Enemys to Lovers V

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Heyy, wieder mal ein neuer Part, schon echt lange her gewesen seit dem letzten Mal. Hoffe es gefällt euch:)

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Chishiya drehte sich um und ging wieder. Aus ihm wird man echt nicht schlau. Ich zog seine Jacke komplett an und spürte, wie mir wärmer wurde. Es war angenehm. Ich blicke geradeaus und betrachtete die Pflanzen um mich herum, während ich in Gedanken ganz woanders war- und zwar bei Chishiya.

Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf, es war wirklich verzweifelnd. Ich seufzte. Ich glaube ich hab mich ernsthaft in diesen Typen verliebt, das ist echt unglaublich. Er war mein Erzfeind. Ich wurde immer dran erinnert wie schlecht ich war und wieviel besser Chishiya war, es machte mich wirklich fertig. Doch jetzt, wenn ich so darüber nachdachte, fiel mir auf, dass er sich nie so mir gegenüber verhalten hat. Es waren meine Eltern, seine Eltern, Freunde, Kollegen, egal wer. Jeder außer er.

Ich hatte ihn jahrelang gehasst, weil ich dachte, dass er arrogant sei und nur an sich selbst dachte. Na ja, das zweite stimmte auch größtenteils, aber in den letzten Wochen ist mir aufgefallen, dass er sich nicht nur um sich, sondern auch um mich kümmert. Morgens bemerkte ich immer ein Glas Wasser und Vitamine auf meinem Nachttisch und immer wenn wir zu Spielen mussten, fuhr er bei mir mit. Obwohl er nicht aktiv da war, hat er immer versucht mir das Leben hier in den Borderlands zu erleichtern, seitdem ich hier war. Das ist schon...süß.

Ich stand auf und schüttelte mich. Ich glaube, ich sollte mal nach ihm schauen, er braucht schließlich noch seine Jacke zurück. Ich lief zurück ins Gebäude und durch die Gänge, in der Hoffnung, dass Chishiya irgendwo an einer Wand gelehnt stand und wusste, dass ich nach ihm suchte. Doch er war nirgendwo zu sehen. Stattdessen stand vor mir plötzlich Aguni mit Niragi und Last Boss im Schlepptau. Was machten die denn hier, hatten die nicht irgendwas wichtigeres zutun gehabt?

„Oi, sucht Ken etwa nach seiner Barbie? Sorry bitch, aber er ist nicht da." Huh? Ich runzelte die Stirn. Was meinte er damit? Ich fragte ihn: „Was meinst du, er ist nicht da? Wo soll Chishiya denn sonst sein?" Er lachte kurz aus und zeigte auf den Ausgang, doch anstatt, dass er sprach. Antwortete Aguni mit: „Chishiya ist gemeinsam mit jemanden zu einem Spiel gefahren. Ihr Name war Kuina oder so." Ah. Ich nickte und bedankte mich, bevor ich schnell an den beiden vorbei huschte und zu meinem Zimmer lief.

Chishiya war also mit Kuina. Ich kannte sie, wir haben uns gut verstanden während meiner Ankunft hier im Beach. Sie war nett und gut mit Chishiya. Als ob die beiden gute Freunde wären. Irgendwas in mir zog sich zusammen. Was wenn sie mehr als Freunde waren? Ich schmiss mich in mein Bett und zog die Decke über mich. Ich wollte nicht daran denken. Ich sah zu mir runter und bemerkte, dass ich immer noch seine Jacke anhatte und dann fiel mir auf: der gab niemanden seine Jacke. Wirklich niemanden. Er hatte sie immer angehabt und egal was war, er zog sie nicht aus.

Also warum gab er sie mir ausgerechnet? Wollte er einfach nur nett sein? Oder steckte da noch mehr dahinter?

Chishiya x Reader / One Shots and ScenariosWo Geschichten leben. Entdecke jetzt