Haiba Lev x Neko!Reader

370 23 5
                                        

>Bumm!<

Und damit war die Tür zu; für mich wahrscheinlich für immer.

Na toll. und was mache ich jetzt? Ich, 15 Jahre alt, mit einem Katzenschwanz und den dazugehörigen, flauschigen Katzenohren; eine Neko. Und genau aus diesem Grund hatte mich meine Familie vor die Tür gesetzt. Sie waren -angeblich- der Meinung, eine Katze müsste früher lernen, auf sich allein gestellt zu sein, als normale Menschen. Jedoch wusste ich, dass sie sich um ihren Ruf fürchteten und nicht wollten, dass sie ihr Ansehen als reiche Unternehmersfamilie verloren. Das war auch der Grund, weswegen ich nur selten das Haus verlassen durfte -meist nur in den Garten- und nie einen Kindergarten oder eine Schule besuchte. Lernen tat ich durch meine große Schwester, welche mir auch nur widerwillig auf Befehl des Familienoberhauptes die Dinge beibrachte, die sie gerade in der Schule hatte.

So stand ich nun also hier, mitten im Winter, mit einem kleinen Rucksack über der schulter, irgendwo im Nirgendwo. Ich war losgelaufen, wohin auch immer und befand mich jetzt in einer dunklen Gasse.

Mir war kalt, ich hatte Hunger und ich wusste nicht im Geringsten, wie es jetzt weitergehen sollte. Wie soll man denn bitte als Jugendliche Person mitten im Winter ganz alleine und ohne Geld auf der Straße überleben?

Ich beschloss, mich in der Gasse hinter einigen alten Kartons zu verstecken und mit meinem Rucksack irgendwie zuzudecken, um mich so irgendwie vor der Kälte zu schützen. Gemütlich war dies gewiss nicht, aber nun musste es so gehen.

Warum müssen mich auch meine sogenannten "Eltern" mitten im Winter aus dem Haus werfen? Hätten die das nicht im Sommer machen kö-...?

"Na, was haben wir denn da?", wurde ich von einer männlichen Stimme unterbrochen. Als ich nach oben blickte, standen mir zwei Männer gegenüber. Sofort sprang ich auf und in genau dieser Sekunde kam mir der Geruch von Alkohol entgegen. Die beiden Typen sahen nicht gerade ansprechend aus. Sie waren groß, mindestens einen Kopf größer als ich, ihre Augen waren von dunklen Augenringen gekennzeichnet und ihre Zähne wiesen einen ekelerregenden Gelbton auf.

"Guck ma', die sieht aus, als wär'se das Erzeugnis einer Paarung zwischen Mensch un' Katzenvieh. Das LSD haut echt rein, is' dat geil!", schwärmte der kleinere der Beiden von der Droge, die sie dem Anschein nach vor einiger Zeit konsumiert hatten. Außerdem nuschelte er extrem, weswegen es schwer war, ihn zu verstehen.

"Katzen sind doch wild, oder? Mal sehen, ob die Kleine auch so wild in meinem Bett ist.", grinste der Andere und kam mit einem mir unheimlichen, perversen Grinsen auf mich zu. Mit jedem Schritt, den er auf mich zu machte, ging ich einen zurück, bis ich die kalte Wand in meinem Rücken spürte. Langsam, aber sicher bekam ich Panik und fing an zu zittern, jedoch nicht aufgrund der Kälte. Als der schmierige Typ seine Hand nach mir ausstreckte, schlug ich diese weg und wollte wegrennen, doch der hintere der beiden hielt mich grob am Arm zurück.

"Na na, du bleibst hier!" Sein nach Alkohol und Erbrochenem riechender Atem lies mir die Übelkeit zu Ohren steigen, doch um mich meines Mittagessens zu entledigen hatte ich keine Zeit, denn der Größere kam auf mich zu und im nächsten Moment spürte ich ein schmerzhaftes Brennen auf meiner Wange. Ich schmeckte Blut, weswegen ich annahm, dass meine Lippe aufgeplatzt war, doch das interessierte mich in dem Moment nicht. Ich musste hier so schnell wie möglich weg.

Als der Typ erneut seine Hand erhob und mich schlagen wollte, ertönte eine dritte männliche Stimme hinter mir. Sie klang angenehm, doch in einer solchen situation hatte ich definitiv etwas besseres zu tun, als über angenehme Männerstimmen nachzudenken.

"Lasst sie los!" Ich drehte mich um und musste sogleich nach oben gucken, denn vor mir stand ein Riese. Ich hatte ihn keine Sekunde angeguckt, da schlug er auch schon dem Typen ins Gesicht, welcher mich festhielt. Dieser hielt mich zwar noch immer fest, doch sein Griff lockerte sich ein wenig, was ich sofort nutzte, um mich von ihm loszureißen.

Haikyuu x Reader ~OneShots~Stories to obsess over. Discover now