(Knockout)
Alex ging hinaus, um frische Luft zu schnappen. Ich blieb bei ihrem Bruder, besser gesagt er blieb bei mir und fing an mich zu mustern. Mit der Zeit fand ich seine Blicke lästig und wurde leicht wütend, „Wieso beobachtest du mich, Mensch?", fragte ich leicht wütend und er schaute mich kurz geschockt an, aber fing sich schnell wieder. „Ich will nur verstehen, was meine Schwester an dir findet.", sagte er und ich wurde richtig wütend, „Seid du hier bist, ist meine Schwester wie ausgewechselt. Sie fährt wieder Rennen und wird wieder von irgendjemanden belästigt. Ich will nicht, dass sie in Gefahr gerät durch jemanden von einem anderen Planeten.", sagte er und ich packte ihn wieder. „Jetzt höre mir gut zu, Mensch. Ich liebe deine Schwester und niemand wird ihr zu nah kommen oder sie wieder verletzen. Meiner Meinung nach ist sie wieder, wie vor ihren Unfall. Deine Schwester entscheidet, wie sie lebt und handelt.", sagte ich und wurde ein bisschen zu laut. „Möglich, dass sie macht, was sie will. Aber in unserer Familie versuchen wir denjenigen wieder auf dem richtigen Pfad zu bringen. Alex will sich schon immer in unserer Familie beweisen und würde alles tun, damit wir endlich stolz auf sie sind.", erzählte Tim und ich setzte ihn wieder auf dem Boden. „Vielleicht ist, dass euer Fehler, warum sie hier allein wohnt. Und uns helfen möchte unseren Feinden immer zuvorzukommen. Die Decepticons mögen vielleicht gefährlich und manchmal unberechenbar sein. Aber wir halten zusammen und versuchen immer uns gegenseitig zu helfen oder unterstützen. Deine Schwester ist bei uns sicherer als bei den Autobots oder bei jemand anderen.", erklärte ich und Tim schien kurz zu überlegen. „Wenn einer von euch sie schon einmal gerettet hat und du ihr mit Conner geholfen hast, kann ich schlecht gegen euch sein. Aber du musst verstehen, sie ist meine kleine Schwester und öfters das schwarze Schaf in unserer Familie. Sie zeigt kaum Angst und, wenn sie jemals Angst zeigt, dann sollte man sie ernst nehmen. Sie ist manchmal lebensmüde und versucht immer an ihr Ziel zu kommen. Man kann sich auf sie verlassen und sie würde immer helfen, wo sie kann, auch, wenn sie ihre Grenzen überschreitet.", sagte Tim und ich bekam immer mehr Respekt vor Alex. „Sie hat mich gerettet, ohne mich zu kennen und ließ mich bei sich wohnen, obwohl ich sie leicht töten könnte. Ich habe schon viele Seiten von ihr gesehen und respektiere sie deswegen immer mehr.", versicherte ich ihm und er musste lächeln. „Dann kann ich schlecht gegen eure Verbindung etwas unternehmen.", versicherte er mir und ging hinaus zu seiner Schwester. Ich folgte ihm nach draußen und sofort wurde ich von der Sonne angestrahlt. „Breakdown, wo ist Alex?", fragte Tim und Breakdown zeigte auf das Haus, „Sie wollte sich ausruhen. Es waren ihr deutlich zu viele Informationen für einen Tag.", sagte Breakdown und Tim ging sofort zu seiner Schwester. „Hat Starscream geantwortet?", fragte ich und Breakdown schob mich kurz vom Haus weg, „Er wird heute Nachmittag kommen.", sagte Breakdown und ich konnte noch ein ‚Aber' heraushören. „Aber er möchte, dass sie mit uns kommt, egal ob sie möchte oder nicht. Er sagte mir, dass es damals ein Zufall war, dass er dort lang flog. Er hatte nicht vor, sie zu retten. Aber als er sah, dass sie versucht sich selbst zu retten, hat er ihr geholfen als sie bewusstlos wurde. Er sagte, er fand das interessant und hat sie deswegen gerettet. Er möchte sie gerne bei den Decepticons, weil nicht jeder um sein Leben kämpft, obwohl es vielleicht schon verloren ist. Sie soll für uns bei der Medic Bay unterstützen, als unsere Helferin.", erzählte Breakdown und mir wurde kurz mulmig im Bauch. „Sie soll uns beiden assistieren?", fragte ich nochmal nach, „Nicht nur uns, sondern den anderen Decepticons ebenfalls. Aber hauptsächlich uns beiden und Starscream.", sagte er noch und ich atmete erleichtert aus. „Hast du Angst, dass sie sich einen anderen Decepticon aussucht?", fragte Breakdown schelmisch und stupste mich leicht an. „Ich habe eher Angst, dass andere Decepticons zulassen, dass die Autobots sie in ihre Servos bekommen. Sie ist bei uns drei viel sicherer als bei den anderen Decepticons.", sagte ich und Breakdown fing an zu lachen. „So kenne ich dich überhaupt nicht, KO. Früher warst du mehr an deinen Lack interessiert als an anderen Transformer. Sie hat dir den Spark gestohlen, oder?", „Breakdown, sie ist nicht wie die Femmes auf Cybertron. Sie ist schlauer, schneller und hübscher als alle Femmes zusammen. Sie hat mehr Herz als alle Transformer zusammen, sie hat mich gerettet, obwohl sie mich nicht kannte. Glaub mir, mein Spark habe ich schon von Anfang an, an ihr verloren und bereue es keine freie Minute.", sagte ich und Breakdown schien über meine Antwort überrascht. „Dann halte sie fest und lasse sie nicht gehen, KO. Wenn sie so wundervoll ist, wie du sagst, dann haben wir einen starken Verbündeten, denn wir unbedingt beschützen müssen.", sagte Breakdown und legte seine Hand auf meine Schulter. „Wenn Starscream hier auftaucht, wird er sie sofort mitnehmen und achtet nicht auf ihren Bruder.", sagte ich und schaute in den Himmel. „So ist nun mal Starscream, aber Alex wird nichts passieren.", versicherte mir Breakdown und setzte sich auf den Boden. Ich setzte mich zu ihm und betrachtete weiter den Himmel. Später kam Alex wieder raus und setzte sich neben mich, aber ich hob sie auf mein Bein. Sie lehnte sich gegen meinen Oberkörper und blickte gedankenverloren in den Himmel. „Ich werde euch begleiten, wenn ihr gehen müsst.", sagte sie nach ein paar Minuten des Schweigens, „Du musst nicht, wenn du nicht willst.", sagte Breakdown, aber Alex kicherte nur. „Ich möchte mit, ihr seid die ersten richtigen Freunde, die ich habe und möchte euch deswegen gegen die Autobots helfen.", sagte sie entschlossen und blickte uns kurz an, dann wieder in den Himmel. „Alex, warum willst du wirklich mit uns kommen?", fragte ich vorsichtig und sie seufzte hörbar, „Ich habe keine Lust mehr auf die Menschen und ich fühle mich deutlich bei euch wohler. Aber, wenn ihr lieber wollt, dass ich hier bleibe, dann bleibe ich hier.", sagte sie und ich schüttelte schnell meinen Kopf, „Wir würden uns freuen, wenn du an unserer Seite bist und uns hilfst.", sagte ich und Breakdown gab ebenfalls seine Zustimmung. „Dann packe ich schon einmal ein paar Sachen zusammen.", sagte sie und kletterte von meinem Bein herunter. Als sie wieder im Haus verschwand, stupste Breakdown mich wieder an, „Andere Interpretation von ihr, sie will dich nicht verlieren.", sagte er mit einem breiten Grinsen, „Ich weiß, aber ich lasse mir nichts anmerken.", sagte ich und musste ebenfalls grinsen. Jetzt müssen wir nur noch auf Starscream warten und, dann können wir endlich auf die Nemesis.
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Family Matter
FanfictionAlexandra findet einen riesigen Roboter in einen Wald und rettet ihn. Später tauchen mehr von ihnen auf und Alex muss sich entscheiden. Bleibt sie zurück und wird wieder einsam? Oder geht sie mit und wird Teil der Decepticons?
