Sorry, dass es eine Weile gedauert hat, aber jetzt werden, denke ich regelmäßiger Kapitel kommen, da ich bald einen größeren Zeitsprung machen werde, nach dem ich dann auch viel mehr Ideen habe, aber ich hoffe, dass euch die Kapitel bis dahin auch gefalle. :)
Mögen die Sterne über euch wachen.
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Zwei Tage später begannen die Ferien, ich hatte noch nicht wieder mit Sirius geredet, sondern viel lieber mehr Zeit mir meinen Freundinnen und Will verbracht. Im Zug saß ich jedoch wieder bei den Rumtreibern, was nicht ganz problemlos war...
„Nein du brauchst dich nicht in mein Leben einmische", ich und Sirius hatten kaum zwei Sekunden gesessen, da waren wir schon wieder aufgesprungen und hatten uns gestritten.
„Ich will nur nicht, dass du irgendwelche Entscheidungen triffst die du bereuen könntest."
„Und nochmal: Ich bin 13 und keine Schlampe so wie deine „Freundinnen", also keine Angst!"
„Ich meine doch nur, wenn in Zukunft etwas passieren könnte, dann könnte das auch..."
„Das Quidditchteam beeinflussen, keine Sorge ich passe auf. Du bist nicht mal im Team."
Remus und James saßen gelassen da und spielten Karten. „Ich mache mir trotzdem Sorgen und er ist älter als du, er könnte dich ausnutzen oder so."
Ich kochte langsam vor Wut. „Nicht mal James machte sich solche Sorgen um mich und er ist mein Bruder." Unsere Blicke richteten sich zu James der nur so da saß. „Also ich finde es nicht besonders schlimm. Wie schon gesagt, sie kann sich selbst verteidigen, solange sie noch keine ernsthaften Aussichten auf eine Beziehung hat ist alle in Ordnung, dann erst fange ich mir an Sorgen zu machen."
Ich nickte und setzte mich. „Gut, wenn ihr alle gegen mich seid." Er machte eine total mädchenhafte Geste und ging dann. „Wer glaubt noch er geht sich bei Lily ausheulen", fragte Remus. Ich und James hoben die Hand und sie wendeten sich wieder ihrem Spiel zu. Ich packte ein Buch aus und las.
Am Gleis 9 ¾ kam Lily zu mir. „Was hast du denn Sirius angetan", lachte sie, „Der war ja vollkommen außer sich." Ich begann zu lachen und verabschiedete mich dann von ihnen. Ich berichtete es noch Remus und ging dann zu meiner Familie, die Blacks standen bei meinen Eltern. Sirius, Regulus und James etwa einen Meter von ihnen entfernt. Ich stellte mich zu ihnen und verschränkte die Arme. „Gehts dir gut, Rubin?", fragte mich James. Ich schaute die Black Brüder wütend an. „Alles perfekt." Sie versuchten meinem Blick auszuweichen. Vielleicht war ich ja ein wenig einschüchternd mit meinen gelb- roten Augen. „Jungs", Orions Stimme schallte zu uns herüber,"wir gehen." Ohne sich zu verabschieden gingen sie zu ihren Eltern und verschwanden durch die Absperrung von Gleis neun und zehn.
„Du bist echt sauer auf ihn", lachte mein Bruder und legte einen Arm um mich,"aber was hat Regulus dir getan?" Ich seufzte und begann dann aufzuzählen:
Das mit dem Zug, wie er sich für den besten hielt und dass er immer alle schikanieren musste. Dass er ein arroganter Schleimbeutel war und immer so tat als würde er keinen von uns hören.
Wir waren schon wieder zu Hause und immer noch zählte. „Okay, ich habs verstanden", unterbrach mich James. „Du wolltest es hören", meinte ich während ich Cleopatra aus ihrer Transportbox holte. Dankend kuschelte sie sich an meinen Gryffindor Pulli. „Seine Art nervt mich einfach." Wir hatten uns vor den Kamin gesetzt. „Gute Nachricht, Kinder." Wir schauten zu unserer Mum, die Kekse auf den Tisch vor uns stellte. „Die Blacks kommen an Weihnachten zum Essen zu uns." Ich schaute erschrocken. „Warum?" Meine Mutter schaute mich verwundert an. „Ich dachte ihr versteht euch so gut mit ihnen." Ich wollte Luft holen um es ihr zu erklären, als James das Wort ergriff. „Wir haben zur Zeit eine kleine Meinungsverschiedenheit, aber das passt schon." Ich nickte mit einem halbherzig ehrlichen Blick. Sie lächelte und verschwand wieder. „Ich hab echt keine Lust die beiden zu treffen, bitte James mach was." Er lachte. „Was soll ich denn machen? Sirius einen Brief schreiben und ihm und Regulus sagen, sie können nicht kommen?" Ich nickte. „Du bist echt irre. Schüchter sie doch einfach mit deiner roten Augen und wütender Stimme Sache, ein." Ich atmete geräuschvoll aus und stand mit Cleo auf dem Arm auf. „Ich werde jetzt duschen gehen und mich diesem Problem annehmen." Ich lief die Treppe hoch und setzte, in meinem Zimmer, meine Katze auf den Teppich. Dann zog ich mich aus, wickelte mich in ein Handtuch und schaute noch mal in den Spiegel. „Ich brauche echt einen Plan." Dann schaute ich auf den Kalender daneben. „24 Dezember", murmelte,"Neumond", sagte ich dann erschrocken. Ich hatte es schon wieder verdrängt, dass ich dieses Jahr an Heiligabend nicht da sein konnte.
Wir hatten schon den zwölften und deswegen entschied ich am nächsten Tag, wenn meine Familie kam, mit meiner Tante darüber zu reden. Sie würde ja das selbe Problem haben.
Den Rest des Tages duschte ich, las ein paar Kapitel in einem Buch, machte die letzte Hausaufgabe fertig, die ich noch hatte und räumte dann mein Zimmer auf.
Ich fand einige Sachen, die ich schon längst vergessen hatte. Meinen ersten Besen, den ich auf eine Ablage legte. Einen Brief meiner Großtante, in dem sie mir erzählte, dass sie einen Mann gefunden hatte, der mit ihrer Blutwolf Seite klar kam. Sie war damals 38 und hatte ihn mittlerweile auch geheiratet. Das letzte was ich fand war ein magisches Foto von uns Rumtreibern. Sirius versuchte sich aus dem Bild zu schleichen, aber ich holte ihn lachend zurück und dann grinsten wir alle in die Kamera. Ich legte es in eine Schublade und suchte dann noch ein paar alte, zerfledderte Pergamentrollen unter meinem Bett hervor, von der eine mit ein paar Kritzeleien von uns Rumtreibern versehen war. Ich sah sie kurz an und steckte sie dann ganz unten in meinen Koffer.
Nach dem Abendessen hatte ich Hunger, also schlich ich mich raus in den Wald und jagte ein wenig. Als ich zurück kam war es schon ziemlich spät, also legte ich mich auch sofort schlafen.
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Der Blutwolf (Rumtreiber Ff)
FanfictionDer Blutwolf, er ist eine eigene Art der Animagi... Das gilt auch für Rubin, sie ist ein Blutwolf und eine Hexe. Rubin Potter ein elfjähriges Mädchen aus England, welches zu ihrem ersten Jahr nach Hogwarts geht und anfängt dort alles nach und nach...
