Kapitel 13

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Ich wurde wach wegen eines knackenden Astes.
Ich war im ersten Augenblick verwirrt und desorientiert.
Besonders von der Wärme,dem Herzschlag,den ich dicht an meinem Ohr spürte und von den starken Armen, die mich hielten.
Ich sah auf und blickte in dunkle Augen.
,,Du bist wach." Er sah mich zwar nicht an,aber hielt mich noch fester. Und das gefiel mir seltsamerweise.
,,Bin ich etwa eingeschalfen?"
,,Ja fast sofort",schmunzelte er. ,,Es war ja auch ein anstrengender Tag."
,,Und wie lange trägst du mich schon durch den wald?"
,,Eine Stunde oder so."
Ich war immer wieder von seiner guten Seite überrascht.Er hätte mich auch einfach wecken können,stattdessen trug er mich eine Stunde lang durch den dunklen Wald und ich war zwar nicht sehr schwer aber dennoch wog ich schon ein paar Kilo. Dazu kam dass er,wie ich gerade sah,zwei Säcke mit Gewehren auf dem Rücken trug. Ich musste zugeben,ich war beeindruckt.
Aber keiner von uns dachte daran,mich abzusetzen. Ich wollte weiterschlafen,denn so gut wie gerade ebend hatte ich schon Monate nicht mehr geschlafen. Ob das etwas mit Bellamy zu tun hatte?

,,Aber dann sind wir noch mindestens zwei Stunden vom Camp entfernt."
,,Sagen wir drei."
Ich kriegte ein schlechtes Gewissen und wies ihn darauf hin,mich jetzt wieder runterlassen zu können.
Zuerst kam ein typischer Bellamy-Spruch,aber dann ließ er mich wirklich runter.
Danach nahm ich ihm einen Sack ab und wir gingen weiter,bis mir eine Idee kam.
,,Hey Bellamy?"
,,Was gibt's Prinzessin?"
,,Wieso ziehen wir unsere Stunde Freizeit nicht vor?Sagen wir auf jetzt?"
Er drehte sich zu mir um. Ein schelmisches Funkeln übernahm seine Augen.
,,Was hast du vor?"
Statt ihm zu antworten,nahm ich seine Hand und zog ihn hinter mir her.
Ich hatte eine Idee.
Möglicherweise eine dumme Idee,aber ich hatte Lust dazu und echt keine Lust mehr auf Anführer spielen.
Eine Stunde.
Was war daran schon so schlimm.
Es dauerte keine fünf Minuten und wir waren da.
,,Wieso überrascht mich das jetzt nicht?"
Ich ließ ihn einfach stehen und ging geradewegs auf den See zu. Es war nicht der Selbe, wie der wo Oktavia angegriffen wurden war,dennoch waren hier sicherlich irgendwelche Kreaturen.
Ich zog meine Schuhe und Socken aus und genoss es das Wasser zu spüren. Ich setzte mich hin.
,,Jetzt sind wir schon hier und du willst nicht mal ins Wasser gehen?"
,,Auch wenn ich es gern tun würde und mir eine Stunde frei nehme,heißt das noch lange nicht,dass ich unvorsichitg werde."
,,Laaaaangweilig."
Genervt sah ich zu Bellamy hinter mir,aber die Worte blieben mir im Hals stecken,als ich ihn sah. Er stand da nur noch in seiner Unterhose.
,,Mach ein Foto,hält länger."

Genervt und peinlich berührt wandte ich mich wieder ab. Ich versuchte dieses Bild aus meinem Kopf zu bekommen,aber es hatte sich in mein Hirn eingebrannt. Ich musste mich sogar dazu zwingen,nicht noch mal hinzusehen. Er hatte ungelogen den besten Körper, den ich je gesehen habe.
Als nächstes wurde ich doch tatsächlich hochgehoben.
,,Bellamy,nein! Lass mich sofort runter aber nicht im Wasser!"
,,Du Prinzessin hast jetzt zwei Optionen. Entweder du ziehst auch deine Klamotten aus oder nicht und kommst auch mit ins Wasser...."
,,und wenn nicht?"
,,Dann werde ich dich samt Klamotten ins Wasser schmeißen und dich auch tauchen."

Ich wollte zwar nicht,hatte aber keine große Wahl. Also ließ ich mich darauf ein.
Doch leider hatte ich ein zu gutes Bild von Bellamy,denn gerade als ich einen Schritt ins Wasser gehen wollte,packte er mich schon wieder und warf mich über seine Schulter.
,,Verdammt Bellamy!Kann man dir denn gar nicht vertrauen."

Er lachte auch noch. Ich hingegen klammerte mich an ihm fest.
,,Ach komm schon,du bist doch nicht aus Zucker."
Dann warf er mich doch tatsächlich ins kalte Wasser. Ich kam prustend und hustend wieder hervor und sah ihn mit einem bösen Blick an,was ihn nur noch mehr zum Lachen brachte.Das Wasser reichte mir bis zu den Schultern,was gut war,da ja keiner von uns schwimmen konnte.

Ich beschloss mir das zu nutze zu machen,um es ihm heimzuzahlen.
Ich machte einen Schritt zurück und tat so als wäre da eine Absenkung.
Ich blieb etwas unter Wasser bis ich Bellamy neben mir sah. Ich sprang auf ihn zu und drückte ihn unter Wasser. Er fand das aber nicht so lustig wie ich.
,,Verdammt Clarke,ich dachte du wärst ertrunken!"
Oha er schien wirklich wütend.
,,Ach komm schon,das ist doch nur Spaß",äffte ich ihn nach.
,,Okay wir sind quitt,aber mach das nicht noch mal. Wer weiß, was hier wirklich noch so lauert."

Der Neuanfang - The 100 (Bellarke) FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt