"Naomi!"
Ich hörte meinen Namen, ob er auch wieder nur Einbildung war? Ich lag auf dem Bauch mitten im Weg und starrte in den Wald. Meine Wange ruhte weich auf dem kühlem Erdboden. Es war Einbildung, denn niemand außer mir wählte diese Route im Sportkurs.
"Naomi"
Da rief jemand tatsächlich meinen Namen, es musste so sein. Ich hörte Schritte auf dem Boden, jemand stürmte auf mich zu.
"Naomi, hörst du mich? Was ist mit dir?"
Es war Cecille, die spich nun schweratmend von dem langem Lauf neben mir auf die Knie in den Schmutz fallen ließ.
Ich drehte mich auf den Rücken um ihr in die Augen schauen zu können und so realisieren konnte, dass sie wirklich da war. Da war nur ein Problem, ich konnte meinen Augen nicht trauen, so gar nicht. Ich griff nach ihrer Hand. Warm und weich lag ihre Hand in der meinen. Das war sie. Sie war da, war echt. Ein beruhigtes Lächeln umgab meine Mundwinkel. Sorge stand in ihren Augen. Ich konnte es ihr nicht verdenken, immerhin hatte sie mich mitten im Wald am Boden liegend gefunden.
"Sag doch was, bitte, Naomi", flüsterte sie besorgt.
"Danke, dass du da bist." Tatsächlich war ich ihr unendlich dankbar dafür, dass sie hier ist. Nach all dem was passiert war, brauchte ich wiedereinmal meine beste Freundin. Aber sie schien nach meiner Antwort noch mehr beunruhigt.
"Ist alles in Ordnung? Gehts dir gut?", fragte sie misstrauisch.
Ich nickte, denn jetzt wo sie da war, fühlte ich mich wirklich gut.
Sie konnte mir das aber nicht glauben, einfach wegen der Tatsache, dass ich am Boden gelegen hatte. Wäre es umgekehrt, würde ich es ihr auch nicht glauben.
"Was ist los?"
Als hätte ich nur auf diese Frage gewartet, brachen alle Ereignisse aus mir heraus. Ich erzàhlte ihr alles und ließ nichts aus. Ihr konnte ich vertrauen und sie konnte mir vertrauen. Das haben wir immer getan und daran würde sich nie etwas ändern.
Als ich endete, war sie fast genauso traurig wie ich. Dass Cal verschwunden war, war nicht gut, überhaupt nicht.
Aber statt mir zu sagen, dass ich ein irrer Freak bin, umarmte sie mich einfach. So saßen wir eine ganze Weile da, dann zog sie mich auf die Füße und wir gingen langsam den Rest der Strecke zum Wohnheim zurück.
Sie sagte der Sportkursleiterin, ich habe mir den Knöchel verstaucht, hatte deswegen gefehlt und würde den ganzen Tag zum Erholen brauchen.
Im Gegensatz zu mir war sie eine gute Lügnerin.
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Hey Leute!
Ich weiß, dieses Kap. ist sehr sehr kurz, aber ich hoffe, es hat euch trdm gefallen
:)
DANKE an alle meine Leser, dass ihr dieses Buch lest♥ 285 Reads das ist einfach WOW...:D
Danke an luckygirl1212, für ihr superlieben und motivierenden Kommis♡
Ich freue mich auch bei diesem Kap. über Kommis und Votes;D
Falls euch dieses Buch gefällt und ihr noch etwas zu lesen sucht, könnt ihr ja mal in mein neues Buch reinlesen "Sea Song"♡
LG♥
LyssCandy
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Real Dreamer
FantasyWas würdest du tun, wenn du nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden könntest? Und wenn du dann herausfinden würdest, dass deine Träume, nicht nur Träume sind... Naomi ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat seltsame Träume und sieht Dinge...
