„Mhhh“, brumme ich als am nächsten Morgen der Wecker ertönt. Ich spüre eine Bewegung neben mir. Oh nein Amy. Schnell schalte ich das Teil aus und bin sofort hellwach.
Einmal strecke ich mich ausgiebig, ehe ich langsam aus dem Bett steige und im Bad, um zu duschen verschwinde.
Als ich wieder hinaus trete, schläft Amy nach wie vor. Ich schaue auf die Uhr. Halb sieben. Hm, heute schläft sie mal ungewohnt lang. Normalerweise tanzt sie mir schon ab spätestens halb sechs auf der Nase rum. Aber vielleicht war gestern auch einfach zu viel für sie. Sie hatte gestern eh nicht den besten Tag gehabt.
Es klopft an der Tür und Liam steckt sein Kopf hinein. „Pssst“, zische ich und lege mir den Zeigefinger auf den Mund, ehe ich nur in einer Boxershort gekleidet mich aus dem Zimmer schleiche. „Sie schläft noch? Was ist denn da los?“, fragt auch er verwundert.
„Ungewohnt was?“, frage ich grinsend und Liam nickt. „Ich wollt nur sagen, dass ich Frühstück zubereitet habe“, sagt er. „Oh. Ähm ja, ich werde gleich da sein. Ich denke ich muss sie jetzt wecken, schließlich müssen wir in einer Stunde an der Arbeit sein“, sage ich mit einem Blick auf mein Handy. „Na viel Glück“, sagt Liam seufzend.
„Ja das wird nicht einfach“, sage ich und atme schwer aus. „Dann wollen wir mal“, murmele ich vor mich hin als ich das Zimmer wieder betrete…
Zwanzig Minuten und ein paar hysterischer Weinkrämpfe später sitzen wir alle in der Küche. „Amy“, sage ich und nehme ihr den Löffel aus der Hand, bevor ich den Brei wieder im Gesicht habe.
„Nicht so ein rum Geschmiere klar?“, frage ich und gebe ihr den Löffel, nachdem sich die kleinen Hände bereits danach ausstrecken wieder zurück.
„Liam reichst du mir mal den Löffel?“, fragt Harry, was von Liam nur mit einem finsteren Blick quittiert wird.
„Oh ja richtig. Sorry“, grinst der Lockenkopf. „Zayn würdest du?“, fragt er dann an ihn weiter und kriegt von Zayn den Löffel für den Kaffee gereicht.
„Egal wie lange wir uns schon kennen, ich werde nie darauf klar kommen, dass du deinen Kaffee mit ner Gabel umrührst“, lacht Harry.
„Deine gute Laune in letzter Zeit am Frühstückstisch ist echt beängstigend“, sagt nun Louis, während er an seinem Kaffee nippt.
„Ist dir das auch aufgefallen? Unmöglich nicht?“, wirft nun Zayn ein. „Ey gestern war die Laune nicht so gut“, entgegnet Harry.
„Ja weil Celine angerufen hat“, grinse ich und beiße in meinen Toast. „Ja aber seine dummen Sprüche danach und seine dämlich Art alles zu kommentieren spricht ja wohl wieder mal für sich“, entgegnet Louis und bekommt von Liam und Zayn durch das Nicken eine Bestätigung.
„Ich kann auch wieder fiese Laune am Tisch haben, wenn es euch lieber ist“, sagt Harry nun frech grinsend.
„Oh bitte nicht. Das ist ja noch schlimmer“, sagt Louis entsetzt. „Na also“, lächelt Harry zufrieden vor sich hin.
Kurz darauf befinden wir uns auf dem Weg zu Modest und Co. Während wir das große Studio betreten, ist unsere Band wieder mal bereits anwesend.
Josh macht grade irgendeinen Akrobatikmist, in anderen Worten, Saltos, Handstände, usw. Josh eben, während die anderen ihre Instrumente einstimmen.
„Hiii. Amy schau mal wen ich heute dabei habe“, lächelt Lou die kleine an, während sie ihre eigene Tochter, Lux auf den Armen hält.
„Baby“, sagt Lux und deutet auf Amy. Amy die plötzlich ganz schüchtern wird, dreht sich herum, klammert sich an mir fest und vergräbt ihr Gesicht in meiner Schulter.
„Na was ist denn nun los? Bist doch sonst nicht so“, lache ich und streichle ihr über den Rücken. „Magst du dann mit Amy spielen hm Lux?“, fragt Lou und Lux nickt. „Baby pielen“, lacht sie. „Na so Baby ist sie jetzt nun auch nicht mehr“, lacht Lou.
„Erst spielt Lux aber mit mir oder meine Prinzessin?“, fragt Harry grinsend und Lux streckt sogleich ihre Arme nach ihm aus.
Während Harry mit Lux beschäftigt ist, ziehe ich Amy ihre Wintersachen aus.
„Jungs? Seid ihr so weit?“, fragt Paul. „Jap“, sagt Louis gut gelaunt, während die anderen nur nicken. Harry setzt Lux bei der Mutter ab und ich überreiche ihr Amy.
„Amy. Daddy muss jetzt arbeiten. Bist du brav und spielst mit Lux?“, frage ich und Amy nickt. „Schau mal Amy, wir haben ganz viel Spielzeug“, sagt Lou und holt Lux ihren Trolli hervor, wo sie tatsächlich ein Haufen Teddybären, Puppen und noch mehr rausholt.
„Oh hier Flocke“, sage ich und gebe Amy ihren Eisbären, der fast so groß wie sie selbst ist in die Hand, den sie gleich an sich drückt.
„Nucki“, jammert sie. „Amy du brauchst den Schnuller nicht“, sage ich seufzend. „Gib ihn ihr doch einfach, ehe sie zu weinen anfängt und Richard und so wieder mal Theater machen“, sagt Zayn. „Hast auch wieder recht“, sage ich und stecke ihr den Schnuller in den Mund.
„Bis später mein Schatz und sei bitte brav“, sage ich und gebe ihr ein Kuss auf die Stirn.
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Plötzlich Vater
FanfictionNiall schaut nicht schlecht als plötzlich eine ältere Frau samt Kleinkind vor ihm steht und behauptet, dass das Mädchen neben ihr seine Tochter sei. Zurück gelassen mit Kind und einem Brief der Mutter fühlt sich der Ire völlig überfordert. Doch wie...
