Teil 2

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Am nächsten Tag gingen wir in die Winkelgasse, zu Madam Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten, um unsere Schuluniformen zu besorgen. Meine Eltern wollten schon mal die Bücher und sonstige Utensilien kaufen, damit wir danach zu Ollivanders und der Magischen Menagerie gehen konnten, da James und ich noch eine Eule brauchten, zusammen natürlich. James wollte selbst kein Haustier, da er sich nicht gut mit Tieren verstand. Ich war im Gegensatz zu ihm ein Tierflüsterer.

Und jetzt standen wir bei Madam Malkins und mussten warten,weil vor uns noch ein Mädchen, das mir wohl bekannt war und ein unbekannter Junge, die ihre Umhänge brauchten, waren. Ich ging auf das Mädchen zu und sie quietschte:"Rubin." „Richtig geraten Tonks, lila steht dir." Sie wollte mich umarmen, wurde aber durch das magische Maßband davon abgehalten.

„Ich freu mich schon so", meinte sie als ich endlich dran war. „Ja, ich hoffe das wir ins gleiche Haus kommen und wenn nicht treffen wir uns so oft wie möglich." Ich lächelte sie an. „In welches Haus wollte ihr denn", fragte eine Stimme neben mir, ich drehte meinen Kopf und schaute in die blauen Augen, des blonden unbekannten Jungen. „In jedes, außer nach Slytherin", meinten Ich, Tonks und James synchron. „Und du", fragte ich, ausnahmsweise nett. „Am liebsten nach Gryffindor oder Ravenclaw." „Wie heißt du eigentlich? Also ich bin Rubin, das ist mein Zwillingsbruder James und das ist Nymphadora, aber nenn sie lieber Tonks",erklärte ich. Er nickte und sagte dann: „Ich bin Remus, Remus Lupin." Er war fertig und verabschiedete sich von uns. Als wir, James und ich, auch noch fertig waren, gingen wir mit Dora unsere Zauberstäbe kaufen. „Ich bin so aufgeregt", meinte sie, als wir endlich bei Ollivanders standen und sie einen Zauberstab in den Händen hielt und das wurde dann auch ihrer. Bei mir und James dauerte es länger, am Ende war meiner aus Eberesche mit Phönixfedern als Kern und James's auch aus Eberesche, aber mit Drachenherzfaser.

Danach gingen wir eine Eule kaufen. Ich und James hatten uns schnell auf eine Eule geeinigt, doch strich während der ganzen Zeit eine dunkelbraune Katze um meine Beine. Ich beugte mich zu ihr runter und kraulte sie. „Die ist unglaublich süß." Der Verkäufer schaute rüber zu uns. „Normalerweise versteckt sie sich immer, keiner will sie deswegen." Ich streichelte nochmal ihr weiches Fell. „Kann ich sie haben", ich schaute flehend zu meinen Eltern,"sonst muss sie für immer in diesem Laden bleiben." Ich musste nicht mehr sagen, denn kurz darauf verließ ich den Laden mit der Katze auf dem Arm.

" Ich musste nicht mehr sagen, denn kurz darauf verließ ich den Laden mit der Katze auf dem Arm

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Und dann war es so weit, ich stand am ersten September am Gleis 9 ¾. Mum hatte mich und James gerade fast mit ihrer Umarmung erdrückt. Jetzt waren ich, er und Tonks auf der Suche nach Sirius, als wir ihn auch endlich gefunden hatten, stiegen wir in den Zug ein. Fast am Ende des Zuges war noch ein Abteil frei, darin saß nur ein blonder Junge.. „Hey Remus", meinte ich als ich mich gegenüber von ihm auf den Sitz fallen lies. Er lächelte mich an. „Tonks und James kennst du ja schon und der da, ist Sirius." „Nett mich mit „Der da" vorzustellen, ich bin Sirius Black." Er setzte sich neben mich und James und Tonks setzten sich uns gegenüber. Ich packte das Buch meiner Großmutter aus und las weiter, ich war fast schon auf der letzten Seite...

>>Die meisten Zauber können dem Blutwolf nichts anhaben, besonders Schockzauber.

Prägung: Der Blutwolf prägt sich einmal in seinem Leben auf eine Person und bleibt dann auch für immer. Wenn der Blutwolf sich geprägt hat, merkt er es, da sich eine Leere in seinem inneren ausfüllt.

Das Gen: Es wird von der Mutter an die Tochter vererbt, es kann aber auch Generationen überspringen.<<

Ich kam auf der letzten Seite an, dort hatte meine Großmutter selbst etwas rein geschrieben:

„Meine Liebe Rubin,

du wirst dich gefragt haben, wieso ich dir dieses Buch vermacht habe. Es ist so, alles was in diesem Buch steht geht zurück auf unsere Familie und eine weitere Zauberfamilie, die vor einer Weile schon ausgestorben ist. Nur noch wir sind übrig und wir sind die Genträger, wir haben das Gen in uns. Dieses Buch wurde schon seit Generationen weitergegeben. Ich wusste, dass ich es dir nicht mehr persönlich geben kann, deswegen habe ich dir ein paar wichtige Hinweise hinterlassen, sie sind unter der losen Diele in deinem Zimmer. Ich hoffe, du wirst das alles verstehen.

In liebe deine Großmutter."

Ich starrte die Seite eine Weile an, bis ich das Buch zuklappte, aufstand und das Abteil verließ. 

>>Wieso ich, was hat das zu bedeuten, wieso hat sie mir nicht früher etwas erzählt.<< Ich rannte zum Klo, Cleopatra war erschrocken Schoß aufgesprungen und hatte mich angemaunzt. Mir war klar, dass die anderen mir folgen würden, aber ich musste jetzt erst mal nachdenken.

„Rubin?" kam es von Tonks die mittlerweile vor der Tür stand. Ich antwortete nicht, ich wollte nur kurz alleine bleiben und nachdenken. Nach einer Weile ging sie wieder weg und ich bliebe alleine, ich hatte also noch etwa ein ¾ Jahr um mich darauf vorzubereiten ein Wolf zu werden. Schöne Aussichten.

Ich hatte mich nach fünf Minuten einigermaßen beruhigt und trat dann raus aus der Toilette, vor der die drei noch warteten. „Rubin, was hattest du plötzlich?" fragte James besorgt und kam auf mich zu. „Mir war nicht gut, mir war übel und dann schwindelig, ich glaube ich bin einfach nur aufgeregt." Tonks und James schienen es mir ganz und gar abzukaufen, aber in Remus Augen lag etwas, das mir sagte, dass er ganz genau wusste das etwas mit mir nicht stimmt. Wir gingen zurück in unser Abteil und kauften uns Essen von der Süßigkeitenhexe. Die Rest der Fahrt redeten wir über alles mögliche.

Als der Zug anhielt und wir ausstiegen, sah ich einen Mann, schon fast ein Riese, der alle Erstklässler zu sich rief. Ich ging, zusammen mit meinen Freunden, zu dem Riesen und kurz darauf saßen wir in Booten, nur saß ich nicht bei meinen Freunden, sondern bei einem rothaarigen, sehr netten Mädchen, namens Lily, einem Jungen mit schwarzen, fettigen Haaren, namens Severus und einem kleinen, pummeligen und noch dazu schüchternen Jungen, dessen Namen ich nicht wusste.

Als wir endlich auf der anderen Seite ankamen verabschiedete ich mich von Lily und stellte mich wieder zu meinen Freunden. Am Hauptportal wurden wir von einer älteren Frau mit einem strengen Dutt begrüßt, sie erklärte uns noch ein paar Dinge und führte uns dann in die große Halle.

Über den Tischen schwebten hunderte Kerzen, als wir vorne waren wurden unsere Namen aufgerufen und wir mussten dann so einen komischen Hut aufsetzen.

Nach einer halben Stunde saßen ich, James, Remus, Sirius, Tonks und Lily am Gryffindor Tisch.

Ich, Sirius und James wurden schon ganz hibbelig, weil wir endlich etwas zu Essen wollten. Wenn es um Essen ging, dann konnte man mit uns nicht scherzen.

Und dann endlich, nach einer ewig langen Rede von Dumbledore, konnten wir essen.

Wir stopften eigentlich alles in uns rein, die Hälfte der Gryffindors schloss glaube ich Wetten auf uns ab, wer als erstes aufgeben würde und wer als letzter noch essen würde.

Wir aßen einfach weiter, beim Nachtisch hörte James irgendwann auf, also waren nur noch ich und Sirius übrig. Ich sah Sirius schon an, wie er langsam schlapp machte.

Und dann nach weiteren zehn Minuten gab er auf, ich grinste selbstzufrieden und die meisten um mich herum begannen zu murren, da sie auf Sirius gewettet hatten.

Danach wurden wir von den Vertrauensschülern in die Schlafsäle gebracht. Ich teilte meinen mit Lily, Tonks und einem Mädchen Namens Laetitia, aber alle nannten sie nur Tia.


Der Blutwolf (Rumtreiber Ff)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt