Dies ist ein Begleitbuch, das die Welt, die Hintergründe und besonders die Saurier meiner Jurassic Island Reihe beschreibt.
Dazugehörige Werke:
- Jurassic Island (Hauptwerk)
- Jurassic Island: Das Geheimnis der Vergangenheit (Kurzgeschichten)
🛑Spoi...
Größe: 1,7 - 2 Meter lang und 1 - 1,2 Meter hoch; um die 36 Kilogramm schwer
Habitat: Savannen, Halbwüsten und trockene Felsgebiete
Lebensspanne: 9 - 16 Jahre
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Aussehen: Oviraptoren haben abgesehen von Schnabel, Handflächen, Kopfschmuck und Beinen am ganzen Körper Federn. Die Grundfärbung der Weibchen ist in helleren Brauntönen gehalten, während die Federn an den Armen und am Schwanz etwas dunkler sind. Der Schädelkamm ist so wie bei den Männchen rot und die obere Kehle weist etwas blau auf. Die Färbung der Männchen ist weiß bis hellgrau, das blau am Hals ist stärker ausgeprägt, die Arm- sowie Schwanzfedern sind schimmernd blauschwarz und die Augenregion ist golden geprägt. Zudem sind Männchen etwas größer, womit sie eher die höheren Angaben aus dem Steckbrief erreichen. Jungtiere haben ein sandbraunes Gefieder und wechseln zu Beginn ihres ersten Winters in das adulte Gefieder.
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Lebensweise: Der Oviraptor ist ein hauptsächlich tagaktiver Allesfresser und ernährt sich vorwiegend von Nüssen, Samen, Früchten, Eiern und Kleintieren wie Schildkröten, frisst aber auch frisches Aas und Insekten. Während der Paarungszeit werben die Hähne um die Gunst der Weibchen. Danach beansprucht jedes Männchen bis zu vier Weibchen für sich und legt mit diesen ein Gemeinschaftsnest an; bei gutem Nahrungsangebot kommt es zu Brustkolonien aus maximal sechs Nestern. Jedes Weibchen legt etwa sechs Eier in das Gemeinschaftsnest, welches abwechselnd von den Hennen der Gruppe und selten auch vom Hahn bebrütet wird. Die Jungtiere werden bis zum Wintereinbruch von der gesamten Gruppe versorgt, danach lockert sich der Zusammenhalt unter den adulten Tieren und es bilden sich eher lose Gruppenverbände. Einige Oviraptoren paaren sich über Jahre hinweg mit demselben Partner; zudem gibt es gelegentlich monogame Paare, und solche, bei denen nur eines der Weibchen, mit denen sich das Männchen gepaart hat, bei der Brutpflege mitwirkt. Oviraptoren sind zu Beginn ihres vierten Lebensjahres ausgewachsen und geschlechtsreif. Sie sind normalerweise neugierige und gesellige Tiere, doch bei Bedrohung ihrer Brut werden sie sehr territorial.
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Fähigkeiten: Oviraptoren sind schnelle Sprinter, intelligenter als einige heutigen Vögel und besitzen abgesehen von den Männchen eine sehr gute Tarnung in ihren Lebensräumen. Der Schnabel ist sehr kräftig, läuft spitz zu und ist scharf. Die Arme sind lang und enden in jeweils drei klingenförmigen und gebogenen Krallen, darüber hinaus kann das Tier mit den Beinen heftige Tritte austeilen. Oviraptoren haben ein schützendes Federkleid, vertragen sehr gut Hitze und können sich gut von Wunden und Knochenbrüchen regenerieren. Zudem helfen ihre Schwungfedern an den Armen und am Schwanz beim schnelleren Rennen.
Sehsinn: 8/10
Hörsinn: 7/10
Geruchssinn: 3/10
Geschmackssinn: 6/10
Tastsinn: 4/10
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Der meiste Teil des Genoms besteht aus dem rekonstruierten Erbgut des Oviraptor philoceratops, während der Rest mit zwei nah verwandten Vögeln aufgefüllt wurde. Das Huhn diente dabei als Anpassung an das mediterrane Klima, während der Somalistrauß dazu diente, dem Original möglichst nahezukommen. Trotz dessen, dass alle drei Arten primäre Pflanzenfresser sind, ergab ihr gesamtes Genom als Endprodukt einen primären Fleischfresser; zudem könnte der Geschlechtsdimorphismus von den beiden Vögeln stammen.
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Geschichte: In den späten 80er Jahren borgte GEOscience Oviraptor-Fossilien und klonte mit diesen acht Embryonen. In der Forschungsstation des Jurassic Island Projects lebten die Oviraptoren in einer Anlage aus Glas und Stahl, welche ein großes Terrariumgebäude als Innenbereich beherbergte. Aufgrund ihrer vogelähnlichen Natur machte das Projekt die Vorstellung von gefiederten, warmblütigen und intelligenten Dinosauriern populärer. Beim Zwischenfall 1996 kamen die Oviraptoren erst mehrere Tage später frei, als panisch fliehende Dinosaurier den Zaun des Geheges zerstörten.
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