Dies ist ein Begleitbuch, das die Welt, die Hintergründe und besonders die Saurier meiner Jurassic Island Reihe beschreibt.
Dazugehörige Werke:
- Jurassic Island (Hauptwerk)
- Jurassic Island: Das Geheimnis der Vergangenheit (Kurzgeschichten)
🛑Spoi...
Größe: 8,2 - 9 Meter lang und etwa 3 Meter hoch; um die 1,8 Tonnen schwer
Habitat:Laubmischwälder, offene Nadelwälder und Waldränder
Lebensspanne:24 - 31 Jahre
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Aussehen: Carnotaurier haben schuppige Haut, eine kurze Schnauze und zwei leicht nach vorne gebogene Hörner über den Augen. Weibchen sind im Allgemeinen etwas größer als die Männchen, wobei sich die höheren Maße im Steckbrief auf Erstere beziehen. Die Färbung weist ein dunkles Zickzackband an der Oberseite auf und variiert zwischen Bronzetönen, orange und rötlichen Akzenten. So wie die meisten Theropoden haben sie für gewöhnlich bernsteinfarbene Augen, doch wenige Individuen verfügen über silbergraue Augen; diese stammen alle von einem gemeinsamen Vorfahren ab.
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Lebensweise: Der Carnotaurus ist ein größtenteils tagaktiver Raubsaurier und ernährt sich von kleineren sowie schnellen Beutetieren wie Iguanodons, frisst aber auch frisches Aas und größere Dinosaurier. Die Hörner dienen als Jagdwaffe, als Erkennungsmerkmal, zum Kämpfen mit Artgenossen und zur sexuellen Zurschaustellung. Die Paarungszeit ist im Januar, in der Weibchen mit Duftstoffen potentielle Partner zu sich locken, die dann um die Gunst des Weibchens werben und kämpfen müssen, wobei nur selten ernsthafte Verletztungen auftreten. Das Weibchen legt im späten Februar etwa zehn Eier, die in zwei Monaten schlüpfen. Die Jungtiere werden von beiden Eltern bis in den tiefen Herbst versorgt, danach endet die saisonale Monogamie der Eltern und viele Tiere wechseln ihren Partner zur nächsten Fortpflanzungszeit. Carnotaurier sind mit acht Jahren ausgewachsen, jagen oftmals alleine und sind territorial gegenüber den meisten Artgenossen.
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Fähigkeiten: Carnotaurier sind sehr schnelle Läufer, haben jedoch Probleme beim Rennen von engeren Kurven und sind nicht so ausdauernd. Sie sind in etwa so schlau wie Krokodile, was im Vergleich zu den anderen Theropoden eher primitiv ist. Der Biss ist schnell sowie flexibel, die schlanken Zähne sind spitz und scharf, während die Bisskraft relativ schwach ist. Die Hörner sind leicht spitz und können zum Stoßen sowie Verletzen benutzt werden, was die kurzen Arme teilweise ausgleicht. Darüber hinaus haben Carnotaurier Gift in ihrem Speichel, das Schwellungen, Taubheit, Atembeschwerden, Schwindelgefühle und weitere Symptome verursacht. Zudem sind sie gegen viele Gifte wie herkömmliche Betäubungsmittel teils bis komplett immun und haben robuste Schuppen, die insbesondere an der Oberseite eine schützende Panzerung aufweisen.
Sehsinn: 5/10
Hörsinn: 3/10
Geruchssinn: 9/10
Geschmackssinn: 2/10
Tastsinn: 7/10
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Ein Großteil des Genoms setzt sich aus dem Erbgut des Carnotaurus sastrei zusammen, während der Rest mit zwei Vipern aufgefüllt wurde, da diese entfernte Verwandte des Carnotaurus sind und einige Gemeinsamkeiten mit ihm haben. Dies sorgte dafür, dass die Klone einen proportional längeren und größeren Kopf, ein dunkles Zickzackband auf dem Rücken und einen giftigen Speichel bekamen. Zudem sind sie gegen viele Gifte sehr resistent und können über Duftstoffe mit Artgenossen kommunizieren. Die silberne Augenfarbe entstammt einem Gendefekt aus dem Jurassic Island Project, der beim Klonen eines Exemplars auftrat. So wie bei anderen größeren Sauriern wurde das Wachstum der Carnotaurier gentechnisch beschleunigt.
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Geschichte: Von 1987 bis 1990 borgte GEOscience Carnotaurus-Fossilien, mit denen sie vier lebensfähige Embryonen schufen. Zu Zeiten des Jurassic Island Projects wurden die Carnotaurier in einem Gehege aus Stahl sowie Glas gehalten und erforscht, wobei insbesondere die Funktion der Hörner im Fokus stand. Beim Zwischenfall 1996 kamen die Carnotaurier frei, als die Raptoren die Öffnung des Geheges betätigten. Aufgrund der geringen Klonzahl und anfänglichen Verlusten sind sie noch heute eher selten auf Nissivros, wobei ihr Hauptverbreitungsgebiet im Norden der Insel liegt.
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