Ich wurde wach. Mein Zimmer war dunkel. Die Vorhänge waren zu. Wer hat die zugemacht? Bestimmt Mum. Ich setzte mich auf und merkte dass ich gefesselt bin. Aber diesmal nicht von Nebelarmen, sondern von Seilen. Ich schaute mich um. In de Ecke sah ich eine Gestalt. Das ist ... Nein... Das ist Markus, dieses Schwein! Ich wollte Dad rufen doch mein Mund war zugeklebt. Markus machte das Licht an. Ich sah in im Menschengestalt. Er war groß und hatte braune Haare die überall vom Kopf abstanden. Er war sehr schlang und hatte ein Sixpack. Ich knurrte. "Na, bist du wach?", fragte er mit weicher Stimme. Er kam und legte sich auf mich. Mir blieb die Luft weg. Fordernd küsste er mich am Hals. Ich versuchte mich zu befreien. Wie ist der überhaupt rein gekommen? Ich zerrte an den Fesseln, währen er meine Wange anfing zu streicheln. Tränen liegen an meiner Wange herunter. Er soll mich in Ruhe lassen! Bitte! Was habe ich denn bloß getan, dass er mich vergewaltigen will? Oder hat er etwas anderes im Sinn? Er stand inzwischen wieder im Raum und schaute mich an.
"Ich will dich wenn dann.... frei. Verstehst du was ich meine? Dass du aus freien Absichten zu mir kommst. Ich will dich nicht immer Fesseln müssen. Das ist doch... wie nennt man das? Eine einseitige Beziehung. Ziemlich einseitig wäre das dann. Stimmst du mir zu? Aber denk ja nicht, dass ich dir das Panzertape abmachen werde. Ich vertraue dir nicht. Noch nicht. Ich bin gekommen, um mit dir zu Reden. Unter vier Augen. Meinst du das geht?", sagte er leise.
Ich schaute ihn ängstlich an. Was will er von mir? Doch nicht etwa.... Dass ich deine Freundin werde? Niemals!
Ich schüttelte den Kopf. Er senkte seinen niedergeschlagen.
"Was kann ich dann tun, dass du mir vertraust? Kann ich nicht irgendetwas tun?"
Ich schüttelte wieder meinen Kopf.
"Aber... Ich will dich nicht so einfach aufgeben. So einfach doch nicht. Das wäre doch ziemlich schade. So ein hübsches Mädchen. Ich vertraue dir jetzt, ich will mit dir reden. Bitte, nur reden."
Er ging auf das Bett zu, ich zuckte leicht zusammen. Jeder Schritt Klang bedrohlich. Draußen wurde es windig, die Kühle ging durch den Raum. Er setzte sich an den Bettrand und hob seine Finger. Ängstlich kniff ich meine Augen zusammen und drehte meinen Kopf leicht weg. Er soll mich nicht mehr anfassen! Bitte! Das Tape würde weggerissen und Ich schnappte nach Luft, als die Haut anfing zu brennen.
"Au, spinnst du?", fragte ich ihn laut.
Er hob seine Hand und hielt mir den Mund zu.
"Nicht so laut, du weißt doch.", sagte er mahnend. Plötzlich hörte man Gepoltere an der Treppe und schon wurde die Tür aufgerissen.
Von keinem anderen als Dad. Einem wütendem Dad. Er hatte ein hochrotes Gesicht. Wütend ging er auf Markus zu und riss ihn von mir weg. Ich kreischte.Das tat weh! Er hatte versucht, sich mit seinen Händen an mir festzuhalten. Dad hob Markus an und öffnete das Fenster. Zornig stieß er Markus aus dem Fenster. Markus fiel. Dad sprang hinterher. Mitten im Sprung verwandelte er sich in einen Wolf. Mum kam ins Zimmer hinein gestürmt. Sie lief schnell auf mich zu und löste die Fesseln. Ich setzte mich auf. Mum umarmte mich. Draußen hörte man Markus aufschreien. Dad heulte. Schon seit einer Weile. hörte man Trippeln und einen Kampf. Mum nahm mich mit und wir gingen nach unten. "Ich... Was habe ich getan, Mum? Woher weiß er wo ich wohne?", fragte ih ängstlich und lehnte mich an sie. "Hör zu, du bist nicht. Ich wiederhole nicht dafür verantwortlich, dass dieser Mistkerl da war. Es hätte jedem Mädchen passieren können."
"Aber warum ausgerechnet mir?", schluchzte ich und wischte die Tränen weg.
"Er wird dich halt einfach hpbsch gefunden haben.", versuchte Mum es mir zu erklären. Aber, es muss dich einen Grund geben? Ich bin dich nict hübsch, nein. Ich doch nicht.Ein schmerzerfülltes Heulen zeriss die Ruhe.
Dad kam rein. Er war blutverschmiert. "Er ist tot", sagte er zufrieden. "Du hast ihn getötet?!", schrie ich Dad an. Er... Er kann sich nicht einfach jemanden umbringen. Er würde doch im Knast landen.
"Schätzchen, bei uns Wölfen ist das so. Er war ein Außenseiter. Ich habe ihm gesagt, er solle verschwinden. Doch als er nicht gehört hat, musste ich ihn töten. Er hätte dir nochmal zu Nahe kommen können."
"Aber... musst du jetzt in den Knast?"
"Nein. Muss er nicht. Schätzchen. Willst du in dein Zimmer gehen? Oder willst du hier auf dem Sofa schlafen? Ich kann verstehen, wenn du nicht mehr in das Zimmer dort rein willst.", unterbrach Mum das Gespräch.
"Ich... Ich möchte erstmal hier schlafen."
"Okay. Wir lassen dich jetzt erstmal in Ruhe. Gute Nacht, Schatz.", sagte Mum sanft und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dad holte mir noch Kissen und Decken, dann ging er auch hoch. Ich lag auf dem Sofa und starrte die Decke an. Ich darf das nicht so ernst nehmen. Ich muss stark sein. Sowas, darf mich nicht niederschlagen, nein, niemals.
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Die Werwölfin
Manusia Serigala》" Da kommen sie!" Ich schaute auf. Ich sah einen hellen Fleck auf uns zu rasen. Ein paar dunkle Flecken dazwischen. Wie ein Schneeleoparden Fell. "Alle so aufstellen wie wir es einstudiert haben. Los los los!!" Die Werwölfe liefen hin und her...
