Wäre er mir nicht Fremd gegangen, wäre ich nicht hier und hätte es wahrscheinlich nie erfahren. "Sag mal, Mama meinte du hast die Woche Urlaub, ich weiß es kommt jetzt spontan, aber willst du nicht mit nach Hamburg kommen?", Frag John ganz aufgeregt. Was soll ich machen? Soll ich jetzt schon komplett vrrtrauen? Ein bisschen unsicher bin ich mir, aber ich nicke :"Sehr gerne."! Ich Sitze grade im Zimmer und packe meine Sachen, dabei telefonier ich mit Franzi um ihr alles zu erzählen. Durch den ganzen Stress die Tage, hab ich sie voll vergessen. Franzi war geschockt von meiner geschichte und wusste nicht was sie sagen sollte dazu. "Pass aber bitte auf dich auf und vor allem komm wieder zurück zu uns. Genieß die Tage und lerne sie richtig kennen. Ich liebe dich!", sagt Franzi zum Schluss. "Mach dir keine Sorgen, ich melde mich immer mal. Ich liebe dich auch!", erwider ich. Wir legen auf und schon steht John in der Tür. "Bist du fertig? Wir wollen langsam losfahren.", lächelt John mich an. Nickend mache ich mein koffer zu und wir gehen runter. Olaf und Angelika gebe ich noch einen Kuss und gehe zum Auto. John will unbedingt bei mir mitfahren damit wir uns noch etwas unterhalten können. Nie im Leben hätte ich gedacht, neben ihm im Auto sitzend, Smalltalk zu führen. Nach guten 3 Stunden sind wir in Hamburg angekommen. Wir hatten unterwegs noch eine Pause eingelegt und beschlossen das ich bei John schlafe die Nacht. Bei ihm angekommen zeigt er mir die Wohnung. Echt schön wie er sich eingerichtet hat. Er zeigt mir das Gästezimmer, was für die nächsten Tage mein Zimmer ist. Ich packe erstmal meine Sachen aus, damit ich nicht aus dem koffer Leben muss und mache mich dann auf den Weg zu John ins Wohnzimmer. Er ist grade am telefonieren. "Ja wir haben sie endlich gefunden. Sie kennt mich, also denke ich mal sie kennt auch euch, aber sie war so ruhig und gelassen. Sie ist unglaublich einfach.", sagt er ins Telefon. Ich gehe auf ihn zu und lächel ihn an. Er grinst nur ins Telefon. "Jungs, ich muss auflegen Marie kam grade runter. Wir sehen uns morgen.", beendet er das Gespräch. Wir stehen uns einfach gegenüber, bis John mich in seine Arme zieht. Nach unserer Umarmung setzen wir uns auf die Couch und unterhalten uns viel, bis wir beide müde werden. Jeder geht in sein Zimmer und legt sich schlafen. Ich habe so viele Gedanken, lasse den Tag noch mal Revue passieren. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlafe ich langsam ein.