Dies ist ein Begleitbuch, das die Welt, die Hintergründe und besonders die Saurier meiner Jurassic Island Reihe beschreibt.
Dazugehörige Werke:
- Jurassic Island (Hauptwerk)
- Jurassic Island: Das Geheimnis der Vergangenheit (Kurzgeschichten)
🛑Spoi...
Größe:9,5 Meter lang und 3 Meter hoch; fast 4 Tonnen schwer
Habitat:Flusslandschaften, Sümpfe und Feuchtwiesen mit Bäumen
Lebensspanne:26 - 35 Jahre
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Aussehen: Der Parasaurolophus ist ein primär vierbeiniger Dinosaurier mit einem nach hinten gebogenen sowie länglichen Kopfschmuck und einem charakteristischen Entenschnabel. Die Weibchen haben eine graue bis braune Grundfärbung, wellenartige Streifen in dunklen Farbtönen und einen rötlichen Knochenzapfen, der bei den Männchen etwas größer und kräftiger gefärbt ist. Darüber hinaus haben die Männchen eine sattgrüne Färbung mit horizontalen Streifen in hellblau und roten Kringeln unter diesen an den Flanken, während ihr Brustbereich eine tiefblaue Färbung aufweist. Jungtiere haben einen kaum ausgeprägten Kopfschmuck und die Farbe der Männchen ist blasser mit schwächeren Rot- sowie Blautönen.
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Lebensweise: Parasaurolophus sind überwiegend tagaktive Pflanzenfresser und fressen bevorzugt Blätter von Sträuchern sowie Bäumen, Zweige, Früchte und Wasserpflanzen. Der Kopfschmuck fungiert als Resonanzkörper für Rufe, zur Temperaturregulation und als visuelles Kommunikationsmittel. Parasaurolophus leben in größeren Herden aus vielen Weibchen und nur wenigen adulten Männchen, wobei eine feste Hierarchie auszumachen ist. Während der Paarungszeit führen die Männchen prächtige Balzrituale und einige Dominanzkämpfe aus, um möglichst viele Partnerinnen zu beeindrucken. Nach der Paarung spaltet sich die Herde in mehrere Gruppen auf, die aus jeweils einem Männchen und allen Partnerinnen dieses Exemplars bestehen. Juvenile und unverpaarte Tiere hingegen, verbleiben ein Herdenverband und ziehen weiter durch die Landschaft von Nissivros. Die Harems errichten Brutkolonien mit etwa 20 Eiern pro Nest und bewachen das Gebiet territorial vor allen potenziellen Bedrohungen wie Utahraptoren und Menschen. Nach drei Monaten schlüpfen die Jungtiere und ziehen mit ihren Elterntieren zurück zu den verbliebenen Mitgliedern der Herde, wo sich wieder die ursprüngliche Gruppe bildet. Die Jungtiere werden bis zur nächsten Fortpflanzung von ihren jeweiligen Müttern individuell betreut, während die Männchen für die Sicherheit der ganzen Herde sorgen. Parasaurolophus sind mit sechs Jahren ausgewachsen und geschlechtsreif; darüber hinaus sind sie sehr gesellig und haben einen hohen Herdenzusammenhalt, weshalb verletzte Exemplare von der Gruppe gepflegt und beschützt werden.
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Fähigkeiten: Parasaurolophus sind relativ schnelle und sehr ausdauernde Hadrosaurier und können sich auf ihre Hinterbeine aufrichten, um temporär zweibeinig zu laufen; dies begünstigt schnellere Sprints, verschafft Vorteile im Kampf sowie eine höhere Reichweite bei der Nahrungssuche. Darüber hinaus haben sie einen stark ausgeprägten Herdenschutz und sind eines der intelligentesten Herbivoren, was der Intelligenz einiger Vögel entspricht. Parasaurolophus besitzen zwar keine spezielle Verteidigungswaffe, können aber mit ihren muskulösen Vorderbeinen bis hin zum Erdrücken treten und mit dem Knochenzapfen Stoßangriffe ausführen; zudem sind sie robust gebaut, können sich gut von Verletzungen regenerieren und ausgezeichnet schwimmen.
Sehsinn: 8/10
Hörsinn: 9/10
Geruchssinn: 3/10
Geschmackssinn: 5/10
Tastsinn: 6/10
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Das Genom besteht größtenteils aus dem Erbgut des Parasaurolophus und wurde mit dem der Tafelente ergänzt, da diese als Vogel eng verwandt mit Sauriern ist und einige Ähnlichkeiten mit dem Parasaurolophus aufweist. Dies sorgte neben der Anpassung an das mediterrane Klima auch für einen leichteren Körperbau und eine höhere Verbundenheit zu Gewässern bei den Klonen; ansonsten gibt es jedoch keine weiteren Unterschiede zum Original.
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Geschichte: Von 1987 bis 1990 lieh sich GEOscience Fossilien von Parasaurolophus aus und klonte mit diesen neun lebensfähige Exemplare. Aufgrund ihrer großen Unterschiede zu den massigeren Pflanzenfressern wurden sie nicht in der Nissivros Area untergebracht, sondern in einem separaten Gehege aus Stahl, Beton und Glas, wo sie mit den Corythosauriern sowie Iguanodons lebten. Sie kamen erst nach dem Zwischenfall 1996 frei, als die verbliebenen Dinosaurier aus ihren Gehegen befreit wurden. Heutzutage gehört der Parasaurolophus zu den häufigsten Dinosauriern im Norden von Nissivros und ist oft vergesellschaftet mit dem etwas häufigeren Corythosaurus.
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