Der große Feuerball zerfiel in unendlich viele Teile und Feuerbälle.
Es war ein Spektakel.
Aber kein gutes.
Es war vorbei oder es war der Anfang. Entweder waren alle auf der Ark tot oder sie würden zu uns kommen.
Aber das war nicht das einzig Überraschende.
Ein Geheule brach los und da kamen sie.
Reaper.
Zuerst standen sie und die Grounder sich gegenüber und dann griffen sie an. Ein Chaos brach los.
Plötzlich sah ich, wie eine Gestalt neben mir aus dem Tunnel kam. Ich wollte die Gestalt schon angreifen, weil ich dachte es wäre ein Grounder.
Es war zwar auch einer aber nicht irgendeiner sondern Lincoln.
,,Oh mein Gott."
Ich musste ihn einfach umarmen, was ihn überrachte.
,, Was ist hier los? Wo ist Finn?", fragte ich aufgebracht.
Sein Gesichtsausdruck war undurchdringlich.
,,Wir haben die Reaper hergeholt. Es war Finns Idee. Er wollte sie holen gehen. Ich weiß nicht wo er ist."
Ich versuche mir keine Sorgen zu machen.
Es war gerade etwas zu viel für mich. Die Grounder und die Reaper.
Lincoln drückte mir etwas in die Hand. Eine kleine Phiole.
,,Finn sagte, du würdest das benötigen."
,, Danke."
,, Hast du Oktavia gesehen? " Jetzt konnte ich in seinem Gesicht lesen. Angst.
Ich schüttelte den Kopf und er ging, wahrscheinlich Oktavia suchen.
Ich musste mich um Raven kümmern.
Ich ging zurück, aber nicht ohne vorher noch einen Blick zurückzuwerfen, in der Hoffnung einen bekannten dunklen Haarschopf zu erblicken, dem einem sturrem aufopferungsvollen Jungen gehörte. Vergeblich.
Bellamy
,,Das schaffen wir nie.Lass mich hier. Ich finde schon einen anderen Weg."
,,Auf keinen Fall",widersprach ich.
Ich würde niemals meine Schwester allein in diesem Chaos lassen.
Sie war verletzt. Würde ich sie allein lassen, würde sie das nicht überleben.
Wir versteckten uns nicht weit vom Tor entfernt und das schon eine ganze Weile. Ich wusste nicht mehr, wie wir hier gelandet waren.
Dann kam Lincoln. ,,Oktavia.!"
,,Lincoln."
Sie fielen sich in die Arme und da wusste ich,dass es keinen anderen Menschen gab,dem ich Oktavia mehr anvertrauen würde.
Er besah sich ihre Wunde.
,,Das ist tief. Ich kann dir helfen,aber du musst sofort mitkommen."
Es fiel mir schwer,sie ziehen zu lassen und die Verantwortung für sie abzugeben.
Meine Schwester meine Verantwortung.
,,Geht",gab ich mein okay.
Mir war in meinem Leben noch nichts so schwer gefallen.
,,Lass ihn dir helfen",bat ich Oktavia.
,,Auf keinen Fall. Ich muss das hier zuende führen."
,,Nein,das kannst du nicht."
Ich hatte die Befürchtung, sie wäre zu stur, aber dann ergab sie sich.
Ich umarmte sie noch mal, gab ihr ein Kuss aufs Haar.
,,Ich bin stolz auf dich O."
,, Ich hab dich lieb, großer Bruder."
Ich wischte ihr eine einzelne Träne weg, die sich aus ihrem Augenwinkel gestohlen hatte.
,,Ich dich auch. "
Dann ließ ich sie gehen.
,,Mögen wir uns wieder sehen."
Clarke
Ich spritzte Raven das Mittel und betete,dass es funktionierte.
Miller kam angerannt. ,,Sie reißen das Tor ein."
,,Leute,ich habe es geschafft... glaube ich",tauchte Jaspers Kopf auf.
,,Ich werde jetzt dieses Tor schließen",sagte Miller.
Schock. Nein. Nein.nein.
,,Nein,das geht nicht.Wir haben noch Leute da draußen. Bellamy ist noch nicht zurück."
Ich rannte raus, um Bellamy zu suchen, aber als ich draußen war, dachte ich es sei der Weltuntergang.
Die Grounder hatten es durch das Tor geschafft und meine Leute setzten jetzt die Granaten ein.
,,Kommt soofort alle ins Dropship!"rief ich.
Ich sah all die Leute an mir vorbei rennen und war schockiert über die Brutalität.
Alle waren sie verletzt. Bei vielen war ich mir nicht sicher, ob sie es überleben würden. Aber darum konnte ich mich jetzt nicht kümmern.
Nur knapp zischte ein Beil an mit vorbei.
Ich sah mich um,aber konnte ihn nicht finden. Mein Herz pochte und ich hatte Angst, er würde es nicht schaffen. Ich betete. Er musste es schaffen. Er musste!
Irgendwer aus dem Dropship rief mich, aber ich achtete nicht darauf, denn ich hatte ihn entdeckt.
,,Bellamy,renn!",schrie ich ihm zu.
Er hätte es geschafft. Fast hätte er es geschafft,aber ein Grounder griff ihn an und er hatte keine Chance. Ich wollte zu ihm. Ihm helfen,aber ich wurde weggezehrt ins Dropship.
,,Komm schon Clarke,du kannst nicht alle retten!"
Vielleicht nicht,aber ich musste Bellamy retten.
Dann sah ich, wie Finn wie aus dem nichts auftauchte und Bellamy zu Hilfe kam.
Dennoch war der Grounder immer noch stärker.
Ich konnte nichts tun und die Armee kam immer näher.
Die anderen musste ich auch retten.
Ich erhaschte einen letzten Blick auf Bellamy.
Wir hielten Blickkontakt. Es war anders als sonst. Es war als würde die Welt stehen bleiben und als würde es nur uns beide geben. Dieser Zustand schien ewig anzuhalten.
,,Es tut mir leid",flüsterte ich, in dem Wissen, dass er mich nicht hören konnte, aber in der Hoffnung, dass er es in meinen Augen lesen konnte.
Ich rannte rein und mechanisch ergriff ich den Hebel und mit Tränen in den Augen schloss ich die Tür.
Doch das war es nicht.
Kurz bevor die Tür zu war, kam Anja heringestürmt.
Alle Waffen richteten sich auf sie,während man über uns die Grounder hören konnte.
,,Jasper jetzt!",befahl ich.
Er legte an seiner Fernbedinung einen Schalter um,aber nichts geschah.
Bitte nicht.
,,Anja du kannst nicht gewinnen", versuchte ich sie davon abzuhalten, eine Dummheit zu begehen.
Doch sie war eine Kämpferin.
Sie versuchte uns mit ihrem Schwert anzugreifen. Miller entwaffnete sie und riss sie zu Boden,schlug aber immer weiter auf sie ein,die anderen wollten sie töten.
Ich hielt ihn ab.
,,Sie verdient es zu sterben!",rechtfertigte er sich.
,,Nein.Wir sind keine Grounder!"schrie ich in die Meute.
Sie beruhigten sich zum Glück. Wir konnten nun wirklich keinen Kampf hier drin gebrauchen.
Die Raketen zündeten plötzlich.
Die Schreie der Grounder, die gleichzeitig mit den Raketen einsetzten, waren qualvoll und taten mir in der Seele weh.
Erst bei Sonnenaufgang machten wir das Tor wieder auf.
Es war erschreckend. Verkohlt.Unser Zuhause war zerstört.
Überall lagen verkohlte Leichen.
An der Stelle,wo ich Bellamy und Finn das letzte mal gesehen habe, lagen zwei Leichen.
Ich musste weinen.
Auf der Erde habe ich noch kein einziges mal weinen müssen,nicht so, aber bei dem Gedanken, ich hätte sie verloren. Ich hätte Bellamy verloren, zerbrach etwas in mir.
Bellamy...mein Bellamy..
Erst jetzt,wo er nicht mehr da war,erkannte ich, was er mir bedeutet hat.
Ich liebte ihn.
Und ohne ihn,wusste ich nicht mehr,was oder wer ich war. Ohne ihn konnte ich das hier nicht mehr.
Ich wollte sterben.
Plötzlich landete eine rote Rauchbombe vor meinen Füßen.
Bevor ich überhaupt realisieren konnte,was hier geschah,folgten weitere und ich wurde so schläfrig.
,,Mountainmen",hörte ich Anja angstvoll sagen.
Das letzte was ich sah, war eine Person mit Gasmaske und wie ein Soldat verkleidet mit einem Gewehr auf mich zukam.
Denkt aber nicht, das wäre jetzt etwa das Ende. Wie versprochen wird das letzte Kapitel morgen Abend erscheinen. Bis dahin muss ich es noch etwas überarbeiten und mir überlegen, ob ich den Schluss nicht doch noch ändere.
Soviel sei aber schon mal gesagt, es wird ein reines Bellarke Kapitel. Außerdem habe ich schon vor Monaten ein richtig gutes Bellarke Video auf YouTube gefunden, dass ich mir extra für das Ende aufgehoben habe.
Bis morgen :)
LG
,,Schon komisch, wie sich Dinge entwickeln können. Am Anfang haben wir uns noch gehasst und hätten uns im Ernstfall gegenseitig umgebracht. Jetzt sind wir Freunde geworden.Wir sind ein Team. Ich hätte damals keine Träne wegen dir vergossen,aber jetzt kann ich allein den Gedanken dich zu verlieren nicht ertragen."
DU LIEST GERADE
Der Neuanfang - The 100 (Bellarke) FF
FanfictionVor 97 Jahren hat eine nukleare Katastrophe alles Leben auf der Erde vernichtet und den Planeten strahlend verseucht hinterlassen. Drei Generation lang hat die Ark die letzten Menschen am Leben erhalten. Aber jetzt stirbt die Ark und 100 Jugendlich...
