Dies ist ein Begleitbuch, das die Welt, die Hintergründe und besonders die Saurier meiner Jurassic Island Reihe beschreibt.
Dazugehörige Werke:
- Jurassic Island (Hauptwerk)
- Jurassic Island: Das Geheimnis der Vergangenheit (Kurzgeschichten)
🛑Spoi...
Größe: 1,2 - 1,5 Meter hoch und 5 - 7 Meter Flügelspannweite; um die 40 Kilogramm schwer
Habitat: Felsküsten, Strände und Flachmeere
Lebensspanne:28 - 35 Jahre
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Aussehen: Pteranodons haben weite Flügel, einen langen sowie spitzen Schnabel und ein Daunenkleid am Körper; die Männchen tragen einen nach hinten ragenden Schädelkamm, der bei den Weibchen deutlich kleiner ausgeprägt ist. Die Färbung des Rumpfes und der Gliedmaßen reicht von Schwarzgrau über mattem Dunkelblau bis zu Violett, während die Flügelmembran sowie der Kopf rot gefärbt sind. Darüber hinaus haben die Männchen kräftigere Farben und sind deutlich größer als Weibchen, wobei sich die höheren Angaben im Steckbrief auf Erstere beziehen. Juvenile Männchen unterscheiden sich von den adulten insbesondere durch ihren kleineren Schädelkamm, der sich bei Weibchen im Laufe des Wachstums kaum verändert.
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Lebensweise: Pteranodons sind tagaktive Flugsaurier und bevorzugen als Beute Fische sowie Kopffüßer, die sie sowohl fliegend als auch in kurzen Tauchgängen fangen. Der Schädelkamm dient primär zur sexuellen Zurschaustellung und als Identifikationsmerkmal innerhalb der Art, um Geschlecht und Altersstufe von Artgenossen zu erkennen. Während der Paarungszeit beansprucht jedes geschlechtsreife Männchen einen Felsküstenabschnitt als Balz- sowie Brutplatz und wirbt mit Tänzen und Rufen um möglichst viele Weibchen. Zum Ende der Paarungszeit scheren die erfolgreichen Männchen jeweils eine Weibchengruppe aus bis zu sechs Exemplaren um sich und bilden eine Brutkolonie. Die meistens fünf Eier pro Nest werden durch Körperwärme der Weibchen und Sonne ausgebrütet, während die Männchen das Brutrevier verteidigen; die Nahrungsbeschaffung wird nach dem Schlupf, der innerhalb von zehn Wochen eintritt, von beiden Geschlechtern übernommen. Die Jungtiere werden bis zum Herbst von den erwachsenen Pteranodons versorgt; danach bilden sich aus den Brutkolonien größere Schwärme, die sich zur Brutsaison wieder trennen und keine feste Struktur aufweisen. Pteranodons sind mit sechs Jahren erwachsen und zeigen ein geselliges sowie kooperatives Verhalten, doch verhalten sich in der Brutzeit sehr territorial und aggressiv.
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Fähigkeiten: Der Pteranodon ist ein sehr schneller und ausdauernder Flieger mit einer guten Manövrierfähigkeit, der bei geeigneten Wetterbedingungen weite Distanzen im Segelflug zurücklegen kann. Des Weiteren ist er dazu in der Lage, kurze Tauchgänge auszuführen und relativ geschickt zu schwimmen; lediglich seine terrestrische Mobilität ist ineffizient. Pteranodons verfügen über ein gutes Maß an Intelligenz und sind intellektuell Reptilien und einigen Vogelarten überlegen, wobei sich ihre kognitiven Fähigkeiten insbesondere im kooperativen Verhalten zeigen. Außerdem haben sie einen scharfen sowie spitz zulaufenden Schnabel und Greifvogelkrallen an ihren Füßen, mit denen sie Objekte greifen können. Der Pteranodon ist für einen Flugsaurier robust gebaut, regeneriert sich jedoch eher langsam von vielen Verletzungen.
Sehsinn: 10/10
Hörsinn: 6/10
Geruchssinn: 2/10
Geschmackssinn: 2/10
Tastsinn: 7/10
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Der Löwenanteil des Genoms besteht aus den Pteranodonarten longiceps und sternbergi, der durch das Erbgut des Fischadlers ergänzt wurde. Dieser sorgte für eine höhere Verträglichkeit gegenüber dem mediterranen Klima von Nissivros und verlieh den Klonen flexiblere Füße sowie längere Krallen an diesen. Zudem ist die Normalgröße der Pteranodons des Jurassic Island Projects etwas höher als beim Original, da zum Klonen vorrangig die DNA von überdurchschnittlichen Exemplaren verwendet wurde.
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Geschichte: Von 1987 bis 1990 lieh sich GEOscience Pteranodon-Fossilien aus und klonte mit diesen sechs lebensfähige Tiere. Während des Jurassic Island Projects lebten diese mit den Ornithocheirus im Aviarium, wobei besonders ihr Sozial- und Jagdverhalten erforscht wurde. Nach dem Ausbruch 1996 wurden sie mit den anderen noch eingesperrten Sauriern durch eine Maßnahme der UN befreit und siedelten sich über weite Teile von Nissivros an.
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