Eine Stimme in meinem Kopf ließ mich innehalten." Oliver, wir haben sie, komm zurück zum Parkplatz!" Sagte der Alpha zu mir. Also rannte ich los, so schnell ich konnte, denn ich wollte sofort bei ihr sein. Nie wieder würde sie in eine solche Situation geraten.
Der Weg war schnell bewältigt, auch wenn er sich wie eine Ewigkeit anfühlte. Doch dort angekommen, war ich nicht darauf vorbereitet sie in den Armen eines anderen zu sehen.
Die Zähne so stark klappernd, dass ich es schon von mehreren Hundert Metern Entfernung hören konnte. Ihr Gesicht war leichenblass, die Augen blutunterlaufen. Sie kuschelte sich an Teds nackte Brust, versuchte ganz offensichtlich ein wenig Wärme zu tanken. Ich musste sie sofort dort wegholen, weshalb ich mich schneller denn je verwandelte und schließlich umzog. Meine Jacke hielt ich jedoch in der Hand, denn ich würde sie Belle überziehen.
Laufend beschritt ich den Weg zu ihr, doch als Belle den Kopf anhob, musst ich innehalten. Ihr Blick klebte an mir, doch ihre Augen verrieten Schmerz. Sie hatte sicher geweint. Das hast du von deiner Aktion, Arschloch.
Dennoch ging ich näher an sie heran, und legte meine Arme unter ihre Kniekehlen und an ihre Hüfte. Zwar beschwerte sie sich nicht, doch sie sah mich zögernd an. Fast als würde sie in Erlaubnis bitten, ihre Arme um meinen Hals zu legen. Also nahm ich ihre Hand und legte sie genau an meinen Puls ab.
Daraufhin legte sie ihren Hals an meiner Schulter an und rückte näher an mich. Sie zitterte, doch gleichzeitig glühte sie auch. Scheisse, sie hat Fieber. "Ist dir kalt, Belle?" Sie nickte nur, woraufhin ich ihr meine Jacke gab, mit der sie sich zudeckte. "Hast du Hunger oder Durst? Tut dir irgendetwas weh?" Sie schüttelte nur den Kopf, aber ich wusste, dass sie ins Krankenhaus musste. Diese Temperatur konnte nicht gesund sein, vor allem nicht in ihrem Zustand. Also redete ich ihr Leise zu:"Wir bringen dich jetzt ins Krankenhaus, damit dich die Ärzte durchchecken können.Ok?"
Doch sie antwortete nicht mehr, sie schlief friedlich in meinen Armen. Ich hab ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn und trug sie in Collins Auto. Am Beifahrersitz setzte ich sie ab und schnallte sie an. Dann ging ich ums Auto herum und stieg hinters Steuer und fuhr los.
Zum Nächsten Krankenhaus fuhren wir doch eine ganze Weile, doch sie schlief wie ein Engel.
Im Krankenhaus trug ich sie und lief direkt in den Wartebereich. Danach meldeten wir sie an und warteten. Ich wurde fast wahnsinnig, denn die Minuten zur Behandlung zogen sich, es kam mir wie eine Ewigkeit vor.
Als Belle dann endlich an der Reihe war, trug ich sie kurzerhand hinein und stellte mich ihre Hand nehmend neben sie. Ihre Hand war viel zu warm für Menschliche Verhältnisse. Zu meinen Selbstvorwürfen kamen nun auch noch sorgen um sie dazu. Und das Baby. Es konnte nicht gut für es sein, wenn seine Mutter krank war. Würde diesem Baby irgendetwas passieren, könnte ich es mir niemals verzeihen.
Belle liebte es, also musste ich es lieben. Egal ob es mein eigenes war oder nicht. Mit viel Glück würde sie irgendwann auch meines unter dem Herzen tragen. Hoffentlich.
Bei Belle musste ich mich entschuldigen, wenn es notwendig sein würde, würde ich mit Freude vor ihr knieend um Vergebung beten.
"Sind sie ein Familien-Angehöriger?" fragte mich der Arzt mit abgedroschen klingendem Mitgefühl in der Stimme. Fuck. Darauf war ich nicht vorbereite. Ich konnte sie nicht alleine lassen. "Der Verlobte."
Es war keine Lüge, irgendwann würde ich sie heiraten, sie wusste es nur noch nicht. Er nahm es mit einem Nicken zur Kenntnis und begann seine Arbeit zu verrichten. Fieber Messen, in den Rachen hineinsehen. Das übliche Standart-Prozedere halt. "Sie ist schwanger, geht es dem Baby gut?" Einer der wichtigsten Fragen die ich stellen musste. Auch wenn ich eine heiden Angst vor der Antwort hatte.
Der Arzt erklärte, dass er einen Ultraschall machen muss, um zu sehen wie es dem Baby ging. Also legte ich Belle auf den Ultraschalltisch ab und zog ihr Shirt ein wenig hoch. Sie schlief noch immer wie ein Stein. Der Arzt zog ihr Shirt noch höher und ihre Hose ein wenig hinunter und begann ein Gelee auf ihren Bauch zu verteilen. Nur mit Mühe konnte ich mir ein Knurren verkneifen, denn obwohl ich wusste, dass dieser Mann nur seinen Job machte, wollte ich nicht, dass er sie anfasste.
Der Arzt stellte das Ultraschallgerät an und man konnte das Baby sehen. Wow. Dieses kleine Geschöpf wird das erste Mitglied unserer Familie. Noch so klein, doch bald schon in unseren Armen. Ich konnte verstehen warum Belle dieses Wesen sosehr liebt, dass sie alles hinter sich lässt, alles riskiert. Ein einziger Blick auf den Bildschirm reichte aus, um es genauso zu lieben.
"Bei dem Baby ist alles in bester Ordnung." sagte der Arzt und entkräftete damit meine schlimmsten Befürchtungen.
"Gott sei Dank." war das einzige das ich hinaus brachte, obwohl ich am liebsten meine Dankbarkeit hinausschreien würde.
Dieser Vorfall war ein Warnschuss, und etwas ähnliches würde nicht mehr vorkommen. Mit meinem Leben würde ich die beiden ab sofort beschützen.
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Schrei des Wolfes: Das Geständnis
चिक-लिटDas Leben ist hart. Diese Lektion muss die 17-jährige Belle schnell lernen. Auf eine Party entjungfert von einen Unbekannten und vier Wochen später der Schock: Sie ist schwanger. Als sie dies ihren Eltern beichtete, flog sie kurzerhand raus von zuha...
