,,Grounder!",schrie Jasper und dann brach die Panik aus.
Alle rannten zurück zum Camp. Ich sah alles nur noch wie durch Nebel.
Ich merkte nur noch, wie Bellamy mich hinter sich her zog.
Es kamen weitere Pfeile und andere Sachen auf unsere Gruppe zugeflogen, die sich in alle Richtungen zerstreute. Ich konnte nicht sehen, ob noch weitere getroffen wurden, allerdings spürte ich, dass ich selbst getroffen wurde.
Ein Pfeil steckte in meinem Oberschenkel und ich landete auf dem Boden.
,, Clarke! " Bellamy kam zu mir und hob mich einfach hoch als wiegte ich nicht mehr als Luft.
Er hechtete mit mir auf den Armen hinter den nächst besten Baum, legte mich vorsichtig ab und untersuchte die Wunde.
,,Ich glaube ich kann den Pfeil einfach herausziehen."
Er wartete auf meine Zustimmung, die ich ihm mit einem Kopfnicken gab.
Der Schmerz war grausam, aber ich hielt es aus.
,, Wir müssen hier weg." Ich versuchte aufzustehen, wobei mir Bellamy helfen musste.
,, Geht es?", fragte er besorgt und ich bejahte.
Wir beeilten uns zurück zum Camp zu gelangen und zum Glück kamen keine weiteren Waffen auf uns zugeflogen.
Angekommen waren schon alle Schützen in Position, Bellamy ging zu ihnen. ich folgte ihm und suchte nach Groundern aber da war niemand.
,,Wo sind sie? Warum greifen sie nicht an?" Seine Miene spiegelte meine Verwirrung wider.
Da wurde es mir klar.
,,Weil wir genau das machen,was sie wollten."
,,Was meinst du damit?"
,,Lincoln sagte, die Späher seien als erstes hier",erinnerte ich mich.
,, Sie sollen uns sicher davon abhalten wegzulaufen bis die echte Armee hier ist."
Die Frage war, war es schon zu spät für uns?
,,Wenn es nur Späher sind,können wir uns rauskämpfen. Die sind bestimmt in der Unterzahl",sprach Oktavia.
,,Diese Späher sind auch Grounder, das heißt, das sie kämpfen können, das haben sie ja schon unter Beweis gestellt",widersprach Bellamy.
,, Der Versuch sie zus besiegen, würde uns nicht nur Tote auf unserer Seite bescheren, sondern uns wertvolle Zeit kosten, wodurch uns die Grounder eingeholt haben, eh wir überhaupt den Wald hinter uns gelassen haben."
Ich musste mich fragen, ob er so argumentierte, weil er von Anfang an das Camp nicht aufgeben wollte. Dann tauchte Finn auf.
,,Ich sehe das wie Oktavia. Vermutlich ist nur ein Späher da draußen."
,,Aber einer der verdammt gut zielen kann." Jasper hatte Angst und wollte bestimmt nicht mehr da raus und da war er sicherlich nicht der einzige. Wenn ich ehrlich war, wollte ich das auch nicht.
Dann wandte Oktavia sich an mich. ,,Wir können es noch schaffen."
Ich wusste nicht,was zu tun war und Bellamy machte es nicht besser.
,,Es liegt an dir,Prinzessin. Was machen wir? Weglaufen und da draußen erwischt werden oder bleiben und kämpfen."
Ich wusste, was er sich von mir erhoffte. Ob das meine Entscheidung beeinflusste, weil ich ihn nicht noch mal enttäuschen wollte?
Einen hatten wir schon verloren und es würden so oder so noch weitere folgen.
Beide Optionen bieteten Chancen für uns aber auch Risiken. Die Frage war, auf welchem Weg, würden wir die wenigsten unsere Leute verlieren.
Ich hatte meine Wahl getroffen und auch Finn konnte mich nicht umstimmen.
,,Clark, Lincoln sagte,wenn wir noch hier sind,wenn Tristan kommt.."
,,Er sagte die Späher. Mehr als einer. Er sagte, wir müssen weg sein,bevor sie hier sind. Finn,sie sind schon da. Außerdem haben wir mit dem Wall und dem Mienen Feld bessere Chancen als draußen auf freiem Feld. Ich glaube der beste Weg ist der, dass, sollten wir morgen noch leben, uns dann auf den Weg machen, uns Verbündete zu suchen, aber jetzt würde das nur zu noch mehr Todesfällen führen."
Dann drehte ich mich zu Bellamy um.
,,Wie es aussieht,kriegst du deinen Kampf."
Bellamy rief alle auf ihre Posten.
Wir waren im Dropship und besprachen unsere Lage.
,,Also wie gehen wir vor?",wollte ich wissen.
,,Wir haben 25 Gewehre mit jeweils 20 Schuss,also ungefähr 500 Kugeln Monition. Als ihr weg wart,ahben wir aufgerüstet. Dank Raven ist die Schlucht vermient",erzählte Bellamy.
,,Teilweise vermient",korriegierte sie. ,,Dank Murphey."
,,Trotzdem es ist der Hauptzugang. Wenn sie kommen,erfahren wir es. Raven hat auch Granaten gebaut."
Ich besah sie mir an.
,,Das sind nicht viele.", erkannte ich.
,,Wir setzen sie gezielt ein",sprach er weiter.
,,Falls sie es durchs Haupttor schaffen,drängen wir sie mit Gewehren und Granaten zurück."
,,Und dann?",fragte ich. ,, Wir können ihnen nicht ewig standhalten. "
,,Dann schließen wir die Türen und beten",sagte Raven.
,,Und beten was?Dass das Schiff ihnen standhält? Denn das wird es nicht."
Ich hatte schon so eine Vorstellung von der Größe der Armee, mit der wir uns würden herumschlagen müssen.
Bellamy aber wollte nicht an so was denken.
,,Dann dürfen sie es halt nicht durchs Tor schaffen. Wir leisten Widerstand bis sie umkehren."
Mir kam eine Idee.
Es war riskant und waghalsig und vermutlich verrückt, aber es war unsere einzige Chance.
,,Raven,du sagtest es wäre noch Treibstoff in den Raketten. Genug um hundert Bomben zu bauen."
,,Ich habe auch gesagt,wir haben kein Schießpulver mehr."
,,Ich will auch keine Bombe bauen. Ich will abheben."
Sie sahen mich verwirrt an. Sie schienen nicht zu verstehen worauf ich hinaus wollte, alle bis auf Bellamy.
,,Wir locken sie schön nah ran und zünden die Raketten. Es entsteht ein Feuergürtel, wodurch wir alle mit einem Mal los wären. Find ich gut."
Finn allerdings war skeptisch wie üblich. ,,Wird das funktionieren?"
,,Ja, wenn ihr mir genug Zeit verschafft." Raven war sofort Feuer und Flamme für meine Idee.
,,Wenn es jemand schafft,dann Raven",bekräftigte ich.
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Der Neuanfang - The 100 (Bellarke) FF
FanfictionVor 97 Jahren hat eine nukleare Katastrophe alles Leben auf der Erde vernichtet und den Planeten strahlend verseucht hinterlassen. Drei Generation lang hat die Ark die letzten Menschen am Leben erhalten. Aber jetzt stirbt die Ark und 100 Jugendlich...
