kapitel 13

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Auf Wunsch geht es gleich weiter 🤪😘

Bevor ich auch nur ein Wort raus bekomme, stellt sich John zwischen uns. "Sag mal spinnst du? Du hast sie doch fallen lassen!", schnaubt er wütend und ich merke wie er seine Hände zu Fäuste ballt. "Ja dafür gab es aber auch einen Grund. Ich werde Vater man!", platzt es aus ihm raus. Ich schlucke hart und muss erstmal über seine Worte nachdenken. "Wie Vater? Wie meinst du das?", mischt sich jetzt auch Maxwell ein. "Laura stand letzte Woche bei mir vor der Tür mit einem Mutterpass. Sie ist schwanger von mir.", sagt er und schaut auf dem Boden. Keiner von uns weiß was er sagen soll. Alex schaut mir wieder in die Augen und ich sehe Verzweiflung in ihnen. Kurz überlege ich was ich machen soll. "Ja, dafür kann ich nichts. Tut mir leid, aber dann musst du wohl mal verhüten.", fauche ich ihn an. "Haben wir ja immer, aber es muss ja was schief gegangen sein.", sagt er. Ich gehe jetzt einfach los und verabschiede mich. Die Jungs bleiben noch kurz bei Alex stehen und erzählen mit ihm, ich warte an das Auto von Maxwell gelehnt.
Nach etwa 10 Minuten kommen auch die Jungs und sie diskutieren. Als sie bei mir ankommen herrscht Stille und im Auto hängt jeder seinen Gedanken nach.
"Ich glaube die alte verarscht ihn, die ist entweder gar nicht schwanger oder die hat nen andern gebumst!", platzt es aus John heraus. Ich lasse seine Worte nochmal durch meinen Kopf gehen, aber sage nichts dazu.

Bei John angekommen, gehe ich in mein Zimmer und lege mich aufs Bett. Maxwell kommt grade rein, legt sich neben mich und nimmt mich in Arm. So liegen wir eine ganze Weile und sagen nichts. Irgendwann setzt sich Maxwell hin und schaut mich an. "Ich glaube nicht das er dich vergessen kann. Seine Augen sagen mehr als 1000 Worte. Und diese Sache mit der Schwangerschaft, irgendwas stinkt da bis zum Himmel."
"Ja, dieser Blick vorhin war echt komisch, aber er ist doch selbst Schuld. Er hätte doch mit mir reden können.", sage ich traurig und mir rollt eine Träne die Wangen runter. "Nicht weinen, Prinzessin. Das wird schon wieder!", sagt er und nimmt mich wieder in den Arm. Irgendwann Klingelt sein Handy und Alex sein Name taucht auf dem Bildschirm auf. Maxwell geht ran und stellt auf laut.

(A= Alex, M= Maxwell)
M: Was gibt es Bruder?
A: Bist du zuhause? Ich muss mit jemanden reden.
M: Nee bin bei Marie, was ist denn passiert?
A: Eure Aussage vorhin, ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Ich habe Laura drauf angesprochen und ja sie ist eingeknickt. Sie ist gar nicht schwanger.
Mir bleibt der Atem stehen und ich muss mich kurz fangen.
M: Ich wusste diese Schlampe lügt.
A: Ja, dank euch weiß ich das jetzt auch. Sie wollte einfach nur Geld, diese Bitch.
M: Und was machst du jetzt?
A: Was wohl. Ich hab die rausgeschmissen. Soll sonst wo hin gehen, aber nicht zu mir.
M: Na endlich hast du es eingesehen. Jetzt musst du nur noch irgendwann mit Marie reden.
A: Das kann ich nicht. Ich habe ihr so weh getan, das wird sie mir nicht verzeihen.
Jetzt reicht es mir und ich schalte mich ein.
Marie: Jetzt kann ich dir auf jeden Fall nicht verzeihen, da hast du recht. Aber vielleicht irgendwann.
A: Sie hat alles mit gehört oder?
M: Jap. Sorry Bruder.
A: Alles gut, so weiß sie aber schon Bescheid. Ich will auch nicht weiter stören.
M: Bruder, wenn was ist melde dich einfach.
Und schon legen die Jungs auf. Maxwell und ich sagen kein Wort hängen beide unseren Gedanken nach. Kann ich Alex jemals verzeihen? Wird er mir wieder das Herz ficken und Maxwell muss es wieder flicken? Ich weiß es nicht.

Am Abend bestellen wir uns Pizza und machen uns einen Abend mit Netflix und Bier. Als Maxwell dann nach Hause fuhr ging ich runter zu John. Ich lege mich mit dem Kopf auf seine Beine und schaue zum fernseh. "Kommst du nun eigentlich mit auf Tour?", fragt John mich. Ich setze mich auf und schau ihn an. "Ich kann die ersten Tage gerne mit kommen, da habe ich Urlaub. Aber dann muss ich auch wieder arbeiten.", antworte ich ihm.
"Du kannst auch einfach kündigen und nach Hamburg ziehen. Mama und ich haben immer Geld für dich auf ein Konto eingezahlt. Damit kannst du einen eigenen Laden aufmachen oder erstmal so leben.", lächelt er mir zu. "Ihr seid der Wahnsinn. Danke John!", sage ich und umarme ihn. "Also überlegst du es dir?", fragt er voller Freude. "Ich denke drüber nach ja, auch wenn ich Alex nicht andauernd über den Weg laufen will.", sage ich ihm. Er nickt und lässt das Thema erstmal. Ich werde morgen mal mit Maxwell drüber sprechen, schauen was er sagt. Ich verabschiede mich von John und gehe ins Bett.

Am nächsten Morgen werde ich von meinem Wecker geweckt. Heute bekomme ich endlich mein neues Tattoo. Ich lasse mir mit Maxwell nämlich ein Tattoo zusammen stechen. Wir haben uns beide entschieden bei ihm eine Krone mit einem K für King, bei mir auch nur mit einem Q für Queen. Aufgestanden, gehe ich ins Badezimmer und Dusche erstmal. Dann ziehe ich mir was bequemes an und mache mich fertig. Ich höre schon das jemand unten hupt, also gehe ich runter. Mit einem dicken Grinsen auf den Lippen steige ich in Maxwell sein Auto und gebe ihm einen Kuss auf die Wange. "Guten morgen Queen, bist du bereit?", lacht er mir entgegen und ich nicke. "Ich muss nachher unbedingt mal mit dir reden!", erzähle ich ihm und er zieht eine  Augenbraue nach oben. "Keine Sorge ist nichts Schlimmes!", lache ich. "Unseren Termin hat Marten auf 14 uhr gelegt, also fahren wir jetzt frühstücken und dann zum Studio. Dann kannst du ja beim Frühstück mit mir reden.", erzählt er und schaut mich dabei an. Ich nicke ihm zu und schon fährt er los.

Bei einem kleinen Cafe halten wir an und gehen rein. Drinnen angekommen suchen wir uns einen Tisch und setzen uns. Die Kellnerin kommt auch gleich auf uns zu und nimmt unsere Bestellung auf.
"So, na dann hau raus über was du mit mir reden willst!", sagt er ganz aufgeregt.
"Also John hatte gestern einen Vorschlag, aber ich wollte erst deine Meinung wissen," ich mache eine kleine Pause, "Er meinte ich solle her ziehen und mich hier selbstständig machen! Was hältst du denn von der Idee?", frage ich ihn.
"Wow. Ich finde die Idee mega. Ich würde mich echt freuen meine beste Freundin hier zu haben, also täglich.", lächelt er in meine Richtung. "Aber was ist wenn es Streit gibt? Was ist mit Alex, dann muss ich ihn auch täglich sehen!", traurig schau ich auf meinen Teller. "Hey Prinzessin, das wird schon. Du kannst dir ja selbst ne Wohnung suchen und wenn du dann mal die Schnauze voll hast von uns, gehst du nach Hause und lässt keinen rein.", sagt er bestimmend. "Ja du hast ja recht. Aber dann lasse ich auch meine beste Freundin zurück.", ich atme kurz ein. "Das möchte ich eigentlich auch nicht."
"Am Ende musst du es selbst wissen, aber ich kann dir nur sagen jeder von uns würde sich darüber freuen.", sagt er lächelnd. Somit unterhalten wir uns noch eine ganze Weile und machen uns dann auf den Weg ins Tattoostudio.
Das Tattoo ist echt schön geworden. Wir haben es beide auf der Hand und wenn wir eine Faust zusammen machen sieht man es am besten.

Wir steigen ins Auto und fahren wieder zu John. In nicht mal 4 wochen beginnt die Tour und bis dahin muss ich alles geklärt haben. Ich habe drüber nachgedacht und die Jungs haben recht. Ich muss kündigen, meine Wohnung auch gleich noch dazu. Dann muss ich mir in Hamburg eine Wohnung suchen und mit Franzi muss ich auch reden. Die nächsten Wochen werden also stressig. Heute Abend geht's für mich erstmal wieder zurück nach Magdeburg und dann sehe ich morgen weiter wie ich es angehe.
Den Abend habe ich noch mit John und Maxwell verbracht, wir waren essen und dann habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht. Unterwegs habe ich noch Franzi angerufen und sie schon mal langsam drauf vorbereitet. Völlig fertig falle ich in mein Bett, mit den Gedanken an die Zukunft.

Oh man, da hat er sich aber ganz schön verarschen lassen. Hoffentlich kann marie ihm nochmal verzeihen.
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