28. Juli 15.01Uhr

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"Wie geht es ihm?" ... "Es ist nur eine Platzwunde. Er hat eine Gehirnerschütterung, aber ich denke wir haben das meiste verhindert"... "Ich glaub er ist schon wieder wach". Henry kam langsam wieder zu sich und erkannte die Stimme von Matthias. Die andere Stimme konnte er nicht zusortieren, aber die Person zu der sie gehörte beugte sich gerade über ihn. "Können sie mich hören?" Ja, das konnte er. Er hatte zwar wahnsinnige Kopfschmerzen, aber ansonsten war alles gut. "Ja, es war Valentin", antwortete Henry und verzog das Gesicht, als der Schmerz stärker pochte. "Gut, das sie wieder wach sind. Der Rettungswagen müsste jeden Moment hier sein. Die Platzwunde ist zwar nicht so schlimm, aber sie sollte trotzdem genäht werden.", erklärte die Person, die der Verletzte nun als Dr. Wechsler identifizieren konnte. Zwei Meter hinter diesem stand Matthias, der leicht geschockt aussah und stark nachzudenken schien.

Dann betraten zwei Rettungssanitäter und ein Polizeibeamter die Hotelsuit. Die zwei Sanitäter verfrachteten ihn auf eine Krankenbahre und der Beamte richtete das Wort an Henry: "Können sie beschreiben was passiert ist?" "Ich habe gedacht mein anderer Bruder käme und dann habe ich die Tür geöffnet und Valentin gesehen. Ich wollte die Tür wieder schliessen aber dann hatte er mir schon einen übergezogen. An mehr kann ich mich nicht erinnern." "Um welche Uhrzeit ist das gewesen?" "Das muss gegen drei gewesen sein." "Das reicht erst mal.", meinte der Polizist und an die beiden Rettungssanitäter, "Ihr könnt ihn jetzt ins Krankenhaus fahren". Dann nahm Henry nur noch wahr das dieser sich an Matthias und Dr. Wechsler wendete.

Zwei Stunden später lag er wieder zusammengeflickt im Bett in der Klinik und die Kopfschmerzen hatten durch die Medikamente auch nachgelassen. Da Nachdenken ihm hier als einzige Beschäftigung übrig blieb, kamen seine Gedanken schnell auf Valentin zurück. Er hätte ihm nicht zugetraut das er so eine Wut gegen ihn entwickeln würde. Er hatte den Angriff in der Villa für eine Kurzschlussreaktion gehalten. Aber dem war wohl nicht so. Gegen 18Uhr betrat der Polizeibeamte das Krankenzimmer, der sich nun als Polizeikommissar Beck vorstellte und eine Frage stellte die Henry ziemlich beunruhigte: "Wir können Valentin Herzog nicht finden. Können sie sich vorstellen wo er sich zur Zeit aufhält?"

>> Ich möchte mich an dieser Stelle bei @dangerousstory für die Votes bedanken und fragen wie euch meine Geschichte bis jetzt gefällt. Außerdem möchte ich mitteilen das ich ab jetzt nicht mehr ganz so häufig update, weil die Ferien nun vorbei sind und ich außerdem die Kapitel länger machen möchte.<<

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