,,Können wir reden ?" und in diesem Moment weiß ich, ich muss eine Entscheidung treffen.
Ich lasse ihn in mein Haus und gehe gemeinsam mit ihm ins Wohnzimmer. Die Atmosphäre ist nicht die selbe wie sonst, es ist fast so als wären wir uns fremd. Etwas steht zwischen uns, nur wissen wir beide anscheinend nicht was.
Zunächst herrscht Stille zwischen uns, die von Stephen unterbrochen wird. ,,Es tut mir leid, was ich heute zu dir gesagt habe. Ich weiß selbst nicht was mit mir los war." ,,Du hast mich verletzt Stephen und ich kann dir doch nicht so einfach verzeihen. Wie soll ich denn wissen, dass du es Ernst mit mir meinst ?"
Nun kommt er auf mich zu und nimmt meine Hand in seine. Für den Bruchteil einer Sekunde habe ich das Gefühl, es gäbe nur uns zwei in dieser riesigen Unendlichkeit. Keine Probleme, keine Ängste die Vergewisserung, dass wir gemeinsam alles schaffen können. Eine Welt in der unsere Liebe keinerlei Hindernissen ausgesetzt wäre.
,,Weil ich dich liebe." und genau jetzt bleibt mir die Spucke im Hals stecken. Er hat zum ersten mal "Ich liebe dich" zu mir gesagt. Es sind nur drei Worte, hinter denen jedoch eine so riesige Bedeutung steckt. Jemand der noch nie Liebe erfahren durfte, wird dieses Gefühl wahrscheinlich nicht nachvollziehen können. Als Stephen jedoch mein Gesicht in seine Hände nimmt, kann ich nicht anders als : ,,Ich liebe dich auch." zu sagen.
Ich lasse mich von Impulsen leiten und vielleicht ist das nicht richtig. Aber möglicherweise ist es genau richtig, sich an seinen Gefühlen zu orientieren. Wir wissen nie wie die Geschichte ausgeht, das Leben besteht aus Risiken, ohne die es nicht lebenswert wäre. Diese Risiken, von denen wir uns manchmal fragen wieso wir sie eingegangen sind. Diese Risiken können sich im Nachhinein als Fehler herausstellen, vielleicht werden sich diese Entscheidungen aber auch als richtig darstellen.
Nachdem ich ihm meine Liebe gestanden habe, kann ich beobachten wie er anfängt zu lächeln, dabei meine ich etwas in seinen Augen sehen zu können. Es ist Liebe, die ich in seinen Augen sehe, jedoch ist sie gemischt und zwar mit Erleichterung. Er ist erleichtert darüber, dass ich ihm verziehen habe. Doch habe ich ihm wirklich verziehen ?
,,Stephen, warte nicht so schnell. Ich habe dir noch nicht verziehen. Ich liebe dich auch und ich will das hier nicht einfach so wegwerfen, aber du musst mir erstmal zeigen wie ernst es dir mit mir ist." als ich das sage beginnen sich seine Augen zu weiten.
,,Was erwartest du denn von mir ?" Ehrlich gesagt weiß ich selbst nicht so genau was ich von ihm erwarte, aber ich darf den Rat von Ms. Mahoni nicht vergessen.
,,Ich weiß es nicht du musst es mir einfach beweisen können." ich erwarte jetzt eigentlich, dass er Einwände aufbringt. Doch Stephen sagt : ,,Für dich würde ich alles tun. Du wirst deinen Beweis und noch vielmehr bekommen. Ich liebe dich Audrey Smith so wie ich es noch nie zuvor getan habe und deshalb bist du mir jedes Opfer wert." als wäre dies noch nicht genug zieht er mich an der Hüfte zu sich und das so bestimmend, dass ich Gänsehaut kriege und küsst mich.
,,Bist du dir sicher Prinzessin, dass du vorerst auf mich verzichten kannst ?" fragt er mich mit einem schmierigen Grinsen auf den Lippen, als er sich von mir löst.
,,Die Frage ist wohl eher, ob du so lange auf mich verzichten kannst ?" frage ich ihn provozierend.
,,Genau deshalb werde ich mich beeilen." erklärt er und wendet sich zur Tür um zu gehen. Und jetzt wird mir klar, dass ich genau die richtige Entscheidung getroffen habe.
--------------------------------------------------------------------------------------------
Nach langem endlich wieder ein Kapitel. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung da lassen würdet. Es kann sein, dass alles ein wenig verschoben ist, weil ich am Laptop geschrieben habe.
DU LIEST GERADE
Wer ist Thalia?
Roman pour AdolescentsNikki ein unscheinbares Mädchen geht in die Highschool und kriegt kaum Beachtung von ihren Mitschülern und erst recht nicht von ihrem großen Schwarm David Malone. Noch hinzu kommt Stella, die versucht Nikki auf jegliche Hinsicht zu demütigen. Doc...
