Das Nachsitzen ist unerträglich seit Stephen gekommen ist. Es ist seine Abweisung mir gegenüber, die mich so sehr verletzt, dass selbst beim Gedanken an ihn oder ein Uns mein Herz zu Bluten beginnt.
Es sind Metaphern, die jedoch genau meinen innerlichen als auch äußerlichen Schmerz symbolisieren.
Das Stephen mir diesen Schmerz zufügen könnte, war so unvorstellbar bei dieser Liebe die in seinen Küssen und seinen Gestiken steckte. War es jemals Liebe die er für mich empfand ? Habe ich mich zu schnell auf diese Bindung eingelassen ?
Ich wusste, dass solch eine Bindung auch Schmerzen beinhaltet, aber ich war mir nicht über das Ausmaß dieser Schmerzen bewusst. Bewusst, darüber wie sehr meine Gedanken und meine Handlungen davon beeinflusst werden. Wie er mein Leben und mich verändert und ich bin mir unsicher, ob zum Guten oder Schlechten.
Mir wird klar, dass etwas in meinem Leben falsch läuft, meine Fragen häufen sich bleiben jedoch unbeantwortet. Ich muss Entscheidungen treffen und mein Leben regeln. So kann es nicht weitergehen.
,,Zwei Stunden sind um. Ihr könnt jetzt gehen." sagt Ms.Mahoni als das Nachsitzen vorüber ist.
Stephen packt seine Sachen und verlässt den Raum in windeseile. Ich gehe zu Ms.Mahoni, weil ich noch mit ihr reden möchte. Möglicherweise kann sie mir ja weiterhelfen.
,,Entschuldigen sie, ich wollte fragen, ob sie mir vielleicht helfen könnten ?" während ich meine Frage formuliere kann ich einen riesigen Tränenschleier nicht mehr zurückhalten und weine. Ich weine, so wie lange nicht mehr. Und zwar, weil ich mich komischerweise bei ihr geborgen fühle, vielleicht sehe ich eine gewisse Ähnlichkeit zwischen uns beiden. Wir beide sind die Gebrochenen, die ihr Herz selbst wieder zusammenflicken müssen, nachdem ein Kerl, von dem sie dachten er sei der Eine, es ihnen gebrochen hat.
,,Hey nicht weinen, er ist die Tränen nicht wert. Glaub mir, der Schmerz verblasst mit der Zeit. In dieser Hinsicht stimmt es ,die Zeit heilt alle Wunden." sie reicht mir währenddessen ein Taschentuch.
,,Ich glaube nicht, dass ich irgendwann aufhören kann ihn zu lieben und an ihn zu denken."
,,Das wird auch niemals so werden, egal was du machst der Schmerz wird immer bleiben und die Gedanken auch, jedoch wird der Schmerz geringer und die Gedanken seltener."
,,Er bringt mich total durcheinander, alles an ihm bringt mich durcheinander. Ich weiß nicht, ob ich um ihn kämpfen soll ?"
,,Nun ist es an seiner Stelle zu kämpfen, um dir seine Liebe zu beweisen. Ich habe damals den Fehler gemacht, Erik hintergerannt zu sein."
,,Vielen Dank für ihre Hilfe und ihre Ratschläge."
,,Gerne doch, wenn du noch etwas auf dem Herzen hast kannst du ruhig zu mir kommen."
,,Dankeschön kann ich sie nur kurz fragen, warum sind sie plötzlich so herzlich ?" ich hoffe die Frage war nicht unhöflich, sie brannte mir jedoch schon bereits seit zwei Stunden auf der Zunge.
,,Ich glaube, du erinnerst mich an mich damals. Und ich habe meine Gründe, weshalb ich so bin. Wir haben doch alle Gründe für unser Verhalten. Aber wenn du jemandem davon erzählst, werde ich wieder ungemütlich." sie lacht und die lachende Ms. Mahoni gefällt mir deutlich besser als die Kalte.
,,Hahah schon verstanden." somit verschwinde ich aus der Schule und mache mich auf den Heimweg.
Nach 15 Minuten bin ich zuhause und wie so oft ist keiner da. Ich bestelle mir heute mal eine Pizza. Nach fünf Minuten klingelt es an der Tür. Wow der Pizzabote ist ja echt schnell.
Vor der Tür steht jedoch nicht der Pizzabote, sondern Stephen.
,,Können wir reden ?" und in diesem Moment weiß ich, ich muss eine Entscheidung treffen.
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Wer ist Thalia?
Teen FictionNikki ein unscheinbares Mädchen geht in die Highschool und kriegt kaum Beachtung von ihren Mitschülern und erst recht nicht von ihrem großen Schwarm David Malone. Noch hinzu kommt Stella, die versucht Nikki auf jegliche Hinsicht zu demütigen. Doc...
