Rubin PoV:
>>Der Blutwolf ist eine eigene Art des Animagus. Er ernährt sich wie ein normaler Mensch, doch in seiner Wolfsgestalt, trinkt er Tierblut. Die Größe und Fellfarbe eines Blutwolfes hängt von der Person ab. Beispielsweise, eine kleine Person mit blonden Haaren, ist ein kleiner Wolf mit blondem Fell. Die Augen jedoch sind gelb oder rot, je nach Zeit in der er kein Blut mehr hatte. Der Blutwolf kann sich, wie der Animagus auch, verwandeln wann er will. Sie werden aber auch oft von ihren Gefühlen dazu verleitet. Bei Neumond verwandelt sie sich in einen doppelt so großen und starken Wolf, wie gewöhnlich, jedoch erst ab dem zwölften Lebensjahr. Bei dieser Verwandlung, will der Blutwolf sowohl Tier-, als auch Menschenblut trinken. Jedoch kann dieses Verlangen auf Tierblut reduziert werden, durch einen Blutwolftrank. Durch die Verwandlung wird der Blutwolf geschwächt, deswegen sollte er einen Stärkungstrank einnehmen...<<
Ich saß auf der großen Weide in unserem Garten und las gerade das Buch, welches mir meine Großmutter vermacht hatte, ich wusste noch nicht warum sie es getan hatte, aber ich wusste, dass es einen Sinn hatte. Ich wollte gerade weiter lesen, als die Stimme meines Zwillingsbruders durch den Garten schallte:" Rubin, die Blacks kommen gleich, kommst du?" Ich sprang leichtfüßig vom Baum und lief dann auf ihn zu. Ich wollte mich eigentlich nicht beeilen, denn ich hatte keinen Grund dazu. Ich müsste ja nur Schuhe und ein Kleid anziehen und dann meine Haare, bürsten, also wieso der Stress?
Schließlich hatte ich es dann doch noch geschafft, zum Haus zu kommen und dort damit zu beginnen, die große, breite Treppe zu erklimmen, neben der unser Familien Stammbaum gezeichnet war, jedes Jahr veränderte sich das Alter und manchmal kam auch ein Todesdatum hinzu. Bei meiner Großmutter stand jetzt:
Clarissa Phönix,* 25.03.1880 + 23.07.1970 und dann noch 89 Jahre, darunter stand etwas, das mir noch nie aufgefallen war: Blutwolf. Seltsam, ging es in meinem Buch nicht auch darum? Ich ging weiter und kam fast ganz oben an:
Rubin Potter, * 27.03.1960 und dann 11 Jahre, darunter war eine leere Zeile und dann kam mein Bruder, bei dem das gleiche stand, nur bei ihm war da keine leere Zeile mehr.
Ich zuckte einfach nur mit den Schultern und ging weiter. In meinem Zimmer, mit der schweren Eichentür, betrat ich meinen Schrank. Ich holte mir Jeans und eine Bluse und dazu noch Ballerinas, zog beides an und bürstete dann noch meine schwarzen Haare, die in der Sonne weinrot schimmerten und mir jetzt in Wellen über die Schultern fielen. Ich war gerade fertig, als ich unten auch schon das ploppen hörte. Die Blacks waren da, ich mochte zwar Regulus und Sirius, aber ihre Eltern waren furchtbar. Ihre Mutter, Walburga, die immer egal um was es ging zu streng war und dann ihr Vater, Orion, der viel zu schnell wütend wurde. Meine Eltern waren da ganz anders, Mum war zu jedem eigentlich immer nett und kümmerte sich um alle und Dad, war auch nett und lustig, er konnte aber auch streng sein, aber einfach in so einem normalen Maß.
Auf jeden Fall ging ich möglichst langsam die Treppe runter, damit ich nicht eine Sekunde länger als nötig mit ihnen verbringen müsste.
Als ich das Wohnzimmer betrat, standen dort meine Eltern die sich mit den Blacks unterhielten und etwas abseits Sirius, Regulus und mein Bruder. Ich ging zu den drei und natürlich war ihr Thema Quidditch. Ich war auch sehr interessiert an Quidditch, aber langsam hatte ich genug von dem Thema. Also stand ich da nur, bis die Stimme meiner Mutter ertönte: „Kinder, wollt ihr nicht raus gehen, das Wetter ist doch so schön."
Wir nickten alle begeistert und machten uns dann auf den Weg nach draußen. Ich stand als erste draußen und ich machte mich auch gleich auf den Weg zur Weide, ich war dort einfach am liebsten. Schnell hatte ich mich an den Kerben in der Rinde und den Ästen nach oben gezogen und saß nun oben, an einem kleinen Fleck, vor dem die Blätter sich lichteten und man einen Blick über unser Haus hatt. „Wollt ihr nicht auch hoch kommen?" fragte ich die Jungs, die noch unter dem Baum standen. „Und wie sollen wir hoch kommen?" fragte Regulus oder auch Mr. Arrogant genannt. „Vielleicht in dem ihr klettert." Sirius und James begannen sofort mit dem Aufstieg, während Reg kurz zögerte, aber dann folgte. Wir saßen da oben und schauten einfach nur nach vorne. „In welches Haus wollt ihr ihn Hogwarts?"
Regulus und Sirius schauten sich kurz an, von James wusste ich, dass er nach Gryffindor wollte, so wie unser Großvater und ich genauso, aber ich wegen unserer Großmutter, ich hatte einfach so viel von ihr. Die Augen, die schwarzen welligen Haare und dann noch diese gewisse Art, wie die meisten Leute mir sagten. „Ich will nach Slytherin." meinte Regulus selbstsicher, Sirius schaute mich an, direkt in meine gelben Augen, was von einer seltenen Genmutation stammte und ich schaute ihm in seine grauen Augen, in denen ein Sturm zu wüten schien.
„Ich will nach Gryffindor." meinte er schließlich. Wir saßen noch eine Weile oben, bis ich mich langweilte und runter sprang. „Angeberin." rief Regulus von oben. „Nur weil du es nicht kannst." rief ich zurück, worauf er sich überlegte vom Baum zu springen, es aber nicht tat. Als die drei auch endlich vom Baum runter waren, machten wir uns auf den Weg in den Wald, unser Lieblingsort.
Als es schon dämmerte kamen wir wieder raus, Sirius und James voll mit Nadeln, Regulus voll mit Schlamm, da er ausgerutscht war und ich, bis auf den Grasfleck am Knie und ein paar Blättern in den Haaren, komplett sauber. Als wir in das Esszimmers unseres Hauses kamen schauten uns unsere Eltern komplett entgeistert. Mich weniger, da Grasflecken bei mir Alltag waren und solange meine Kleidung nicht schmutzig waren, war alles in Ordnung. Am schlimmsten sah es für Regulus aus, denn es war in Ordnung, wenn sich Hunde im Schlamm wälzten, aber nicht für zehnjährige Jungen, die zu angesehenen Zauberfamilien gehörten. Orions Kopf war hochrot angelaufen und Walburga schien sich zu schämen.
Meine Eltern hingegen sahen nur ein bisschen enttäuscht aus und sonst mehr belustigt. Keine fünf Minuten später waren die Blacks auch schon weg und James in der Dusche. Ich saß währenddessen in der Küche und spielte mit unserer Katze. Plötzlich landeten zwei Eulen neben mir, jede hatte einen Brief im Schnabel und darauf war das Siegel von Hogwarts. Ich nahm ihnen schnell die Briefe ab und schrie dann durchs ganze Haus:"James, unsere Briefe sind da." Mir war klar, dass er in wenigen Sekunde die Treppe runter stürmen würde. Meinen Brief hatte ich schon längst auf gerissen und angefangen ihn zu lesen:
HOGWARTS-SCHULE FÜR HEXEREI UND ZAUBEREI
Schulleiter: Albus Dumbledore
(Orden der Merlin, Erster Klasse, Großz., Hexenmst., Ganz hohes Tier, Internationale Vereinig. d. Zauberer)
Sehr geerte Miss Potter,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sie auf der Hogwarts- Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind. Beigelegt finden sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände.
Das Schuljahr beginnt am 1. September. Wir erwarten ihre Eule spätestens am 31. Juli.
Mit freundlichen Grüßen
Minerva McGonagall
Stellvertretender Schulleiterin
Die Bücherliste überflog ich nur, bis zum letzten Absatz:
Es ist den Schülern freigestellt, eine Eule ODER eine Katze ODER eine Kröte mitzubringen.
DIE ELTERN SEIEN DARAN ERINNERT; DASS ERSTKLÄSSLER KEINEN EIGENEN BESEN MITBRINGEN DÜRFEN.
Ich freute mich jetzt schon auf Hogwarts.
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Der Blutwolf (Rumtreiber Ff)
FanfictionDer Blutwolf, er ist eine eigene Art der Animagi... Das gilt auch für Rubin, sie ist ein Blutwolf und eine Hexe. Rubin Potter ein elfjähriges Mädchen aus England, welches zu ihrem ersten Jahr nach Hogwarts geht und anfängt dort alles nach und nach...
