Ich betrete die Wohnung von mir und der Geruch von Alkohol und Rauch heißt mich willkommen. Früher hab ich immer mein Gesicht verzogen und die Luft angehalten aber jetzt habe ich mich schon dran gewöhnt.
„June?", fragt meine Mum.
„Ja?" Ich folge ihrer Stimme und entdecke sie in der Küche stehen und eine Zigartte rauchen.
„Mum bitte mach das Fenster auf wenn du hier drinnen rauchst", quengele ich rum als wäre ich ihr Mutter. „Sorry..", gibt sie erschöpft von sich.
„War Arbeit wieder anstrengend?", frage ich und öffne das Fenster.
Während ich mich zu meiner Mum drehe, ziehe ich mein Rucksack von meinen Schultern und lege diesen auf den Sessel.
Sie schaut mich mit ihren trüben Augen an und schweigt.
Da sie nichts sagt, entscheide ich aus der Wohnküche zu gehen aber bevor ich aus der Tür gehe höre ich meine Mum flüstern: „Ich wünschte ihr wärt nie geboren." Durch ihre Worten spüre ich wie ich los weinen möchte, beiße mir aber auf die Lippe um es zu verhindern.
„Du solltest schlafen gehen", sage ich und schaue sie nicht an. Dann gehe ich raus und schließe mich in meinem Zimmer ein. Ich lasse mich in mein Bett fallen und fange an leise zu schluchtzen.
„Hey schließ die Tür nicht zu!", schreit Koen und hammert gegen die Tür.
Wut gegenüber meinem Bruder taucht auf und ich wische mir meine Tränen weg.
Schnurstraz gehe ich auf die Tür zu und schließe diese auf.
„Du weißt das wir uns noch immer ein Zimmer tei-" Ich lasse ihn nicht beenden und schupse ich zu Boden. „Wie konntest du nur sowas tun?" Koen schaut mich erst schockiert an aber dann ändert sich sein Ausdruck und grinst mich dreckig an. „Was juckt dich das? Es war nur ein Tag." „Wegen dir ist Mum wieder müde und lässt alle an mir raus!", werde ich lauter. „Es ist ja nicht so als würde sie dich schlagen", nimmt er nichts ernst.
Ich verliere meine Kontrolle und stürze mich auf ihn. Koen währt sich und wir beide enden mit Haaren in unseren Händen und schrammen. „Hast du dich jetzt beruhigt?", fragt er außer Atem.
„Ich wünschte du wärst nie mein Zwillingsbruder", sage ich und stehe auf. Ich weiß das was man ihm sagt ihn nicht verletzt aber er soll wissen wie ich fühle und das ist greade Hass auf ihn.
„Ist ja nicht so das ich das entschieden habe." Bevor ich ihn wieder angreifen will gehe ich in unser Zimmer und knalle die Tür zu.
Da ich müde bin gehe ich sofort ins Bett und versuche nicht an meinem Bruder zu denken.
Meine Augen werden schwer und ich schlafe ohne Koen im Zimmer ein.
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Emotions
Novela JuvenilHass und Liebe spielen eine große Rolle im Leben aber welches Gefühl hält allem stand? Ist nicht Hass genauso stark wie Liebe oder sogar stärker? Macht aber nicht Liebe blind? ... - ein wenig girlxgirl und bl - etwas smut - SV in einem Kapitel ...
