Soo Kapitel Fertig. Ich mache mich jetzt an meine Andere Story und ganz vielleicht kommt dann heute hier auch noch eins.
Rückmeldungen sind wie immer sehr erwünscht. :D Schaffen wir mehr als 3 ??????
Ich wusste erstmal nicht wo ich war, als ich am nächsten morgen aufwachte. Das einzige, was ich wahr nahm war, dass Liam Auf dem Bauch neben mir lag und seinen Rechten arm um meine Hüfte geschlungen hatte. Und wusste nicht genau, wann oder wie wir eingeschlafen waren, aber es musste spät gewesen sein, denn Liam schien noch tief und fest zu schlafen, obwohl er ein Frühaufsteher ist. Meine Hand für zu seinem Rücken, wo ich leichte Kreise malte. Ein kleines Seufzen verlies seinen Mund, eher er verwirrt seine Augen öffnete. Verschlafen sah er mich an. "Guten Morgen" grinste ich, als er mich immer noch verdattert an sah. "Wie spät ist es?" fragte er und sah mich dabei an.
"Wenn du mich los lässt, dann könnte ich es dir sagen" lachte ich etwas.
"Oh" sagte Liam peinlich berührt und nahm mit hoch rotem Kopf, sein Arm von meiner Hüfte.
Grinsend sah ich ihn an, bevor ich mich zur Seite drehte und mein Handy in die Hand nahm.
Kurz bevor ich nach meinem Handy greifen konnte wurde ich jedoch zurück gezogen und lag kurzer Hand unter Liam, welcher mich angrinste. "Ich dachte, du wolltest wissen wie spät es ist" lachte ich etwas und haute ihn leicht auf die Brust.
Da Liam nichts drauf antwortete, sondern mich weiterhin einfach nur ansah, fing ich an mich ziemlich unwohl zu fühlen. Ich merkte wie ich mit jeder Sekunde, die ich unter ihm lag, immer nervöser.
"Kannst du bitte von mir runter gehen ?" fragte ich etwas unbeholfen.
"Was wenn nicht" sagte er und sein grinsen wurde noch breiter. Jedoch fand ich das ganze gar nicht so Lustig wie er. Anscheinend merkte er es aber nicht.
"Liam, bitte" flehte ich.
"Nö"
"Liam, geh runter." Ich wurde nun etwas lauter und die ersten Tränen sammelten sich in meinen Augen. Ich wusste nicht was los war.
Als er sich immer noch nicht rührte, nahm ich allen meinen Mut zusammen und schubste ihn von mir runter und flüchtete ins Bad, wo ich mir erstmal kaltes Wasser ins Gesicht klatschte.
In diesem Moment ärgerte ich mich, dass ich mir keine anderen Sachen aus dem Schrank mit genommen hatte.
Grade hatte ich diesen Gedanken beendet, öffnete sich die Tür.
"Darf ich rein kommen?" fragte Liam und sah schuldbewusst zu Boden.
Leicht nickt ich und trat vom Waschbecken weg.
"Es tut mir leid, wenn dir die Situation gerade unangenehm war, nur weißt du, wie haben schon so oft so rum gealbert und ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm für dich war. Ich hätte einfach aufhören sollen, als du mich das erste mal darum gebeten hast" sagte er und wurde zum Ende hin immer leiser.
Auf einmal fühlte ich mich, ihm gegenüber total schlecht. Er hatte recht, wir haben oft sowas gemacht. Was jetzt anderes war, wusste ich nicht.
"Nein Liam, ist schon gut. Ich habe über reagiert." sagte ich und kam auf ihn zu.
Er sah mich eine Weile an, bevor er seine Hand hob und über meine Wange strich.
Dabei sah er mir die ganze in die Augen. Sein Blick schweifte zu meiner Wange und sein Blick veränderte sich schlagartig. "Ni..Niall?" fragte er. "Ist..ist das mei...meine Sch..uld?" seine Stimme war fast ein flüstern.
Dank der Backpfeife, die er mir gestern verpasst hatte, zierte meine Wange nun ein leicht Blauer Fleck.Jedoch war es nicht so schlimm, da man ihn wirklich nur sah, wenn man genau hin guckte.
"Ist schon okay, Liam" sagte ich und nahm seine Hand von meiner Wange.
"Für mich ich das aber nicht okay. Es tut mir Leid, dass ich dir weh getan habe. Und damit meine ich nicht nur deine Wange. Ich würde das alles so gerne rückgängig machen. Ich bin ein schrecklicher Mensch" sagte er und raufte sich verzweifelt die Haare und rutschte an der Wand runter.
Es tat mir weh, Liam so zu sehen. "Liam, du bist kein schrecklicher Mensch. Du bist einer der tollsten Menschen die ich kenne." sagte ich und setzte mich neben ihn.
"Ich habe meinen besten Freund geschlagen. Was ist daran toll?"
Seine Augen wurden glasig und die ersten Tränen liefen seine Wange runter.
Ich glaube wir hatten einiges zu klären.
"Liam. hör auf damit. Gut, vielleicht hast du ein Fehler gemacht, aber jeder Mensch macht doch mal Fehler" sagte ich und fuhr mit meiner Hand hoch zu seinem Gesicht. Vorsicht trocknete ich die Spur ,die seine Tränen hinterlassen haben, mit den Ärmeln meines Pullovers.
"Das entschuldigt aber nicht, das, was ich dir angetan habe." sagte er und sah mich an.
"Vielleicht tut es das nicht, aber ich kann verzeihen, Liam. Und ich sehe auch, dass du es ernst meinst, denn sonst würdest du hier nicht so sitzen" sagte ich und lächelte ihn aufmunternd an.
"Es tut mir trotzdem so unglaublich leid" sagte er und legte seinen Kopf in seine Arme.
"Liam..denkst du nicht, dass es langsam Zeit wird für eine Erklärung. Warum das ganze?" fragte ich und hoffe jetzt endlich eine Antwort seinerseits.
"Niall, ich kann es dir nicht sagen"
"Warum denn nicht? Es kann doch nicht so schlimm sein. Du weiß, dass ich immer hinter dir stehe" sagte ich und sah ihn auffordernd an.
"Du wirst ein falsches Bild von mir haben"
"Liam. Ich kenne dich jetzt 16 Jahre. Da wird mich nichts mehr schocken" lachte ich etwas.
"Okay, gut. Erinnerst du dich an das Gespräch am See?" fragte er.
Ich überlegte ziemlich scharf, aber konnte mich beim besten Willen nicht dran erinnern, weswegen ich mit dem Kopf schüttelte.
"Du hast gesagt, dass d-"
Schon zum zweiten mal wurde er unterbrochen als wieder Tür auf ging.
Verärgert Stöhnte ich auf. Anscheinend wollte das Schicksal nicht, dass ich wusste was mit Liam los war.
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Be Youself Again
FanficWas passiert, wenn sich dein bester Freund, den du schon dein leben lang kennst, plötzlich um 100° verändert. Wenn er plötzlich nicht mehr die Sachen macht, die ihm sonst spaß gemacht haben und auch komplett andere Sachen anfängt zu tragen. Wenn...
